Einstandswille für mehr Qualität?

Untertitel
Zur Wertung einer verlängerten Gewährleistung bei VOB-Vergaben
Autor
Beckmann-Oehmen, Katrin
Zeitschrift
Heft
6
Jahr
2013
Seite(n)
16-18
Titeldaten
  • Beckmann-Oehmen, Katrin
  • Vergabe Navigator
  • Heft 6/2013
    S.16-18
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Die Verfasserin beleuchtet die Praxis öffentlicher Auftraggeber im Rahmen von VOB-Ausschreibungen den Qualitätsgrad des Angebots durch die freiwillige Verlängerung der Gewährleistungsfrist durch den Bieter zu bestimmen. Nach einer Einführung beschreibt sie den rechtlichen Regelungsrahmen. Anschließend stellt sie die ablehnende Auffassung der baugewerblichen Verbände dar. Sodann unterzieht sie die Argumente einer kritischen Betrachtung. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Bewertung der Verlängerung der Mängelgewährleistung zulässig sei.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Reform ante portas

Untertitel
Die 16. forum vergabe Gespräche - Der aktuelle Tagungsbericht
Autor
Hattig, Oliver
Zeitschrift
Heft
6
Jahr
2013
Seite(n)
12-14
Titeldaten
  • Hattig, Oliver
  • Vergabe Navigator
  • Heft 6/2013
    S.12-14
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Sven Tönnemann, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Der Autor stellt in seinem Tagungsbericht die 16. forum vergabe Gespräche in Fulda dar und geht auf die Beiträge der Redner, wie zum Beispiel den von Joaquim Nunes de Almeida (Direktor Vergabewesen der Generaldirektion Markt der Europäischen Kommission) ein. Mittelpunkt dieser Veranstaltung war die anstehende Reform der EU-Vergaberichtlinien. Die Reform solle das EU-Vergaberecht zwar zukunftsfest machen, ob die Reform ihre Ziele erreiche, ist von den Diskutierenden auf dem Podium überwiegend bezweifelt worden. Wie diese Richtlinien umgesetzt werden können (Beibehaltung Kaskadenprinzip, einheitliches Vergabegesetz), sei abzuwarten, dafür sei es noch zu früh, so die Diskutanten. Als weitere Herausforderung sind die verschiedenen Landesvergabegesetze diskutiert worden, die teilweise erhebliche Probleme in der praktischen Umsetzung auslösen. Nach der Schilderung weiterer Diskussionsthemen, kommt der Autor zu dem Fazit, dass die forum vergabe Gespräche mit dem gelungenen äußeren Rahmen, der reibungslosen Organisation, den engagierten Vorträgen und Diskussionen ein Modell für die Zukunft bleiben.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die Grenzen der Nachforderung

Untertitel
Unvollständige Angebote haben eine zweite Chance - aber nicht immer
Autor
Noch, Rainer
Gerichtsentscheidung
VK Nordbayern, Beschluss vom 27.06.2013 – 21. VK-3194-28/13
LG Koblenz, Beschluss vom 25.07.2012 – 1 O 334/12
VK Lüneburg, Beschluss vom 11.03.2013 – VgK-03/2013
VK Brandenburg, Beschluss vom 24.08.2012 – VK 25/12
OLG München, Beschluss vom 15.03.12 – Verg 2/12
Zeitschrift
Heft
6
Jahr
2013
Seite(n)
35-37
Titeldaten
  • Noch, Rainer
  • Vergabe Navigator
  • Heft 6/2013
    S.35-37
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

VK Nordbayern, Beschluss vom 27.06.2013 – 21. VK-3194-28/13, LG Koblenz, Beschluss vom 25.07.2012 – 1 O 334/12, VK Lüneburg, Beschluss vom 11.03.2013 – VgK-03/2013, VK Brandenburg, Beschluss vom 24.08.2012 – VK 25/12, OLG München, Beschluss vom 15.03.12 – Verg 2/12

Felix Zimmermann, Beschaffungsamt des BMI, Bonn
Abstract
Der Autor bespricht die Thematik anhand verschiedener Fallgestaltungen aus der Rechtsprechung zur Nachforderung nach § 16 Abs. 1 Nr. 3 VOB/A. In der ersten Konstellation fehlen die Nachweise bereits zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe, wurden aber vom Auftraggeber ursprünglich rechtswirksam gefordert. Hier hat der Bieter schlechte Karten, wenn er die Nachweise nicht innerhalb der Frist erbringen kann. Ebenso sieht es der Autor für den Fall, dass der Nachweis am Erstellungsdatum erkennbar erst nach der Angebotsabgabe erstellt worden ist. Fordert der Auftraggeber hingegen neue Nachweise oder solche erstmals wirksam, so kann dies im Gegensatz dazu nach § 15 VOB/A in Form einer Angebotsaufklärung ohne starre Frist erfolgen. Weitere Fallgestaltungen betreffen die Nachforderung bei unwahren Eigenerklärungen, falsch verstandenen Forderungen und fehlerhaften Eigenerklärungen. Der Autor fast zusammen, dass das Instrument der Nachforderung begrenzt ist und nicht als umfassende Reparatur- oder Nachverhandlungsmöglichkeit missverstanden werden darf.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Current Developments in Switzerland in October 2012 –S eptember 2013

Autor
Hettich, Peter
Galbraith, Louisa
Heft
4
Jahr
2013
Seite(n)
350-352
Titeldaten
  • Hettich, Peter ; Galbraith, Louisa
  • EPPPL - European Public Private Partnership Law
  • Heft 4/2013
    S.350-352
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Die Verfasser berichten über die vergaberechtliche Entwicklung in der Schweiz im Zeitraum von Oktober 2012 bis September 2013. Zunächst stellen sie die Entwicklung im Bereich der Öffentlichen Privaten Partnerschaften dar und berichten über ausgewählte ÖPP. Sie zeigen auf, dass auf Kantonseben bereits erfolgreiche ÖPP durchgeführt wurden, während auf der Bundesebene immer noch eine gewisse Zurückhaltung bestehe von diesem Instrument Gebrauch zu machen. Anschließend stellen sie zwei Entscheidungen der vergaberechtlichen Rechtsprechung dar. Die erste Entscheidung befasste sich mit der Abgrenzung zwischen öffentlichem Auftrag und Konzession, bei der zweiten Entscheidung standen Alleinstellungsmerkmale und eine darauf gestützte Direktvergabe im Mittelpunkt. Abschließend stellten sie ausgewählte Daten aus dem Jahresreports des Bundesamts für Bauten und Logistik vor.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Contract Execution in Europe: Different Legal Models with a Common Core

Autor
Comba, Mario E.
Heft
4
Jahr
2013
Seite(n)
302-308
Titeldaten
  • Comba, Mario E.
  • EPPPL - European Public Private Partnership Law
  • Heft 4/2013
    S.302-308
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Sven Tönnemann, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Der Autor vergleicht die Rechtsysteme verschiedener EU-Staaten im Hinblick auf die Durchführung von Verträgen mit öffentlichen Auftraggebern. Hierzu stellt er zunächst zwei Klassifizierungsmodelle vor, wobei das eine verschiedene Rechtssysteme in drei Gruppen unterteile: solche bei denen die Regeln für private Verträge nicht anwendbar sind, solche bei denen ausschließlich die Regeln für private Verträge anzuwenden sind und schließlich gemischte Systeme. Das andere Modell unterscheide lediglich in zwei Gruppe mit weiteren Untergruppen, was zu einem sehr ähnlichen Ergebnis führe. Im Kern komme es darauf an, ob dem öffentlichen Auftraggeber bei der Vertragsdurchführung besondere Rechte zustehen, die privaten Auftraggebern nicht zur Verfügung stehen. Dies wird in der Folge dann für die Rechtssysteme verschiedener Staaten wie z.B. Großbritannien, Frankreich, Deutschland oder Italien untersucht. Diese Überlegungen seien ein wichtiger Ausgangspunkt für weitere rechtsvergleichende Studien in diesem Bereich.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Modernising the Swedish Procurement Legislation: Reform Proposals

Autor
Indén, Tobias
Heft
4
Jahr
2013
Seite(n)
347-349
Titeldaten
  • Indén, Tobias
  • EPPPL - European Public Private Partnership Law
  • Heft 4/2013
    S.347-349
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Karsten Voigt, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Der Verfasser stellt einen Bericht vor, der im Auftrag der Schwedischen Regierung Verbesserungsvorschläge für das nationale Vergaberecht machen soll. Schwerpunkt ist die Reduzierung der Nachprüfungsverfahren, die in Schweden unabhängig vom Wert des Auftrages möglich sind.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

The Evropaïki Dynamiki Tale Continues

Autor
Clarke, Charles M.
Normen
§ 100 Abs. 2 Financial Regulation
Gerichtsentscheidung
EuGH, C-235/11 P
EuG, T-32/08
Heft
4
Jahr
2013
Seite(n)
338-343
Titeldaten
  • Clarke, Charles M.
  • EPPPL - European Public Private Partnership Law
  • Heft 4/2013
    S.338-343
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 100 Abs. 2 Financial Regulation

EuGH, C-235/11 P, EuG, T-32/08

Karsten Voigt, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Der Verfasser betrachtet Entscheidungen der Europäischen Gerichte zu Vergaben der Europäischen Kommission und untersucht die Pflichten der Kommission, den unterlegenen Bietern Informationen zukommen zu lassen. Er kritisiert die Kommission dabei, bisher zu umfassend informiert zu haben und so die Zuschlagsempfänger zu benachteiligen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Country Reports Slovakia

Untertitel
Two Significant Amendments to the Public Procurement Act Adopted by the Slovak Parliament
Autor
Hodal, Peter
Heft
4
Jahr
2013
Seite(n)
344-346
Titeldaten
  • Hodal, Peter
  • EPPPL - European Public Private Partnership Law
  • Heft 4/2013
    S.344-346
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Sven Tönnemann, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Der Autor beschreibt die vom slowakischen Parlament verabschiedeten Neuerungen zum slowakischen Vergaberecht. Hierzu gehören die Einführung eines elektronischen Marktplatzes, Regelungen über Nachträge zu laufenden Verträgen, Einführung einer höheren Nachprüfungsinstanz, Evaluierung vorzeitig beendeter Verträge durch öffentliche Auftraggeber mit der Möglichkeit Bieter zu sperren und schließlich die Einführung neuer Sanktionen bei Vergabeverstößen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Procurement Beyond Award: On the Integration of Governance Principles when Executing Public Private Partnerships

Autor
Calleja, Antoinette
Heft
4
Jahr
2013
Seite(n)
294-301
Titeldaten
  • Calleja, Antoinette
  • EPPPL - European Public Private Partnership Law
  • Heft 4/2013
    S.294-301
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Dr. Anne Bartsch, Referentin im BMUB, Berlin
Abstract
Für die öffentliche Hand als verantwortungsvoller öffentlicher Auftraggeber gilt es, bei der Ausführung von ÖPP-Projekten sechs Grundprinzipien zu beachten, namentlich Partizipation (participation), Integrität (decency), Transparenz (transparency), Verantwortlichkeit (accountability), Gerechtigkeit (fairness) und Leistung (efficiency). Neben der Definition des Begriffs einer verantwortungsvollen Regierung (good governance) stellt die Autorin die damit verbundenen genannten Grundprinzipien vor. Es werden ihre Anwendung und ihr Einfluss auf den Verlauf der Projekte dargestellt und diskutiert. Im Ergebnis stellt die Verfasserin fest, dass vergaberechtliche Regelungen und Verfahren allein nicht den Erfolg eines ÖPP-Projektes garantieren könnten, sondern vielmehr auch die in Bezug genommenen Grundprinzipien für den Erfolg unerlässlich seien.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die Bestellung von Abschlussprüfern öffentlicher Auftraggeber im Spannungsfeld von Unternehmens- und Vergaberecht

Autor
Zehetner, Franz
Lehner, Johannes
Heft
5
Jahr
2013
Seite(n)
259-265
Titeldaten
  • Zehetner, Franz ; Lehner, Johannes
  • RPA - Recht und Praxis der öffentlichen Auftragsvergabe
  • Heft 5/2013
    S.259-265
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

RA Mag. Robert Ertl, Breitenfeld Rechtsanwälte GmbH & Co KG, Wien
Abstract
Die Autoren setzen sich in dem gegenständlichen Beitrag mit der Ausschreibungspflicht der Auswahl eines Abschlussprüfers auseinander. Die Autoren stellen zunächst die österreichischen gesellschaftsrechtlichen Bestimmungen hinsichtlich der Bestellung und Abberufung des Abschlussprüfers, des Leistungsinhaltes (Gegenstand und Umfang der Abschlussprüfung) sowie das Leistungsentgelt (insbesondere § 270 UGB, welcher vergleichbar mit dem Deutschen § 318 HGB ist) dar. Im Anschluss daran wird auf Basis der gesellschaftsrechtlichen Bestimmungen das Problem der Vereinbarkeit mit den vergaberechtlichen Regelungen erörtert. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass die Wahl und die gerichtliche Bestellung eines Abschlussprüfens vor Durchführung eines Vergabeverfahrens zu erfolgen hat. Nach Bestellung könnte nach Ansicht der Autoren ein Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung mit nur einem Unternehmen durchgeführt werden. Im Übrigen verweisen die Autoren auf die Zulässigkeit der Direktvergabe bis zu einem geschätzten Auftragswert von € 100.000,– (exkl. USt.).
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja