Pflicht zur Beauftragung von Nebenangeboten

Autor
Preussler, Armin
Kirch, Thomas
Zeitschrift
Heft
6
Jahr
2008
Seite(n)
62-64
Titeldaten
  • Preussler, Armin; Kirch, Thomas
  • Vergabe News
  • Heft 6/2008
    S.62-64
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Sonja van der Ploeg, AOK-Bundesverband, Berlin
Abstract
Die Verfasser geben in ihrem Beitrag einen Überblick über die Wertung von Nebenangeboten. Dargestellt wird diese Thematik chronologisch anhand der einzelnen Prüfungsschritte einer Vergabestelle. Zunächst wird auf die Pflicht zur Zulassung von Nebenangeboten hingewiesen, falls diese nicht ausdrücklich in der Bekanntmachung ausgeschlossen worden sind. Als nächsten Prüfungspunkt untersuchen die Verfasser die Anforderungen an das Nebenangebot sowohl in formaler Hinsicht als auch in technischer Hinsicht sowie die Gleichwertigkeit des Haupt- mit dem Nebenangebot. Abschließend wird auf die Pflicht zur Einbeziehung in die Wirtschaftlichkeitsprüfung und einer möglichen Pflicht zur Auftragsvergabe hingewiesen.
Rezension abgeschlossen
ja

Angebotspräsentationen als Entscheidungsgrundlagen in förmlichen Vergabeverfahren nach der VOL/A

Autor
Pelzer, Werner
Ley, Rudolf
Heft
3
Jahr
2008
Seite(n)
459-464
Titeldaten
  • Pelzer, Werner; Ley, Rudolf
  • VergabeR - Vergaberecht
  • Heft 3/2008
    S.459-464
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Grazyna Fait , forum vergabe e.V. , Berlin
Abstract
Der Verfasser untersucht, inwieweit Angebotspräsentationen als Entscheidungsgrundlagen in förmlichen Vergabeverfahren zulässig sind und welche Alternativen diesbezüglich denkbar wären. Er stellt fest, dass Angebotspräsentationen zu unzulässigen Vermischungen von Eignungs- und Zuschlagskriterien verleiten. Zudem sei es schwierig den Gleichbehandlungsgrundsatz sicherzustellen und die erforderliche Transparenz der Verfahren zu gewährleisten. Daher rät er von dieser Verfahrensweise ab und zeigt andere Wege auf, welches den Auftraggeber auch ohne Angebotspräsentation zu einem entsprechenden Ergebnis bei der Auswahl führen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die kleine Vergaberechtsreform

Autor
Ollmann, Horst
Heft
3
Jahr
2008
Seite(n)
447-458
Titeldaten
  • Ollmann, Horst
  • VergabeR - Vergaberecht
  • Heft 3/2008
    S.447-458
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Dr. Anne Bartsch, Referentin im BMUB, Berlin
Abstract
Vorliegend wird der neue Referentenentwurf des BMWi vom 03.03.2008 zum „Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts“ näher betrachtet. Der Autor stellt die vorgesehenen Änderungen im Einzelnen dar und nimmt dazu kritisch Stellung; viele Umgestaltungen seien europarechtlich bedenklich und weitere Umgestaltungen in den Verdingungsordnungen erforderlich.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die Veräußerung kommunaler Liegenschaften unter Begründung einer Bauverpflichtung im Schatten des Vergaberechts

Autor
Köster, Bernd
Normen
§ 99 Abs. 1 GWB
§ 99 Abs. 3 GWB
Gerichtsentscheidung
OLG Düsseldorf, Beschluss vom 13.06.2007 - VII-Verg 2/07
OLG Düsseldorf, Beschluss vom 12.12.2007 - VII-Verg 30/07
OLG Düsseldorf, Beschluss vom 06.02.2008 - VII-Verg 37/07
Zeitschrift
Heft
6
Jahr
2008
Seite(n)
930-935
Titeldaten
  • Köster, Bernd
  • BauR - Baurecht
  • Heft 6/2008
    S.930-935
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 99 Abs. 1 GWB, § 99 Abs. 3 GWB

OLG Düsseldorf, Beschluss vom 13.06.2007 - VII-Verg 2/07, OLG Düsseldorf, Beschluss vom 12.12.2007 - VII-Verg 30/07, OLG Düsseldorf, Beschluss vom 06.02.2008 - VII-Verg 37/07

Felix Zimmermann, Beschaffungsamt des BMI, Bonn
Abstract
In der Rechtsprechung hat sich inzwischen die Ansicht gefestigt, dass Grundstücksverkäufe der öffentlichen Hand und städtebauliche Verträge als vergabepflichtig gelten, sofern dem Erwerber dabei spezifische Bauverpflichtungen auferlegt werden. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit den wesentlichen Argumentationssträngen der Befürworter und Kritiker anhand der zu dieser Thematik ergangenen Beschlüsse des OLG Düsseldorf vom 13.6.2007 – VII-Verg 2/07 („Fliegerhorst Ahlhorn“), vom 12.12.2007 – VII-Verg 30/07 - („Wuppertal“) und vom 6.2.2008 – VII-Verg 37/07 („Oer-Erkenschwick“). Die übersichtlich gegliederten und gut verständlichen Darstellungen sind umrahmt von einer eigenen kritischen Würdigung des Autors und führen im Abschluss zu einer perspektivischen Einordnung und einem die Konsequenzen betrachtenden Ausblick.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Ausgewählte Probleme bei der Vergabe von förmlichen Postzustelldienstleistungen

Autor
Kerkmann, Anja
Heft
3
Jahr
2008
Seite(n)
465-474
Titeldaten
  • Kerkmann, Anja
  • VergabeR - Vergaberecht
  • Heft 3/2008
    S.465-474
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Dr. Anne Bartsch, Referentin im BMUB, Berlin
Abstract
Der Verfasser befasst sich mit ausgewählten Problemen ausgeschriebener Postzustelldienstleistungen. Dabei geht dieser auf den vergaberechtlichen Rahmen, die Lizenzpflichtigkeit des Bieters und die Teilnahme von Bietergemeinschaften näher ein. Ferner werden die angebotenen Preise in Bezug zur Entgeltgenehmigung der Bundesnetzagentur in Zeitpunkt, Form und öffentlicher Zugängigkeit betrachtet. Abschließend werden praktische Hinweise zur Vermeidung vergaberechtlicher Probleme gegeben.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Der Staat als Bieter

Autor
Hertwig, Stefan
Heft
6
Jahr
2008
Seite(n)
356-361
Titeldaten
  • Hertwig, Stefan
  • NZBau - Neue Zeitschrift für Bau- und Vergaberecht
  • Heft 6/2008
    S.356-361
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Christine , forum vergabe e.V. , Berlin
Abstract
Der Verfasser problematisiert in seinem Aufsatz die wirtschaftliche Betätigung der öffentlichen Hand - insbesondere die Möglichkeit ihrer Beteiligung an Vergabeverfahren als Bieter. Unter Berücksichtigung von § 7 Nr. 6 und § 3 Nr. 4 lit. o VOL/A sowie § 8 Nr. 6 VOB/A, dem Aspekt der zulässigen Inländerdiskriminierung und dem der Privilegierung durch Abwendung der Insolvenz durch öffentliche Mittel legt er dar, wann der Staat als Bieter kraft nationalen Rechts und wann er nach europäischem Recht als Bieter ausgeschlossen ist.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die Auftraggebereigenschaft der Personenverkehrsgesellschaften der Deutschen Bahn AG

Autor
Günther, Reinald
Normen
§ 98 Nr. 2 GWB
§ 98 Nr. 4 GWB
Heft
5
Jahr
2008
Seite(n)
454-459
Titeldaten
  • Günther, Reinald
  • ZfBR - Zeitschrift für deutsches und internationales Bau- und Vergaberecht
  • Heft 5/2008
    S.454-459
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 98 Nr. 2 GWB, § 98 Nr. 4 GWB

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Der Verfasser untersucht, ob die Personenverkehrsgesellschaften der Deutsche Bahn AG, DB Regio AG, DB Fernverkehr AG und DB Stadtverkehr GmbH Auftraggeber nach § 98 Nr. 2 GWB oder nach § 98 Nr. 4 GWB sind. Er bejaht die Zuordnung zu,. § 98 Nr. 4 GWB sind, da die Personenverkehrsgesellschaften gewerblich handeln und einem tatsächlichen Wettbewerb ausgesetzt sind. Auch die Berücksichtigung der beherrschenden Bahnholding oder die freiwillige Selbstverpflichtung, den 3. Abschnitt der VOL/A, VOB/A anzuwenden, ändere an dieser Einordnung nichts.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Glaubhaftmachung des Anordnungsversprechens im einstweiligen Verfügungsverfahren bei unterschwelligen Vergaben

Autor
Grams, Hartmut
Normen
§ 935 ZPO
Heft
3
Jahr
2008
Seite(n)
474-478
Titeldaten
  • Grams, Hartmut
  • VergabeR - Vergaberecht
  • Heft 3/2008
    S.474-478
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 935 ZPO

Dr. Anne Bartsch, Referentin im BMUB, Berlin
Abstract
Der Beitrag befasst sich mit dem zivilgerichtlichen Rechtsschutz unterhalb der Schwellenwerte, insbesondere mit dem einstweiligen Verfügungsverfahren der §§ 395 ff ZPO, und der diesbezüglichen aktuellen Rechtsprechung. Dabei wird bemängelt, dass sowohl die Rügepflicht als auch das oftmalige Unterlassen der Zustellung des Nachprüfungsantrages und ein fehlendes Akteneinsichtsrecht einen effektiven Rechtsschutz stark behindern und das ohnehin mit Rechtsunsicherheiten behaftete Verfahren, gerade bezüglich der Anforderungen an die Glaubhaftmachung, weiterhin erschweren. Abschließend mahnt der Autor, die Voraussetzungen des Unterschwellenrechtsschutzes zukünftig zugunsten des effektiven Rechtsschutzes lockerer zu handhaben.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Vergaberechtspflichtigkeit von Grundstücksverkäufen der öffentlichen Hand

Autor
Eisenreich, Klaus
Barth, Karl-Heinz
Normen
§ 99 Abs. 3 GWB
§ 99 Abs. 1 GWB
Gerichtsentscheidung
OLG Bremen, Beschluss vom 13.03.2008 - Verg 51/07
Heft
6
Jahr
2008
Seite(n)
635-638
Titeldaten
  • Eisenreich, Klaus; Barth, Karl-Heinz
  • NVWZ - Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht
  • Heft 6/2008
    S.635-638
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 99 Abs. 3 GWB, § 99 Abs. 1 GWB

OLG Bremen, Beschluss vom 13.03.2008 - Verg 51/07

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Die Verfasser unterziehen die Ahlhorn-Rechtsprechung des OLG Düsseldorf und die Anschlussrechtsprechung des OLG Bremen, Beschluss vom 13.03.2008, Verg 51/07, einer kritischen Betrachtung. Sie bemängeln die nach Ihrer Auffassung unrichtige Anwendung der EuGH-Rechtsprechung und kommen zu dem Ergebnis, dass Grundstücksverkäufe der öffentlichen Hand in der Regel vergaberechtsfrei seien und auch städtebauliche Verträge nur dann vergabepflichtig seien, wenn einerseits ein Beschaffungszweck verfolgt werde und anderseits an den Bieter ein Entgelt gezahlt werde oder dieser Aufwendungen erspart habe. Dennoch raten die Verfasser aufgrund der gegenläufigen Rechtsprechung zur Vorsicht und hoffen auf eine baldige Entscheidung des EuGH oder auf eine Divergenzvorlage.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Ausschreibungspflicht kommunaler Grundstückskaufverträge

Autor
Brambring, Jens
Vogt, Matthias
Normen
§ 99 Abs. 1 GWB
§ 99 Abs. 3 GWB
Gerichtsentscheidung
OLG Düsseldorf, Beschluss vom 06.02.2008 - VII Verg 37/07
Heft
26
Jahr
2008
Seite(n)
1855-1859
Titeldaten
  • Brambring, Jens; Vogt, Matthias
  • NJW - Neue Juristische Wochenschrift
  • Heft 26/2008
    S.1855-1859
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 99 Abs. 1 GWB, § 99 Abs. 3 GWB

OLG Düsseldorf, Beschluss vom 06.02.2008 - VII Verg 37/07

Christine , forum vergabe e.V. , Berlin
Abstract
Das OLG Düsseldorf hat in seinem sog. Oer-Erkenschwick-Beschluss vom 6.2.2008, AZ. VII Verg 37/07, erneut zur Ausschreibungspflicht kommunaler Grundstückskaufverträge Stellung bezogen. Die Verfasser skizzieren kurz diese Entscheidung und den dahinter stehenden Wandel der Rechtsprechung. Sie zeigen ferner die rechtlichen Konsequenzen der neuen Rechtsprechung - insbesondere für die städtebauliche Praxis der Kommunen auf.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja