Innovationsfördernde öffentliche Beschaffung

Untertitel
Vorkommerzielle Auftragsvergabe und Innovationspartnerschaft
Autor
Zellhofer, Georg
Motyka, Simone
Heft
11
Jahr
2013
Seite(n)
401-407
Titeldaten
  • Zellhofer, Georg ; Motyka, Simone
  • ZVB - Zeitschrift für Vergaberecht und Bauvertragsrecht
  • Heft 11/2013
    S.401-407
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Dr. Johannes Schramm , Herausgeber und Schriftleiter der „Zeitschrift für Vergaberecht und Bauvertragsrecht“ (ZVB) , Wien
Abstract
Die Implementierung innovationsfördernder Elemente steht vermehrt im Blickfeld des öffentlichen Beschaffungswesens. Bereits heute können F&E-Dienstleistungen im Wege der vorkommerziellen Vergabe beschafft werden. In den Entwürfen zur Novellierung der Vergaberichtlinien wird als zusätzliches Instrument die Innovationspartnerschaft eingeführt. Der Beitrag stellt die beiden Verfahren dar und gibt einen Überblick über weitere innovationsfördernde Elemente der neuen RL-Entwürfe.
Rezension abgeschlossen
ja

Measurement of Public Procurement Systems in the EU Member States

Untertitel
Towards Novel Methods and Instruments
Autor
Cozzio, Michele
Heft
4
Jahr
2013
Seite(n)
309-323
Titeldaten
  • Cozzio, Michele
  • EPPPL - European Public Private Partnership Law
  • Heft 4/2013
    S.309-323
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Prof. Dr. Mark von Wietersheim, forum vergabe e.V., Berlin
Abstract
Der Autor berichtet über ein Forschungsprojekt, dessen Ziel die Bereitstellung einer Methode ist, mit der das Vergaberecht, seine Funktionsweise und seine Folgen evaluiert werden können. Ziel ist u.a., nach Art einer Rechtsfolgenabschätzung die wirtschaftlichen Folgen des Vergaberegimes ermitteln zu können. Hierfür müssen jedoch erstmals die Grundlagen einer Rechts- und Gesetzesbewertung („law measurement“) geschaffen werden. Der Artikel beschreibt anhand einiger Beispiele, wie die Definition von Makro- und Mikro-Indikatoren erfolgt ist und wie auf dieser Grundlage das Recht bewertet werden soll. Auch die Möglichkeiten des Rechts- und Rechtsanwendungsvergleiches werden dargestellt. Abschließend stellt der Autor Verbesserungspotential und Perspektiven des neu entwickelten rechtstheoretischen Ansatzes vor.
Rezension abgeschlossen
ja

The PPP Law Reform in Tunisia

Untertitel
What Changes Will Be Introduced in the Legal Framework?
Autor
Meziou, Ahmed
Heft
4
Jahr
2014
Seite(n)
324-337
Titeldaten
  • Meziou, Ahmed
  • EPPPL - European Public Private Partnership Law
  • Heft 4/2014
    S.324-337
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Karsten Voigt, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Der Verfasser stellt einen Entwurf für ein PPP-Gesetz in Tunesien im Detail vor und kommentiert dabei seines Erachtens kritische Regelungen. Er geht dabei auf das Verhältnis zum aktuell gültigen Konzessionsgesetz ein und diskutiert alle Problemfelder der PPP-Verfahren von Initiative (auch durch Bieter) bis hin zur Vertragsänderung während der Durchführung. Die Regelungen erinnern bis in die Begrifflichkeiten hinein dabei an die europäischen Richtlinien zum Vergaberecht
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Material Amendments of Public Contracts during their Terms: From Violations of Competition to Symptoms of Corruption

Autor
Racca, Gabriella M.
Perin, Roberto Cavallo
Heft
4
Jahr
2013
Seite(n)
279-293
Titeldaten
  • Racca, Gabriella M. ; Perin, Roberto Cavallo
  • EPPPL - European Public Private Partnership Law
  • Heft 4/2013
    S.279-293
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Dr. Franz Josef Hölzl , Rechtsanwalt , Berlin
Abstract
Die Autoren beschäftigen sich vor dem Hintergrund der Regelungen des Entwurfs der neuen Vergaberichtlinie mit wesentlichen Vertragsänderungen, die „in the black hole“ der Ausführungsphase vorfallen. Gemeint sind Vertragsänderungen, die sich daraus ergeben, dass die beauftragten Leistungen nicht vertragsgemäß erbracht werden, beispielsweise in einer anderen oder schlechteren Qualität oder mit Verspätung. Akzeptiert der Auftraggeber Schlechtleistungen ohne adäquaten Ausgleich des entstandenen Schadens, entstehen nicht nur ihm selbst Nachteile, sondern letztlich auch den bei der vorausgehenden Ausschreibung unterlegenen Bietern. Die Leistungen werden de facto von einem Bieter erbracht, der auf der Grundlage einer ex post Bewertung den Zuschlag nicht bekommen hätte (dürfen). Dritte können derartige wesentliche Vertragsänderung mangels Erkennbarkeit in der Regel nicht als de facto-Vergabe angreifen. Die Autoren befassen sich deshalb auch mit der Frage, ob und inwieweit betroffene Auftraggeber mit unterlegenen Bietern zusammenarbeiten dürfen, um Schlechtleistungen aufzudecken bzw. auf solche zu reagieren.
Rezension abgeschlossen
ja

Die Überleitungsregelung in § 57 HOAI 2013

Untertitel
Die Auswirkungen auf besondere Vertragstypen (Stufenvertrag, Abrufvertrag, Rahmenvertrag, Optionsvertrag) und VOF-Verfahren
Autor
Motzke, Gerd
Normen
§ 57 HOAI 2013
Gerichtsentscheidung
keine
Heft
12
Jahr
2013
Seite(n)
742-746
Titeldaten
  • Motzke, Gerd
  • NZBau - Neue Zeitschrift für Bau- und Vergaberecht
  • Heft 12/2013
    S.742-746
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 57 HOAI 2013

keine

Dr. Klaus Heuvels , CMS Hasche Sigle , Frankfurt am Main
Abstract
Novellierungen der HOAI werfen zwangsläufig die Frage auf, welche Fassung für die Berechnung der Honorare auf der Grundlage hierüber vor dem Inkrafttreten der novellierten Regelungen geschlossener Stufen-, Abruf-, Rahmen- und Optionsverträge einschlägig sein soll. Die hierzu im Rahmen der letzten Novelle ergangene Überleitungsregelung in § 57 HOAI 2013 wird vom Autor hinsichtlich aller praxisrelevanten Vertragstypen und in Bezug auf laufende VOF-Verfahren analysiert. Die Ergebnisse werden gut nachvollziehbar entwickelt und überzeugend begründet, so dass die abschließende Zusammenfassung der Praxis als verlässliche Richtschnur für die Auslegung der jeweiligen vertraglichen Regelungen bzw. für die Abwicklung von vor der Novellierung begonnenen VOF-Verfahren dienen kann.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die produktbezogene Beschaffung von IT-Leistungen

Autor
Lisch, Karsten
Normen
§ 8 EG Abs. 7 S. 1 VOL/A
§ 3 EG Abs. 4 VOL/A
Heft
12
Jahr
2013
Seite(n)
761-765
Titeldaten
  • Lisch, Karsten
  • CR - Computer und Recht
  • Heft 12/2013
    S.761-765
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 8 EG Abs. 7 S. 1 VOL/A, § 3 EG Abs. 4 VOL/A

Sven Tönnemann, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Der Autor beschreibt das Spannungsfeld im Hinblick auf IT-Leistungen zwischen Öffnung des Binnenmarktes, um möglichst viel Wettbewerb zu erzeugen, und der Erfüllung eines konkreten Beschaffungsbedarfs. Dabei erläutert er zunächst die Anforderungen an die Produktneutralität gemäß § 8 EG Abs. 7 VOL/A und geht dann in einem zweiten Schritt auf die Rechtfertigungsgründe ein, die ein Abweichen von diesen Vorgaben erlauben. Dabei wird auch die Frage diskutiert, welche Rolle dem Bedarfsbestimmungsrecht des öffentlichen Auftraggebers zukommt und inwieweit die Kompatibilität zwischen IT-Systemen als Rechtfertigung für eine nicht produktneutrale Ausschreibung herangezogen werden kann und welche Dokumentationserfordernisse bestehen. Schließlich wird kurz das Zusammenspiel zwischen Produktneutralität und der Durchführung eines Verhandlungsverfahrens ohne Bekanntmachung angesprochen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Klauseln zur Vervollständigung der Lesitungsbeschreibung in IT Verträgen (Vollständigkeitsklauseln)

Autor
Röttgen, Klaus
Heft
10
Jahr
2013
Seite(n)
628-632
Titeldaten
  • Röttgen, Klaus
  • CR - Computer und Recht
  • Heft 10/2013
    S.628-632
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Felix Zimmermann, Beschaffungsamt des BMI, Bonn
Abstract
In dem Beitrag wird untersucht, ob der Auftraggeber mögliche Lücken in der Leistungsbeschreibung mit Hilfe von Vollständigkeitsklauseln wirksam schließen kann. Mit derartigen Regelungen soll die festgeschriebene Leistung etwa um gewöhnlicherweise mit ihr im Zusammenhang stehende, aber unbenannte Leistungen pauschal erweitert werden. Hiergegen spricht jedoch, dass der Auftraggeber das Risiko der Vollständigkeit der Leistungsbeschreibung allein zu tragen hat. Der Autor gelangt daher zum Ergebnis, dass Vollständigkeitsklauseln jedenfalls in AGB unzulässig seien. Ausnahmen bestünden, wenn sie sich am gesetzlichen Leitbild orientierten und ausreichend transparent seien oder der Auftragnehmer selbst die Leistungen detailliert habe oder der Auftragnehmer anderweitig nicht schutzbedürftig erscheine. Vollständigkeitsklauseln in Individualverträgen seien hingegen generell wirksam. Sie seien jedoch auf das beschränkt, was der Auftragnehmer nach dem objektiven Empfängerhorizont erkennen konnte.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Vertragsänderungen versus Vergaberecht

Untertitel
Möglichkeiten und Grenzen der Änderung von ausschreibungspflichtigen Verträgen bei Leistungsstörungen
Autor
Malmendier, Bertrand
Wild, Michael
Normen
§ 55 VwVfG
Heft
1
Jahr
2014
Seite(n)
12-19
Titeldaten
  • Malmendier, Bertrand ; Wild, Michael
  • VergabeR - Vergaberecht
  • Heft 1/2014
    S.12-19
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 55 VwVfG

Dr. Stephen Lampert, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, München
Abstract
Der Beitrag erörtert die Grenzen von Vertragsänderungen nach Vertragsschluss. Schwerpunkte sind Leistungsstörungen, insbesondere in Fällen der Änderung der Geschäftsgrundlage gemäß § 313 BGB, sowie Vergleiche. Für die Verfasser sind im Rahmen von Leistungsstörungen auch weitreichende Vertragsänderungen zulässig, sofern dies nicht auf eine Neuverhandlung oder eine Benachteiligung anderer Bieter hinausläuft. Speziell bei Vergleichen empfehle sich eine Orientierung an den Maßgaben des § 55 VwVfG für verwaltungsrechtliche Vergleichsverträge.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Forderung nach sozialversicherungspflichtigem Personal in Vergabeverfahren?

Autor
Schwabe, Christof
Normen
§ 97 Abs. 4 Satz 2
Gerichtsentscheidung
OLG Düsseldorf 17.01.2013
Heft
12
Jahr
2013
Seite(n)
753-755
Titeldaten
  • Schwabe, Christof
  • NZBau - Neue Zeitschrift für Bau- und Vergaberecht
  • Heft 12/2013
    S.753-755
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 97 Abs. 4 Satz 2

OLG Düsseldorf 17.01.2013

Silke Renner, AOK-Bundesverband, Berlin
Abstract
In seinem Aufsatz bespricht der Verfasser einen Beschluss des OLG Düsseldorf. Darin hat das Gericht entschieden, dass bei der Ausschreibung von Gebäudereinigungsleistungen die Anforderung, wonach der Auftragnehmer bei der Auftragsausführung nur sozialversicherungspflichtiges Personal einsetzen darf, vergaberechtswidrig sei, weil der erforderliche Zusammenhang mit dem Auftragsgegenstand fehle. Zudem stelle die Forderung, dass nur Personal eingesetzt werden dürfe, das über ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis ohne Hinweise auf eine Beteiligung an Straftaten verfüge, eine Mindestanforderung an die Eignung des Unternehmens dar, für die es ebenfalls an dem erforderlichen sachlichen Zusammenhang mit dem Auftragsgegenstand fehle. Nicht vergaberechtswidrig sei dagegen die Forderung nach einem vom Bieter einzureichenden Schulungskonzept, das im Rahmen der Entscheidung über den Zuschlag bewertet wird. Der Aufsatz untersucht nicht nur die dogmatischen Grundlagen der Entscheidung, auch die sich aus ihr ergebenden Konsequenzen für die Ausgestaltung von Vergabeverfahren werden kritisch untersucht. Für öffentliche Auftraggeber könnte es zumindest im Einzelfall durch den Auftragsgegenstand gerechtfertigt sein, ein polizeiliches Führungszeugnis von Mitarbeitern, die mit der Innenreinigung von Gebäuden betraut sind, zu verlangen, um geheimhaltungsbedürftige Informationen von Finanzämtern, Ministerien oder ähnlichen Institutionen zu schützen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja