How Will the Adoption of Mandatory GPP Criteria Change the Game

Lessons from the Italian Experience
Titeldaten
  • Iurascu, Aura
  • EPPPL - European Public Private Partnership Law
  • Heft 1/2023
    S.6-16
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Aufsatz

Abstract
In ihrem Beitrag setzt sich die Autorin mit den durch die EU-Kommission seit 2008 entwickelten „Green Public Procurement (GPP)“-Kriterien auseinander, die hinsichtlich spezifischer Produktgruppen einer freiwilligen Anwendung unterliegen. Die EU-Kommission hat zuletzt verlautbart, dass in Zukunft beabsichtigt ist, den Mitgliedstaaten verpflichtende GPP-Kriterien vorzugeben. Daran anknüpfend beleuchtet die Autorin zunächst die historische Entwicklung der GPP-Kriterien auf EU-Ebene. Exemplarisch geht die Autorin hierbei auf die Rechtslage in Italien ein. Dort sind öffentliche Auftraggeber seit 2017 gesetzlich verpflichtetet, sog. „minimum environmental criteria (MEC)“ in Vergabeverfahren anzuwenden. Auf Basis einer Analyse der Rechtslage in Italien (praktische Auswirkungen der MEC, Rechtsprechung etc.) richtet die Autorin abschließend den Blick auf die rechtlichen Implikationen im Falle einer zukünftig verpflichtenden Anwendung von GPP-Kriterien in der EU.
Dr. Rajiv Chandna , Rechtsanwalt , Frankfurt am Main