Grundstücksverkäufe und das Vergaberecht

Untertitel
Eine aktuelle Bestandsaufnahme
Autor
Krämer, Martin
Normen
§ 11 BauGB
§ 1 EG Abs. 1 VOB/A
§ 99 Abs. 2 GWB
§ 12 BauGB
Gerichtsentscheidung
OLG Düsseldorf, Verg 2/07 vom 13.06.2007 („Fliegerhorst Alhorn“)
EuGH, C- 251/08 vom 25.10.2010
Zeitschrift
Heft
5
Jahr
2012
Seite(n)
5-7
Titeldaten
  • Krämer, Martin
  • Vergabe Navigator
  • Heft 5/2012
    S.5-7
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 11 BauGB, § 1 EG Abs. 1 VOB/A , § 99 Abs. 2 GWB, § 12 BauGB

OLG Düsseldorf, Verg 2/07 vom 13.06.2007 („Fliegerhorst Alhorn“), EuGH, C- 251/08 vom 25.10.2010

Karsten Voigt, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Unterliegen städtebauliche Verträge gemäß §§ 11 und 12 des Baugesetzbuches
(BauGB) – insbesondere in Abgrenzung zu bloßen Verträgen zur Veräußerung
von Grundstücken – dem Vergaberecht? - Diese Frage war lange streitig, inzwischen ist weitgehend Rechtssicherheit eingekehrt. Der Verf. zeichnet die Entwicklung nach und erläutert, wo heute der Städebau noch Überschneidungen mit dem Vergaberecht hat.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Ein Mittel zur Marktöffnung

Untertitel
Vergabeverordnung für die Bereiche Verteidigung und Sicherheit in Kraft
Autor
Roth, Hans-Peter
Normen
§ 99 Abs. 7 GWB
§§ 1 ff. VSVgV
Zeitschrift
Heft
5
Jahr
2012
Seite(n)
8-11
Titeldaten
  • Roth, Hans-Peter
  • Vergabe Navigator
  • Heft 5/2012
    S.8-11
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 99 Abs. 7 GWB, §§ 1 ff. VSVgV

Dr. Stephen Lampert, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, München
Abstract
Der Beitrag gibt einen Überblick über die wichtigsten Inhalte der seit dem 19. Juli 2012 geltenden VSVgV. Der Verfasser erläutert den gesetzgeberischen Hintergrund, Konzept und Anwendungsbereich der VSVgV und stellt Besonderheiten des Vergabeverfahrens vor, einschließlich der Vergabe von Unteraufträgen (§§ 38 - 41 VSVgV). Die VSVgV sei ein Beitrag zur stärkeren Öffnung der Märkte und mehr Transparenz und Wettbewerb in diesem Sektor.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die Insolvenz ist kein Konkurs

Untertitel
Die Eignung eines insolventen Bieters ist in jedem Einzelfall genau zu prüfen
Autor
Noch, Rainer
Gerichtsentscheidung
OLG Düsseldorf, B. v. 02.05.2012 - Verg 68/11
Zeitschrift
Heft
5
Jahr
2012
Seite(n)
32-34
Titeldaten
  • Noch, Rainer
  • Vergabe Navigator
  • Heft 5/2012
    S.32-34
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

OLG Düsseldorf, B. v. 02.05.2012 - Verg 68/11

Sven Tönnemann, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Der Verfasser beleuchtet die Frage, ob auf ein insolventes Unternehmen der Zuschlag erteilt werden kann bzw. muss. Anders als früher sei Zielsetzung der Insolvenzordnung das insolvente Unternehmen nicht abzuwickeln, sondern fortzuführen. Eine Insolvenz eines Bieters führe daher nicht automatisch dazu, dass er ungeeignet sei. Der Autor stellt dann die Formen der Insolvenz (Regelinsolvenz, Planinsolvenz, Eigenverwaltung) bzw. die Ablehnung des Insolvenzverfahrens und deren Auswirkungen auf die Ermessensentscheidung des Auftraggebers kurz dar.
Zudem wird noch auf die Frage eingegangen, welche Überlegungen anzustellen seien, wenn der Insolvenzantrag gestellt aber noch nicht beschieden wurde. Schließlich wird der Sonderfall einer Insolvenz eines Mitgliedes einer Bietergemeinschaft geprüft.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die Anforderungen an eine ordnungsgemäße Schätzung des Auftragswertes

Autor
Fandrey, Alexander
Zeitschrift
Heft
9
Jahr
2012
Seite(n)
198-200
Titeldaten
  • Fandrey, Alexander
  • Der Gemeindehaushalt
  • Heft 9/2012
    S.198-200
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Sven Tönnemann, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Der Verfasser erläutert zunächst die Relevanz der Auftragswertschätzung. Diese betreffe nicht nur die Zuordnung zum Unterschwellen- und Oberschwellenbereich, sondern auch die Auswahl des richtigen Vergabeverfahrens aufgrund landesrechtlicher Vorgaben im nationalen Bereich und eventuell eine Aufhebung der Ausschreibung wegen fehlender Wirtschaftlichkeit. Sodann werden Leitlinien für eine ordnungsgemäße Schätzung aufgestellt und die Erfordernisse an die Dokumentation aufgezeigt. Schließich werden die Rechtschutzmöglichkeiten und eventuelle Fehlerfolgen dargestellt, wie z.B. Auswirkungen auf Fördermittel.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Rechtliche Ge- und Verbote bei der Öffnung der Wasserversorgungsmärkte

Autor
Markopoulos, Titos
Normen
Art. 106 Abs. 2 AEUV
Heft
10
Jahr
2012
Seite(n)
361-367
Titeldaten
  • Markopoulos, Titos
  • KommJur - Kommunaljurist
  • Heft 10/2012
    S.361-367
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Art. 106 Abs. 2 AEUV

Felix Zimmermann, Beschaffungsamt des BMI, Bonn
Abstract
Der Autor bespricht grundlegende Aspekte der Öffnung der Trinkwasserversorgungsmärkte, die sich den Kommunen etwa im Rahmen einer Abwägung nach Art. 106 Abs. 2 AEUV stellen. Besonderes Augenmerk richtet er dabei auf systemimmanente Konflikte, die sich aus dem Zusammentreffen des freien Wettbewerbs als Marktorganisationsform einerseits und dem Interesse der Allgemeinheit an einer funktionierenden und gefahrlosen Wasserversorgung als Teil der Daseinsvorsorge andererseits ergeben. Die bestehenden Zielkonflikte und die sich damit potenziell ergebenden Gefahren stellt der Autor dar und diskutiert konkrete Maßnahmen. Dabei kommt er zum Ergebnis, dass neben gesetzgeberischem Tätigwerden auch eine effektive Kommunalaufsicht und starke Einflussnahme der Gemeindeorgane notwendig ist.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Wenn die Prüfer auf die Pirsch gehen...

Untertitel
Bei Zuschussmaßnahmen in NRW sind Wertgrenzen ein alter Hut
Autor
Dabringhausen, Gerhard
Normen
§ 25 GemHVO NRW
Zeitschrift
Heft
5
Jahr
2012
Seite(n)
15-17
Titeldaten
  • Dabringhausen, Gerhard
  • Vergabe News
  • Heft 5/2012
    S.15-17
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 25 GemHVO NRW

Felix Zimmermann, Beschaffungsamt des BMI, Bonn
Abstract
Der Autor berichtet über die Praxis der Rückforderung von Fördermitteln aufgrund von Verstößen des Zuwendungsempfängers gegen das Vergaberecht in NRW. Dabei geht es insbesondere um diejenigen "Altfälle", in denen ein kommunaler Zuwendungsempfänger noch vor der Geltung der Vergabe- und Vertragsordnungen aus dem 2009 die Vergabeverfahrensart ausschließlich anhand der eigenen Wertgrenzen bestimmt hat. Die in § 3 VOB/A 2009 neu eingeführten Wertgrenzen kommen dann als Rechtmäßigkeitsmaßstab nicht zur Geltung. Der Landesrechnungshof zieht dem Autor zufolge daraus die Konsequenz, dass eine damals schlicht nach Wertgrenzen ermittelte Vergabeverfahrensart rechtswidrig sei. Dem hält der Autor mit entsprechenden Fundstellen entgegen, dass Wertgrenzen bereits lange Zeit zuvor durch entsprechende Erlasse zur Anwendung gelangt sind. Diese bespricht er im weiteren Verlauf des Beitrags und schlägt vor, die Rechtmäßigkeit einstiger Wertgrenzen durch Rückrechnung ausgehend von aktuellen Wertgrenzen unter Berücksichtigung der Teuerungsrate zu bestimmen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Von der Freiheit der Auftraggeber

Untertitel
OLG Düsseldorf stärkt ihre Autonomie bei der Bestimmung der Leistung
Autor
Dageförde, Angela
Gerichtsentscheidung
OLG Düsseldorf, Beschluss vom 27.06.2012, Az. VII Verg 7/12
Zeitschrift
Heft
5
Jahr
2012
Seite(n)
11-15
Titeldaten
  • Dageförde, Angela
  • Vergabe Navigator
  • Heft 5/2012
    S.11-15
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

OLG Düsseldorf, Beschluss vom 27.06.2012, Az. VII Verg 7/12

Melanie von Lennep, AOK-Bundesverband, Berlin
Abstract
Die Autorin bespricht das Thema des Definitionsrechts des öffentlichen Auftraggebers hinsichtlich des Leistungsgegenstands anhand eines ergangenen Beschlusses des OLG Düsseldorf (Beschluss vom 27.06.2012, Az. VII Verg 7/12) zu einer Grippeimpfstoffausschreibung. Unter Darlegung der bestehenden Rechtsprechung hierzu sieht sie das Bestimmungsrecht des Auftraggebers durch die Entscheidung gestärkt und zeigt die Grenze zur Verpflichtung einer produktneutralen Leistungsbeschreibung auf.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Anwendungsbereich und Governanceregeln der EU-Auftragsvergabereformrichtlinie: Bewertung und Umsetzungsbedarf

Autor
Burgi, Martin
Heft
10
Jahr
2012
Seite(n)
601-609
Titeldaten
  • Burgi, Martin
  • NZBau - Neue Zeitschrift für Bau- und Vergaberecht
  • Heft 10/2012
    S.601-609
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Pascal Friton , Freshfields Bruckhaus Deringer LLP , Berlin
Abstract
Der Autor beschäftigt sich mit dem Kommissionsentwurf zur neuen Vergaberichtline. Er informiert dabei über die aus seiner Sicht zentralen Inhalte des Richtlinienvorschlags und verbindet das mit einer teilweise deutlichen Kritik, insbesondere an den Regelungen zur „Verwaltungszusammenarbeit“ (horizontale Kooperation) und zur Einführung einer nationalen Vergabeaufsichtsstelle („Governance“). Zudem verweist er auch auf mögliche Schwierigkeiten bei der Umsetzung in das nationale Recht und macht konkrete Vorschläge für einen alternativen Richtlinientext.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Vergabe von Planungsleistungen durch privaten Baukonzessionär

Autor
Werner, Michael Jürgen
Weber, Martin
Normen
§ 98 Nr. 6 GWB, §§ 6 Abs. 1, 4, 5 VgV, § 22 a VOB/A
Gerichtsentscheidung
OLG München, Beschluss vom 05.04.2012
Jahr
2012
Seite(n)
628-631
Titeldaten
  • Werner, Michael Jürgen; Weber, Martin
  • 2012
    S.628-631
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 98 Nr. 6 GWB, §§ 6 Abs. 1, 4, 5 VgV, § 22 a VOB/A

OLG München, Beschluss vom 05.04.2012

Dr. Anne Rausch, CMS Hasche Sigle, Köln
Abstract
Die Autoren befassen sich mit der Frage, ob der private Baukonzessionär bei der separaten Vergabe von Planungsleistungen an Dritte dem Vergaberecht unterliegt. Als Hintergrund schildern sie zunächst die aus § 98 Nr. 6 GWB folgende Problemstellung, wonach der Baukonzessionär bei der Auftragsvergabe an Dritte als öffentlicher Auftraggeber anzusehen sei. Eine Regelung über das anzuwendende Vergaberegime folge hieraus allerdings nicht. Insofern bestimmten § 6 Abs. 1 VgV und § 22 a VOB/A lediglich für die Vergabe von Bauleistungen die Anwendbarkeit der VOB/A. Eine entsprechende Regelung für die VOL und VOF bestehe nicht. Sodann gehen die Autoren auf den Beschluss des OLG München vom 5.4.2012 ein, welches die Anwendbarkeit der allgemeinen Grundsätze des Vergaberechts auch bei der isolierten Vergabe von Planungsleistungen angenommen hat. In der anschließenden Würdigung argumentieren die Autoren gegen die Anwendbarkeit des Vergaberechts und nennen in der Folgerung für die Praxis insbesondere Möglichkeiten, der aus der Entscheidung des Gerichts folgenden Rechtsunsicherheit hinsichtlich der anwendbaren Vorschriften zu begegnen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja