Tariftreue vor dem Aus

Untertitel
Konsequenzen der Rüffert-Entscheidung des EuGH für die Tariflandschaft
Autor
Bayreuther, Frank
Gerichtsentscheidung
EuGH , Urteil vom 03.04.2008 - C 346/06
Jahr
2008
Seite(n)
626-630
Titeldaten
  • Bayreuther, Frank
  • NZA - Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht
  • 2008
    S.626-630
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

EuGH , Urteil vom 03.04.2008 - C 346/06

Aleksandra Elobied, Rechtsanwältin, Berlin
Abstract
Der Aufsatz beschäftigt sich mit der Argumentation des EuGH in der Rüffert-Entscheidung vom 3.4.08, C 346/06, zu Tariftreueverlangen. Der Autor stellt Zweifel dar, ob ein Tariftreueverlangen tatsächlich nicht unter die Entsenderichtlinie subsumierbar ist. Er begrüßt die Kritik des EuGH am Demokratiedefizit bei der Erstreckung von Tarifverträgen auf Dritte sowie die Wendung des EuGH dahin, gegen protektionistische Verhaltensweisen von Mitgliedstaaten mit hohem gegenüber solchen mit niedrigem Lohnniveau vorzugehen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Preiswettbewerb um Ingenieurleistungen

Untertitel
Auftraggeber wählen (zu) häufig das billigste Angebot – trotz HOAI
Autor
Ulrich, Welter
Zeitschrift
Heft
3
Jahr
2008
Seite(n)
9-10
Titeldaten
  • Ulrich, Welter
  • Vergabe Navigator
  • Heft 3/2008
    S.9-10
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Grazyna Fait , forum vergabe e.V. , Berlin
Abstract
Der Verfasser kritisiert in seinem Beitrag, dass die Auftraggeber bei der Vergabe von Ingenieurleistungen nicht sorgfältig ausschreiben und in der Folge auch nicht das „beste“, sondern nur das billigste Angebot erhalten würden. Dies liege unter anderem daran, dass sich die Vergabestellen bei der Leistungsbeschreibung mehr an den Vergütungstatbeständen der HOAI orientieren, statt an der eigentlich benötigten Leistung. Zwar seien dadurch die Angebote für die Vergabestelle einfacher zu vergleichen, die „beste“ Leistung sei so aber nicht immer zu erzielen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

§ 124 Abs. 2 GWB – oder wie das OLG Düsseldorf Verfahrensbeteiligte ihrem gesetzlichen Richter entzieht

Autor
Summa, Hermann
Normen
§ 124 Abs. 2 GWB
Heft
4
Jahr
2008
Seite(n)
350-353
Titeldaten
  • Summa, Hermann
  • ZfBR - Zeitschrift für deutsches und internationales Bau- und Vergaberecht
  • Heft 4/2008
    S.350-353
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 124 Abs. 2 GWB

Abstract
Der Verfasser setzt sich mit jüngeren Entscheidungen des OLG Düsseldorf auseinander, in welchen Grundstücksveräußerungen im Zusammenhang mit vertraglichen Bauverpflichtungen als Baukonzessionen deklariert wurden. Erörtert werden jedoch nicht die Inhalte der betroffenen Beschlüsse, sondern vielmehr deren Zustandekommen. Es wird eine etwaige Vorlagepflicht der Entscheidung an den BGH bzw. EuGH diskutiert und das Unterbleiben der Vorlage kritisiert. In einem Fazit kommt der Autor zu dem Schluss, dass eine Vorlagepflicht an den BGH in den angesprochenen Entscheidungen bestand und das OLG Düsseldorf durch deren Nichtbeachtung gegen Art. 101 Abs. 1, S. 2 GG verstieß.
Rezension abgeschlossen
ja

Risikoverteilung bei der Auftragsvergabe

Autor
Rainer, Noch
Gerichtsentscheidung
VK Bund, Beschluss vom 24.01.2008 - VK 3 151/07
Zeitschrift
Heft
3
Jahr
2008
Seite(n)
24-26
Titeldaten
  • Rainer, Noch
  • Vergabe Navigator
  • Heft 3/2008
    S.24-26
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

VK Bund, Beschluss vom 24.01.2008 - VK 3 151/07

Grazyna Fait , forum vergabe e.V. , Berlin
Abstract
Der Beitrag stellt fest, dass öffentliche Auftraggeber teilweise Klauseln in die Verdingungsunterlagen aufnehmen, mit denen sie bestimmte Risiken auf die Bieter abwälzen. Anhand jüngster Rechtsprechung (VK Bund - Beschluss vom 24.01.2008 - VK 3 151/07) zeigt der Autor auf, dass solche „Wagnisse“, die die übliche Risikoverteilung eines Vertrages ändern und deren Einfluss auf Preise und Fristen die Bieter nicht abschätzen könne vergaberechtlich unzulässig sind und zur Rückversetzung der Ausschreibung führen können.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Grundstücksverkäufe, städtebauliche Verträge und Vergaberecht

Autor
Pietzcker, Jost
Normen
§ 99 Abs. 1 GWB
§ 99 Abs. 3 GWB
Heft
5
Jahr
2008
Seite(n)
293-299
Titeldaten
  • Pietzcker, Jost
  • NZBau - Neue Zeitschrift für Bau- und Vergaberecht
  • Heft 5/2008
    S.293-299
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 99 Abs. 1 GWB, § 99 Abs. 3 GWB

Dr. Anne Bartsch, Referentin im BMUB, Berlin
Abstract
Der Beitrag diskutiert mit städtebaulichen Verpflichtungen verbundene gemeindliche Grundstücksverkäufe, welche von Vergabesenaten/-kammern als Vergabevorgang deklariert wurden. Dies entspreche laut Autor weder dem geltenden Vergaberecht, noch den Vorgaben des EuGH. Als Grund für die fehlerhafte Einstufung werden u.a. eine einseitige Betrachtungsweise und die zusammenhanglose Rezeption einschlägiger EuGH-Entscheidungen genannt. Der Verfasser stellt fest, dass in den diskutierten Fällen keine Auftragsvergabe vorliege, das Vergaberecht demnach nicht anwendbar sei. Fraglich bleibe jedoch, ob eine Anwendung des Vergaberechts wegen des bestehenden Regelungsbedarfs dennoch empfehlenswert wäre.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Direktvergabe von Eisenbahnverkehrsdienstleistungen nach der neuen Verordnung (EG) Nr. 1370/2007

Autor
Otting, Olaf
Scheps, Carolina
Normen
§ 15 Abs. 2 AEG
Heft
5
Jahr
2008
Seite(n)
499-506
Titeldaten
  • Otting, Olaf; Scheps, Carolina
  • NVWZ - Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht
  • Heft 5/2008
    S.499-506
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 15 Abs. 2 AEG

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Die Verfasser stellen die Regelungen der VO (EG) Nr. 1370/2007 zur Direktvergabe von Eisenbahnverkehrsdienstleistungen dar und untersuchen das Verhältnis dieser Vorschriften zum Vergaberecht, zum Gemeinschaftsrecht und zum nationalen Rechtsrahmen. Anschließend gehen sie der Frage nach, inwieweit die neue VO (EG) Nr. 1370/2007 bereits vor ihrem Inkrafttreten auf die geltende Rechtslage einwirken kann. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass die Beachtung der Bekanntmachungs-, Informations- und Begründungspflichten der VO (EG) Nr. 1370/2007 schon vor ihrem Inkrafttreten die gegenwärtigen Anforderungen des primären Gemeinschaftsrecht an eine Direktvergabe nach § 15 Abs. 2 AEG mit grenzüberschreitenden Bezug erfülle.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

A neverending story?

Untertitel
Zur Reichweite der Ausschreibungspflicht von Grundstücksgeschäften
Autor
Losch, Alexandra
Normen
§ 99 Abs. 3 GWB
§ 99 Abs. 1 GWB
Heft
4
Jahr
2008
Seite(n)
341-349
Titeldaten
  • Losch, Alexandra
  • ZfBR - Zeitschrift für deutsches und internationales Bau- und Vergaberecht
  • Heft 4/2008
    S.341-349
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 99 Abs. 3 GWB, § 99 Abs. 1 GWB

Dr. Anne Bartsch, Referentin im BMUB, Berlin
Abstract
Der vorliegende Beitrag untersucht zunächst Fallgestaltungen auf deren Ausschreibungspflicht, in denen die öffentliche Hand einen Dritten im Zusammenhang mit einer Grundstücksveräußerung zur Vornahme von Baumaßnahmen verpflichtet. Sodann wird die Begründung von Baupflichten auf privaten Grundstücken unabhängig von einer Grundstücksveräußerung beleuchtet. Ziel des Beitrags ist es, die vergaberechtlichen Anforderungen bei Grundstücksveräußerungen zu analysieren und die bestehenden Handlungsoptionen aufzuzeigen. Im Ergebnis seien Veräußerungen ohne Baupflichten auch bei gleichzeitigem Abschluss eines städtebaulichen Vertrags nicht ausschreibungspflichtig, mit Baupflichten hingegen grundsätzlich ausschreibungspflichtig, jedoch mit Ausnahmen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die neue Rechtsmittelrichtlinie

Autor
Leinemann, Eva-Dorothee
Kirch, Thomas
Zeitschrift
Heft
5
Jahr
2008
Seite(n)
50-53
Titeldaten
  • Leinemann, Eva-Dorothee; Kirch, Thomas
  • Vergabe News
  • Heft 5/2008
    S.50-53
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Angelika Krüger , AOK-Bundesverband , Berlin
Abstract
Die Verfasser stellen in ihrem Beitrag wesentliche Regelungen der Richtlinie 2007/66/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11.12.2007 zur Änderung der Richtlinien 89/665/EWG und 92/13/EWG des Rates im Hinblick auf die Verbesserung der Wirksamkeit der Nachprüfungsverfahren bezüglich der Vergabe öffentlicher Aufträge vor. Der Beitrag zeigt die neuen Richtlinienvorgaben sowie sonstige Änderungen auf. Dabei gehen die Verfasser insbesondere auf die Stillhaltefrist, ihre Ausgestaltung sowie die vorgesehenen Ausnahmen ein. Im Folgenden werden Sanktionen bei Verstößen gegen die Stillhaltefrist sowie bei anderen Verstößen gegen förmliche Anforderungen dargestellt. Ferner behandeln die Verfasser die Mindestverjährungsfrist für Nachprüfungen und nennen relevante Fristen. Abschließend gehen sie auf die neu geregelten Kompetenzen der Nachprüfungsorgane ein und weisen auf die Frist zur Umsetzung der Richtlinie 2007/66/EG hin.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Beschränkte Organisationsfreiheit

Untertitel
Das VG Düsseldorf und die interkommunale Kooperation
Autor
Lauterbach, Thomas
Gerichtsentscheidung
VG Düsseldorf, Beschluss vom 07.12.2007 - 1 K 4539/06
Zeitschrift
Heft
3
Jahr
2008
Seite(n)
11-12
Titeldaten
  • Lauterbach, Thomas
  • Vergabe Navigator
  • Heft 3/2008
    S.11-12
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

VG Düsseldorf, Beschluss vom 07.12.2007 - 1 K 4539/06

Christine , forum vergabe e.V. , Berlin
Abstract
Ausgehend vom Urteil des VG Düsseldorf vom 7.12.2007 (1 K 4539/06), wonach die Gemeindeordnung NW die Gründung privater kommunaler Einkaufsgemeinschaften nicht zulasse, untersucht der Verfasser die Zulässigkeit zentraler Beschaffungsstellen nach europäischem und nationalen Recht.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die erneute Novelle des Vergaberechts

Untertitel
Anmerkungen aus kommunaler Sicht
Autor
Lattmann, Jens
Meißner, Barbara
Zeitschrift
Heft
3
Jahr
2008
Seite(n)
6-9
Titeldaten
  • Lattmann, Jens; Meißner, Barbara
  • Vergabe Navigator
  • Heft 3/2008
    S.6-9
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Christine , forum vergabe e.V. , Berlin
Abstract
Am 3.3.2008 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Vergaberechts vorgelegt. Die Verfasser stellen in ihrem Beitrag wesentliche Punkte dieses Gesetzes dar (bspw. die gesetzgeberische Reaktion auf die Alhorn-Entscheidung; Regelungen zu Interkommunaler Zusammenarbeit und In-house-Geschäften; Unwirksamkeit bei de-facto Vergaben etc.) und unterziehen diese einer kritischen Würdigung. Im Ergebnis begrüßen sie den Entwurf als gute Grundlage für den weiteren Gesetzgebungsgang.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja