Städtebauliche Verträge zwischen Bauauftrag und Baukonzession

Autor
Ziekow, Jan
Normen
§ 12 Abs. 1 BauGB
§ 11 BauGB
§ 32a VOB/A
Gerichtsentscheidung
OLG Düsseldorf, Beschluss vom 13.06.2007, VII - Verg 2 / 07
Heft
3
Jahr
2008
Seite(n)
138 - 145
Titeldaten
  • Ziekow, Jan
  • DVBl - Deutsches Verwaltungsblatt
  • Heft 3/2008
    S.138 - 145
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 12 Abs. 1 BauGB, § 11 BauGB, § 32a VOB/A

OLG Düsseldorf, Beschluss vom 13.06.2007, VII - Verg 2 / 07

Dr. Anne Bartsch, Referentin im BMUB, Berlin
Abstract
Der Verfasser erörtert im vorliegenden Beitrag, ob der Abschluss städtebaulicher Verträge dem Vergaberecht unterliegt und nach welchen Vorschriften sich das Vergabeverfahren richtet. Der vom OLG Düsseldorf im sog. „Ahlhorn-Beschluss“ (13.06.2007) verfolgte Ansatz wird dabei einer kritischen Analyse hinsichtlich seiner Prämissen und Folgerungen unterzogen. Im Weiteren wird versucht, belastbare Kriterien zur vergaberechtlichen Bewertung städtebaulicher Verträge zu entwickeln. Im Anschluss an einen Überblick über die Entwicklung der neuesten Spruchpraxis zur Vergaberechtspflichtigkeit städtebaulicher Verträge werden weitere Entscheidungen näher untersucht und ein Lösungskonzept angeboten. Hieran sollen im Ergebnis Fallgruppen städtebaulicher Verträge gemessen werden.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die Ausschreibung von Abschlussprüferleistungen durch öffentliche Auftraggeber

Autor
Aschoff ,Jürgen
Normen
§ 98 GWB
§ 318 Abs. 4 HGB
Heft
4
Jahr
2008
Seite(n)
146 - 155
Titeldaten
  • Aschoff ,Jürgen
  • Wpg - Die Wirtschaftsprüfung
  • Heft 4/2008
    S.146 - 155
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 98 GWB, § 318 Abs. 4 HGB

Abstract
Privatrechtlich verfasste Kapitalgesellschaften, die als öffentliche Auftraggeber i.S.d. § 98 GWB zu qualifizieren sind, haben die Aufträge zur Prüfung ihres Jahresabschlusses in einem förmlichen Vergabeverfahren auszuschreiben. Bei dessen Durchführung sind die handels- und gesellschaftsrechtlich vorgegebenen Besonderheiten zu berücksichtigen, wobei jedoch diese Anforderungen mit den vergaberechtlichen Vorschriften in keiner Weise abgestimmt sind.
Der vorliegende Beitrag will für öffentliche Auftraggeber in der Rechtsform der AG Wege aufzeigen, auf welchen sich das Vergabe- und das Gesellschaftsrecht miteinander in Einklang bringen lassen. Es sollen Hilfestellungen bei der Lösung typischer Komplikationen, die im Spannungsfeld zwischen Vergabe- und Gesellschaftsrecht angelegt sind, angeboten werden, wie z.B. das Institut der gerichtlichen Bestellung des Abschlussprüfers.
Rezension abgeschlossen
nein

Die Wahl der falschen Vergabeart und Rechtsschutz

Autor
Leinemann, Eva-Dorothee
Normen
§ 107 Abs. 2 GWB
§ 13 VgV
Zeitschrift
Heft
2
Jahr
2008
Seite(n)
14-16
Titeldaten
  • Leinemann, Eva-Dorothee
  • Vergabe News
  • Heft 2/2008
    S.14-16
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 107 Abs. 2 GWB, § 13 VgV

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Der Beitrag befasst sich mit den Folgen für den Rechtschutz bei der Wahl der falschen Vergabeverfahrensart, als folge einer falschen Bestimmung des Auftragswertes. Dabei zeigt die Verfasserin die bisherige Rechtsprechung auf, die bei Fehlen einer rechtzeitigen Rüge der Verfahrensart von einer Präklusion auch hinsichtlich aller zeitlich nachfolgenden Verstöße ausging. Unter Bezugnahme auf das EuGH Urteil C- 241/06 vom 11.10.2007 kommt sie zu dem Ergebnis, dass bei einer fälschlichen Unterschwellenvergabe die Bieter nicht schon bei fehlender oder nicht rechtzeitiger Rüge der Verfahrensart hinsichtlich aller nachfolgenden Vergaberechtsverstöße präkludiert sind, sondern auch alle späteren Vergaberechtsverstöße einer Nachprüfung zugänglich sind, auch wenn sie mit der Wahl der falschen Vergabeart bestimmungsgemäß in Zusammenhang stehen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Business Improvement Districts (BIDs) unter dem Blickwinkel des Vergaberechts

Autor
Ganske, Matthias
Heft
1
Jahr
2008
Seite(n)
15 -32
Titeldaten
  • Ganske, Matthias
  • VergabeR - Vergaberecht
  • Heft 1/2008
    S.15 -32
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Der Verfasser untersucht, inwieweit sog. Business Improvement Districts (Initiativen zur Verbesserung von Stadtquartieren) dem Vergaberecht unterfallen. Dabei unterscheidet er zwei vergaberechtlich relevante Ebenen: die Auswahl des privaten Partners und die Vergabe von Aufträgen durch diesen. Er arbeitet heraus, dass der Vertrag zwischen der Gebietskörperschaft und dem privaten Partner einen Beschaffungsvorgang darstellt, da die Gebietskörperschaft regelmäßig eine von ihr vertraglich vorgegebene Quartiersaufwertung erlangt. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die Beauftragung des privaten Partners als öffentlicher Auftrag dem Vergaberecht unterfällt. Anschließend untersucht er die zweite Ebene und zeigt auf, dass der private Partner mit Mitteln aus den Abgaben der Quartiersanlieger öffentliche Aufgaben erfüllt. Daher seien auch Beschaffungsvorgänge auf dieser Ebene vergabepflichtig.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die rechtliche Ausgestaltung gebündelter Beschaffungsvorgänge der öffentlichen Hand aus organisationsrechtlicher und kartellrechtlicher Sicht.

Autor
Haas, Philipp
Jahr
2008
Seite(n)
222
Verlag
Titeldaten
  • Haas, Philipp
  • Dr. Kovac
    Hamburg, 2008
    S.222
    Studienreihe wirtschaftsrechtliche Forschungsergebnisse
  • ISBN 978-3-8300-3527-5
Zusätzliche Informationen:
Fachbuch

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Ort
Hamburg
Reihe
Studienreihe wirtschaftsrechtliche Forschungsergebnisse
Abstract
Das als Dissertation erstellte Werk ist in der Studienreihe wirtschaftsrechtliche Forschungsergebnisse erschienen und behandelt auf 222 Seiten die Ausgestaltung von Einkaufgemeinschaften aus organisationsrechtlicher und kartellrechtlicher Sicht. Nach einem Überblick über die aktuelle Beschaffungssituation wird die Einkaufsgemeinschaft definiert und deren verfassungsrechtliche und kommunalrechtliche Zulässigkeit untersucht. Anschließend werden die Organisationsformen einer Einkaufgemeinschaft untersucht. Der Verfasser kommt zu dem Ergebnis, dass die Organisationsform als eingetragene Genossenschaft in bestimmten Konstellationen, insbesondere beim häufigen Wechsel der Mitglieder im Gegensatz zur Rechtsform der GmbH zu bevorzugen ist. Im letzen Teil behandelt das Werk kartellrechtliche Fragen im Zusammenhang mit Einkaufgemeinschaften. Dabei wird auch auf das Verhältnis zwischen Kartell- und Vergaberecht eingegangen.
Rezensent
ISBN
978-3-8300-3527-5
Rezension abgeschlossen
ja

Die Ausschreibung von ÖPP-Projekten

Autor
Burbulla, Rainer
Heft
4
Jahr
2008
Seite(n)
211 - 223
Titeldaten
  • Burbulla, Rainer
  • NJOZ - Neue Juristische Online Zeitschrift
  • Heft 4/2008
    S.211 - 223
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Der Beitrag befasst sich mit der Ausschreibungsbedürftigkeit von ÖPP Projekten. Dabei wird ein recht allgemeiner Überblick über die Voraussetzungen der Ausschreibungsbedürftigkeit von öffentlichen Aufträgen und die Vergabeverfahrensarten gegeben. Schwerpunkte des Beitrages bilden die öffentliche Auftraggebereigenschaft und die Voraussetzungen des wettbewerblichen Dialogs und des Verhandlungsverfahrens.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die Entwicklung des Vergaberechts seit 2006

Autor
Byok, Jan
Heft
9
Jahr
2008
Seite(n)
559-565
Titeldaten
  • Byok, Jan
  • NJW - Neue Juristische Wochenschrift
  • Heft 9/2008
    S.559-565
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Der Verfasser gibt im in seinem Bericht einen Überblick über die Entwicklung der Rechtsprechung und der nationalen und europäischen Gesetzgebung zum Vergaberecht seit 2006. Dabei werden insbesondere die Themen Verfahrensarten, Vergabegrundsätze, öffentliche Aufträge, Auftraggebereigenschaft und der Rechtschutz behandelt.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Vergabepflicht von Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Kapitalanlage

Autor
Stewen, Tobias
Normen
§ 100 Abs. 2 lit. m GWB
Heft
2
Jahr
2008
Seite(n)
146 - 151
Titeldaten
  • Stewen, Tobias
  • ZfBR - Zeitschrift für deutsches und internationales Bau- und Vergaberecht
  • Heft 2/2008
    S.146 - 151
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 100 Abs. 2 lit. m GWB

Christine , forum vergabe e.V. , Berlin
Abstract
Der Verfasser möchte mit seinem Aufsatz einen Überblick über Abgrenzungs- und Auslegungsprobleme im Rahmen des § 100 Abs. 2 lit. m GWB geben. Er widmet sich dabei insbesondere den Fragen, ob im Hinblick auf Leistungen von Asset Managern, Kapitalanlagegesellschaften, Depotbanken oder externen Beratern nach § 100 Abs. 2 lit. m) GWB ein Vergabeverfahren erfolgen muss und ob im Hinblick auf die Beratungstätigkeit der externen Berater, die sich auf die Auswahl der Asset Manager erstreckt, eine freiberufliche oder gewerbliche Tätigkeit vorliegt.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Alle oder keiner? – Zu den Folgen der Insolvenz eines Mitglieds einer Bietergemeinschaft im laufenden Vergabeverfahren

Autor
Kirch, Thomas
Kues, Jarl-Hendrik
Normen
§ 736 BGB
§ 103 InsO
§ 8 Nr. 5 Abs. 1 lit. a VOB/A
§ 7 Nr. 5 lit. a VOL/A
§ 11 Abs. 4 lit. a VOF
Heft
1
Jahr
2008
Seite(n)
32 - 42
Titeldaten
  • Kirch, Thomas; Kues, Jarl-Hendrik
  • VergabeR - Vergaberecht
  • Heft 1/2008
    S.32 - 42
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 736 BGB, § 103 InsO, § 8 Nr. 5 Abs. 1 lit. a VOB/A, § 7 Nr. 5 lit. a VOL/A, § 11 Abs. 4 lit. a VOF

Dr. Anne Bartsch, Referentin im BMUB, Berlin
Abstract
Der Beitrag beinhaltet eine kritische Betrachtung des Beschlusses 13 Verg 9/07 des OLG Celle vom 05.09.2007, in welchem die Problematik einer nach Ende der Angebotsfrist eintretenden Insolvenz eines Mitgliedsunternehmens einer Bietergemeinschaft erörtert wird. Diskutiert wird ferner die in diesem Zusammenhang bestehende Ungleichbehandlung von zwei- und mehrgliedrigen Bietergemeinschaften durch die Rechtsprechung, die Qualifizierung einer Bietergemeinschaft als Außengesellschaft und die diesbezüglichen Auswirkungen für das Zuordnungssubjekt der Eignungsprüfung. Die Entscheidung des Senats, dass in einem solchen Fall der nachträglichen Insolvenz die betroffene Bietergemeinschaft nicht zwingend auszuschließen sei, wird vom Verfasser hinterfragt und teilweise bejaht.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja