Italian Requests for Preliminary Rulings: A Difficult Dialogue Between National Courts and the CJEU

Autor
Aschieri, Annalisa
Heft
3
Jahr
2015
Seite(n)
149-163
Titeldaten
  • Aschieri, Annalisa
  • EPPPL - European Public Private Partnership Law
  • Heft 3/2015
    S.149-163
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Dr. Franz Josef Hölzl , Rechtsanwalt , Berlin
Abstract
Der Beitrag untersucht, ob und in welchem Ausmaß es in den Jahren 2014 und 2015 im Wege von Vorabentscheidungsersuchen im Zusammenhang mit der Vergabe von öffentlichen Aufträgen zu einer effektiven Wechselwirkung zwischen den italienischen Verwaltungsgerichten und dem EuGH gekommen ist. Insbesondere geht der Artikel der Frage nach, ob und inwieweit es auf diese Weise zu einem fruchtbaren Austausch gekommen ist, der die Integration zwischen der EU und dem italienischem Rechtssystem fördern konnte. Zu diesem Zweck untersucht die Autorin die wichtigsten Entscheidungen des EuGH, die auf die Vorlage durch italienische Gerichte ergangen sind, auf deren zentrale rechtliche Fragestellung und Konsequenzen für das italienische Rechtssystem.
Rezension abgeschlossen
ja

Facing Contemporary Challenges – In Search of Instruments Enabling the Transformation of the Public Administration Sector

Autor
Panasiuk, Andrzej
Jarocki, Łukasz
Heft
3
Jahr
2015
Seite(n)
130-148
Titeldaten
  • Panasiuk, Andrzej ; Jarocki, Łukasz
  • EPPPL - European Public Private Partnership Law
  • Heft 3/2015
    S.130-148
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Karsten Voigt, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Die Autoren beschreiben die Anforderungen, denen die moderne öffentliche Verwaltung ausgesetzt ist und stellt abstrakte Ansätze vor, wie sich eine auf die Anforderungen eingestellte Verwaltung organisieren müsste. Wichtige Eckpfeiler ihrer Argumentation sind NPM (New Public Management) und PPP (Öffentlich-Private Partnerschaften).
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Classification, Conflicts of Interest and Change of Contractor: A Critical Look at the Public Sector Procurement Directive

Autor
Semple, Abby
Andrecka, Marta
Heft
3
Jahr
2015
Seite(n)
171-186
Titeldaten
  • Semple, Abby ; Andrecka, Marta
  • EPPPL - European Public Private Partnership Law
  • Heft 3/2015
    S.171-186
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Karsten Voigt, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
In dem Artikel behandeln die Autorinnen die Richtlinien 2014/24/EU, deren Umsetzung bis zum April 2016 erfolgen muss, ohne das bisher ein einziges Mitgliedsland bereits eine vollständige Transformation in das nationale Recht durchgeführt hätte. Der Artikel untersucht die Themen, bei denen die Verfasserinnen vermuten, dass die Regelungen bei der Umsetzung Unklarheiten und Widersprüche zeigen würden und versuchen diese Spannungsfälle mit Hilfe der Entscheidungen des EuGH aufzulösen. Besondere Schwerpunkte sind die Verträge mit Inhalten die verschiedenen Regelungsbereichen unterfallen, das Regime für soziale und andere besondere Leistungen (Art 74 ff. RL 2014/24/EU), Interessenskonflikte und Wechsel des Auftragnehmers nach Zuschlagserteilung.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Der Vergleich im Vergabenachprüfungsverfahren – Teil 2

Autor
Dreher, Meinrad
Glöckle, Peter
Normen
§ 779 BGB
Heft
9
Jahr
2015
Seite(n)
529-536
Titeldaten
  • Dreher, Meinrad ; Glöckle, Peter
  • NZBau - Neue Zeitschrift für Bau- und Vergaberecht
  • Heft 9/2015
    S.529-536
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 779 BGB

Dr. Anne Bartsch, Referentin im BMUB, Berlin
Abstract
Der vorliegende zweite Teil des Beitrags befasst sich insbesondere mit den materiell-rechtlichen Voraussetzungen eines Vergleichs, den Folgen vergaberechtswidriger Vergleiche sowie den kartellrechtlichen Grenzen. Dabei kommen die Autoren u.a. zu dem Ergebnis, dass es in verschiedenen Stadien eines Vergabeverfahrens möglich ist, einen Vergleich zu schließen. Allerdings bleibt der öffentliche Auftraggeber an das (zwingende) Vergaberecht gebunden. Vergleiche, welche in Rechte Dritter eingreifen, sind ebenso unwirksam wie solche, die den öffentlichen Auftraggeber zu einem vergaberechtswidrigen Handeln verpflichten.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Reif für die Insel?

Untertitel
Maßgeschneiderte Compliance für Beschaffungen der öffentlichen Hand
Autor
Ohrtmann, Nicola
Zeitschrift
Heft
5
Jahr
2015
Seite(n)
5-8
Titeldaten
  • Ohrtmann, Nicola
  • Vergabe Navigator
  • Heft 5/2015
    S.5-8
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Aline Fritz, FPS Fritze Wicke Seelig Partnerschaftsgesellschaft von Rechtsanwälten, Berlin
Abstract
Zu Beginn des Beitrages weist die Autorin auf das Phänomen hin, dass Compliance im Bereich der öffentlichen Verwaltung immer noch vielfach auf Widerstand stoße, während in vielen Bereichen der Privatwirtschaft Compliance mittlerweile zum Alltag gehöre. Im weiteren Verlauf des Beitrages zeigt die Autorin ein weites Spektrum an Instrumenten auf, mit deren Hilfe Beschaffungscompliance auch im Bereich der öffentlichen Auftragsvergabe zielführend umgesetzt werden kann. Im Rahmen einer Insellösung, in der ein Compliance-Management-System (CMS) sich nur auf einen abgrenzbareren Teil der Verwaltung beschränkt, könne man ein konkret auf die öffentliche Auftragsvergabe zugeschnittenes CMS verwenden, indem beispielsweise individuell erstellte Pflichtenhefte, Praxisleitfäden und Richtlinien den Mitarbeitern eine Orientierungshilfe für die rechtmäßige Durchführung von Beschaffungsmaßnahmen bieten.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Der Teufel steckt im Detail

Untertitel
Zur Nachforderung fehlender Erklärungen und Nachweise
Autor
Krämer, Martin
Zeitschrift
Heft
5
Jahr
2015
Seite(n)
9-12
Titeldaten
  • Krämer, Martin
  • Vergabe Navigator
  • Heft 5/2015
    S.9-12
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Aline Fritz, FPS Fritze Wicke Seelig Partnerschaftsgesellschaft von Rechtsanwälten, Berlin
Abstract
Der Autor stellt in seinem Beitrag die gegenwärtige Rechtslage zur Möglichkeit bzw. Pflicht des Auftraggebers, Nachweise und Erklärungen nachzufordern, dar. Nach einer kurzen Einführung hinsichtlich der früheren Rechtslage geht er auf die Änderungen durch die Vergaberechtsnovelle 2009 in diesem Bereich ein und stellt sodann im Einzelnen dar, wann eine Nachforderungspflicht im Anwendungsbereich der VOB/A nicht besteht und skizziert Beispielsfälle aus der Rechtsprechung, in denen eine Nachforderung unzulässig respektive geboten war. Im Anschluss widmet sich der Autor der Darstellung eines jüngeren, von der früheren Rechtsprechung abweichenden Beschlusses des OLG Düsseldorf, wonach auch im Anwendungsbereich der VOF eine Pflicht zur Nachforderung besteht. Schließlich weist er auf die dadurch bestehende Manipulationsgefahr auf Bieterseite hin und verweist hierzu auf eine Entscheidung des OLG Karlsruhe. Im Ergebnis kann festgehalten werden: Es gibt keine allgemeingültige Antwort auf die Frage, wann Nachweise und Erklärungen nachzufordern sind. Probleme können vermieden werden, indem der Auftraggeber nur das Notwendigste an Nachweisen verlangt.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

Untertitel
Die Risikoanalyse in Rechtsgutachten am Beispiel von Inhouse-Geschäften
Autor
Lauterbach, Thomas
Zeitschrift
Heft
5
Jahr
2015
Seite(n)
15-17
Titeldaten
  • Lauterbach, Thomas
  • Vergabe Navigator
  • Heft 5/2015
    S.15-17
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Silke Renner, AOK-Bundesverband, Berlin
Abstract
Der Verfasser erläutert welche Aspekte eine Risikoanalyse für Führungskräfte in Behörden zur Vorbereitung von Entscheidungen mit großer wirtschaftlicher oder politischer Tragweite berücksichtigen sollte. Neben der reinen rechtlichen Analyse sollte dabei das Verhalten beteiligter Personen, Institutionen, Gerichte, Vertragsparteien und Verbände in den Blick genommen werden. Ferner seien mögliche wirtschaftliche Folgeschäden wie Schadensersatzansprüche, Rückzahlungsverpflichtungen von Fördermitteln oder die Verteuerung des Auftrags durch eine verzögerte Zuschlagsentscheidung bei Anhängigkeit eines Nachprüfungsverfahrens zu prognostizieren. Zudem sollte aufgezeigt werden, welche Handlungsalternativen für den Verantwortungsträger bestehen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Keine zutreffende Ermittlung des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses mit Interpolationsformeln

Autor
Bartsch, Wolfgang
Gehlen, Hans von
Heft
9
Jahr
2015
Seite(n)
523-529
Titeldaten
  • Bartsch, Wolfgang ; Gehlen, Hans von
  • NZBau - Neue Zeitschrift für Bau- und Vergaberecht
  • Heft 9/2015
    S.523-529
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Dr. Roland Stein , Freshfields Bruckhaus Deringer LLP , Berlin
Abstract
In ihrem Beitrag analysieren die Autoren die Ermittlung des wirtschaftlich besten Angebots im Vergabeverfahren auf Grundlage der Interpolationsmethode aus mathematischer und juristischer Sicht. Nach Auffassung der Autoren sei die Interpolationsmethode nicht geeignet, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und mithin das beste wirtschaftliche Angebot zu ermitteln und sie stehe nicht im Einklang mit den Vergabegrundsätzen, insbesondere dem Wettbewerbsprinzip. Anhand unterschiedlicher Beispiele merken die Autoren an, dass es unter Anwendung der Interpolationsmethode in der Vergabepraxis bei der Zuschlagswertung zu Wertungsergebnissen komme, die nicht die vom öffentlichen Auftraggeber vorgesehene Gewichtung von Preis und Leistung abbilden. Auch die Vergaberechtsprechung habe sich in jüngerer Zeit zunehmend kritisch mit der Zuschlagsermittlung mittels der Interpolationsmethode auseinandergesetzt. Aufgrund der im Beitrag aufgezeigten Mängel ist nach Ansicht der Autoren dem öffentlichen Auftraggeber bei der Umsetzung seiner Beschaffungsvorhaben daher von einer Anwendung der Interpolationsmethode abzuraten.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die Anwendbarkeit von Vergaberecht in der Sozialhilfe

Autor
Luthe, Ernst-Wilhelm
Normen
§ 75 ff. SGB XII
Heft
2
Jahr
2015
Seite(n)
1-7
Titeldaten
  • Luthe, Ernst-Wilhelm
  • ZfF - Zeitschrift für das Fürsorgewesen
  • Heft 2/2015
    S.1-7
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 75 ff. SGB XII

Dr. Jan Helge Mey, LL.M. (McGill), BHO Legal, Köln
Abstract
In dem Beitrag wird der Frage nachgegangen, ob Vergaberecht auch im Bereich des zwölften Sozialgesetzbuches (Sozialhilfe) anwendbar ist. Der Verfasser sieht das leistungserbringungsrechtliche Dreiecksverhältnis (aus Träger der Sozialhilfe, Leistungsberechtigten, Leistungserbringern) als eine Art „heilige Kuh" in Deutschland, mit der gemeinhin die Anwendbarkeit des Vergaberechts abgelehnt werde. Der Verfasser wendet sich gegen diese „wohl herrschende Meinung" und billigt dem Sozialamt ein Beschaffungsermessen zu, ob es sich innerhalb des gesetzlich vorgezeichneten Dreiecksverhältnisses bewegt (§ 75 ff. SGB XII) oder ob es die Beschaffung durch Vergaberecht vornimmt. Der Beitrag geht zudem auf die Abgrenzung von Auftrag und Subvention ein und liefert einen Überblick über die Besonderheiten von Vergabeverfahren im sozialen Bereich, wobei insbesondere auf die Rolle von Rahmenvereinbarungen eingegangen wird.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die Dienstleistungskonzession: Wesen und Abgrenzung zu ausschreibungsfreien Verträgen

Autor
Mösinger, Thomas
Heft
9
Jahr
2015
Seite(n)
545-547
Titeldaten
  • Mösinger, Thomas
  • NZBau - Neue Zeitschrift für Bau- und Vergaberecht
  • Heft 9/2015
    S.545-547
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Aline Fritz, FPS Fritze Wicke Seelig Partnerschaftsgesellschaft von Rechtsanwälten, Berlin
Abstract
Der Autor setzt sich in seinem Beitrag mit einer grundlegenden Entscheidung des KG Berlin (Urteil vom 22.01.2015 – 2 U 14/14) zur Abgrenzung von Pachtvertrag zu Dienstleistungskonzession auseinander. Nach einer zusammenfassenden Darstellung des dem Urteil zugrunde liegenden Sachverhaltes, des Verfahrensgangs und der Urteilsgründe folgen Ausführungen zu Sinn und Zweck der Dienstleistungskonzession, um sodann auf die vom Kammergericht verwendeten Abgrenzungskriterien im Einzelnen einzugehen. Dabei zieht der Autor eine Parallele zu den Ahlhorn-Entscheidungen und der darin thematisierten Abgrenzung von öffentlichem Bauauftrag von einem vergabefreien städtebaulichen Vertrag. Im Ergebnis sei es richtig, dass das KG das Vorliegen einer einklagbaren Hauptleistungspflicht als Abgrenzungskriterium sehe, auch wenn die Differenzierung danach, ob eine dem Auftraggeber obliegende öffentliche Aufgabe auf einen Privaten übertragen werde, so nicht richtig sei.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja