Transparenz versus Vertraulichkeit

Untertitel
Kommunen sollten nicht öffentlich über Vergabe entscheiden - Der Kommentar
Autor
Krämer, Martin
Zeitschrift
Heft
5
Jahr
2010
Seite(n)
12-14
Titeldaten
  • Krämer, Martin
  • Vergabe Navigator
  • Heft 5/2010
    S.12-14
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Dr. Anne Bartsch, Referentin im BMUB, Berlin
Abstract
Dem Autor zufolge träfen Kommunalparlamente Zuschlagsentscheidungen in Vergabeangelegenheiten zunehmend öffentlich. Gegen eine derartige Praxis sprächen jedoch die Prinzipien des ungestörten Vergabewettbewerbs, des Geheimnisschutzes sowie des Grundsatzes der Vertraulichkeit. Im Anschluss an eine kurze Analyse der aktuellen Situation stellt der Autor daher seine diesbezügliche Position dezidiert dar und begründet diese eingehend. Er empfiehlt letztendlich, Entscheidungen bzgl. Vergabeangelegenheiten für nichtöffentliche Sitzungen vorzusehen oder die Vergabe insgesamt der Verwaltung zu überlassen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Das Kaskadensystem im Vergaberecht – ein Regelungsmodell mit Zukunft?

Autor
Knauff, Matthias
Heft
11
Jahr
2010
Seite(n)
657-662
Titeldaten
  • Knauff, Matthias
  • NZBau - Neue Zeitschrift für Bau- und Vergaberecht
  • Heft 11/2010
    S.657-662
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Felix Zimmermann, Beschaffungsamt des BMI, Bonn
Abstract
Der Autor untersucht das vergaberechtliche Kaskadensystem bestehend aus GWB, VgV und Vergabeordnungen vor dem Hintergrund der vielfach diskutierten Abschaffung im Rahmen einer der nächsten Vergaberechtsreformen. In einer umfangreichen rechtlichen Bewertung im ersten Teil des Beitrags kommt der Autor zu dem Ergebnis, dass weder europa- noch verfassungsrechtliche Gründe ernsthaft gegen das Kaskadenprinzip sprechen. Im Gegensatz dazu hält er in seinem zweiten Teil die Abkehr vom Kaskadensystem aus rechtspolitischen und rechtssystematischen Gesichtspunkten für dringend geboten. Insbesondere hält er die damit verknüpfte Rolle der Vergabe- und Vertragsausschüsse für überdenkenswert. Zum einen sprechen immer enger werdende europarechtliche Vorgaben (mangels Ausfüllungsbedürftigkeit) gegen eine institutionalisierte Verbändebeteiligung. Zum anderen zeigt sich anhand der aktuellen Vergabe- und Vertragsordnungen, dass viele unmittelbar an der Normschaffung Beteiligte das Risiko inkonsistenter Vorschriften erhöhen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die Entwicklung des Gesundheitsrechts 2009/2010

Autor
Kingreen, Thorsten
Heft
47
Jahr
2010
Seite(n)
3408-3415
Titeldaten
  • Kingreen, Thorsten
  • NJW - Neue Juristische Wochenschrift
  • Heft 47/2010
    S.3408-3415
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Karsten Voigt, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Der Rechtsprechungsbericht mit dem Schwerpunkt auf den Themen Versicherungsrecht, Leistungsrecht und Leistungserbringungsrecht erfasst den Zeitraum vom 01.07.2009 bis zum 30.06.2010. Vergaberechtlich wird auf die Arzneimittelrabattverträge eingegangen, hier werden u.a. die Leitentscheidungen zu den Themen „Loslimitierung“, „Mehrere Vertragspartner“ und „Schaffungen einer marktbeherrschenden Stellung des pharmazeutischen Unternehmens durch Rabattverträge“ kurz angesprochen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Mit der Sprühflasche zum Nebenangebot

Untertitel
OLG Düsseldorf: Mindestbedingungen sind aus Bieterperspektive auszulegen
Autor
Huland, Dieter
Gerichtsentscheidung
Düsseldorf, Beschluss vom 19.05.2010 - VII-Verg 4/10
Zeitschrift
Heft
5
Jahr
2010
Seite(n)
16-18
Titeldaten
  • Huland, Dieter
  • Vergabe Navigator
  • Heft 5/2010
    S.16-18
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Düsseldorf, Beschluss vom 19.05.2010 - VII-Verg 4/10

Dr. Anne Bartsch, Referentin im BMUB, Berlin
Abstract
Mindestbedingungen für Nebenangebote müssen klar und eindeutig formuliert sein, sodass diese von allen Bietern gleich verstanden werden können, so (u. a.) das OLG Düsseldorf mit Beschluss vom 19.05.2010 (VII-Verg 4/10). Nach einer Zusammenfassung des Sachverhaltes geht der Autor auf die wesentlichen Aussagen der Entscheidung ein. Insbesondere sei hervorzuheben, dass der Maßstab für die Auslegung von Mindestbedingungen für Nebenangebote nicht das individuelle Verständnis sei, sondern dass eines verständigen Bieters, dem durch die Zulassung von Nebenangeboten gerade die Möglichkeit eröffnet werden soll, durch individuelle Lösungsvorschläge gleichsam die Anforderungen der Ausschreibung zu erfüllen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Rechtskonforme Ausschreibung von Postdienstleistungen

Autor
Greb, Klaus
Heft
6
Jahr
2010
Seite(n)
890-898
Titeldaten
  • Greb, Klaus
  • VergabeR - Vergaberecht
  • Heft 6/2010
    S.890-898
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Karsten Voigt, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Der Artikel gibt dem Leser eine ausführliche, leicht verständliche und umfassende Hilfestellung zur Ausschreibung von Postdienstleistungen an die Hand. Der Aufbau des Artikels orientiert sich an dem Fortgang des Vergabeverfahrens, auftretende Besonderheiten und Probleme werden dort besprochen, wo sie für den Beschaffer von Interesse sind. Dabei wird umfangreich auf die Besonderheiten des Marktes für Postdienstleistungen (Konsolidierer, Lizenzen, etc) eingegangen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Vergaberegister – viel Bewegung, wenig Fortschritt?

Autor
Dann, Matthias
Dann, Runhild
Heft
8
Jahr
2010
Seite(n)
256-258
Titeldaten
  • Dann, Matthias; Dann, Runhild
  • ZRP - Zeitschrift für Rechtspolitik
  • Heft 8/2010
    S.256-258
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Abstract
Die Verfasser befassen sich mit der Zwecksetzung der so genannten Korruptionsregister und den aktuellen diesbezüglichen Diskussionen. Dabei geben sie einen Überblick über die Praxis in einzelnen Bundesländern. Die Register dienen der Bündelung von Informationen über unzuverlässige Bieter. Hauptpunkte der Diskussion sind die Meldepflichtigkeit von nach § 153a StPO eingestellten einschlägigen Verfahren und die Verantwortlichkeit einer juristischen Person für das Verhalten ihrer Mitarbeiter. Diese Aspekte sind in den Gesetzen der einzelnen Bundesländer teilweise verschieden ausgestaltet. Die Autoren erachten bundeseinheitliche Regelung hier für wünschenswert.
Rezension abgeschlossen
ja

IÖPP zwischen Vergaberecht und EU-Beihilferecht

Autor
Donat, Christoph von
Heft
21
Jahr
2010
Seite(n)
812-817
Titeldaten
  • Donat, Christoph von
  • EuZW - Europäische Zeitschrift für Wirtschaftsrecht
  • Heft 21/2010
    S.812-817
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Aleksandra Elobied, Rechtsanwältin, Berlin
Abstract
Der Beitrag beschäftigt sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen für institutionalisierte öffentlich – private Partnerschaften. Hierbei werden auf der Seite des Beihilferechts die beihilferelevante Begünstigung des ausgewählten Unternehmens auf der einen Seite und der IÖPP selbst auf der anderen Seite beleuchtet. Im ersten Fall liege keine Beihilfe vor, wenn ein ausreichender Referenzmarkt für die Ermittlung des marktüblichen Preises geschaffen wurde. Im zweiten Fall hänge das Vorliegen einer Beihilfe von verschiedenen Faktoren ab. Die IÖPP müsse ein Unternehmen sein und die Mittelzuweisung geeignet sein, den Wettbewerb zu verfälschen und dadurch den Handel zu beeinträchtigen. Die näheren Voraussetzungen und die Folgen bei Vorliegen einer Beihilfe werden anhand der Rechtsprechung erläutert.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Aktuelle Rechtsfragen zu der öffentlichen Auftragsvergabe in der Entsorgungswirtschaft

Autor
Byok, Jan
Bormann, Guido
Heft
20
Jahr
2010
Seite(n)
1262-1267
Titeldaten
  • Byok, Jan; Bormann, Guido
  • NVWZ - Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht
  • Heft 20/2010
    S.1262-1267
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Felix Zimmermann, Beschaffungsamt des BMI, Bonn
Abstract
Der Beitrag befasst sich mit der öffentliche Auftragsvergabe im Bereich der Abfall- und Abwasserentsorgung. In den letzten Jahren sind zu diesem Themenkreis wegweisende Entscheidungen ergangen, insbesondere in Gestalt der gerichtlichen Bestätigung des lange zu beobachtenden Rekommunalisierungstrends bei Entsorgungsleistungen. Der Autor untersucht neben diesen Entwicklungen auch die Auswirkungen der EG-Abfallrahmenrichtlinie und der aktuellen Rechtsprechung des EuGH zu Dienstleistungskonzessionen im Bereich der Abwasserwirtschaft auf die Vergabe von Entsorgungsdienstleistungen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Reform der tschechischen Vergabebestimmungen

Autor
Bohata, Petr
Heft
11
Jahr
2010
Seite(n)
326-333
Titeldaten
  • Bohata, Petr
  • WiRO - Wirtschaft und Recht in Osteuropa
  • Heft 11/2010
    S.326-333
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Aleksandra Elobied, Rechtsanwältin, Berlin
Abstract
Der Aufsatz behandelt die Reform des tschechischen Vergabegesetzes. Zunächst werden die Missstände der alten Regelung aufgezeigt, sodann werden einzelne Punkte der Neuerung dargestellt. Die Reform soll der Erhöhung der Transparenz und Vereinfachung der Vergabeverfahren sowie der Rechtssicherheit der Beteiligten dienen. Dargestellt werden vor allem Vergabearten wie das Verhandlungsverfahren ohne Veröffentlichung, Rahmenverträge und der wettbewerbliche Dialog. Kritsch wird angemerkt, dass der Umgang mit den in der Neuregelung enthaltenen unbestimmten Begriffen offen sei.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Innovation und Bürgerbeteiligung im Wettbewerblichen Dialog

Autor
Otting, Olaf
Olgemöller, Udo H.
Heft
20
Jahr
2011
Seite(n)
1225-1235
Titeldaten
  • Otting, Olaf ; Olgemöller, Udo H.
  • NVWZ - Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht
  • Heft 20/2011
    S.1225-1235
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Karsten Voigt, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Der Beitrag führt Schritt für Schritt durch den Wettbewerblichen Dialog. Ein besonderer Schwerpunkt wird - wie der Titel verspricht - auf die Einbindung der Öffentlichkeit gelegt.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja