Die Tariftreueerklärung vor dem EuGH

Autor
Kocher, Eva
Gerichtsentscheidung
EuGH, Urteil vom 03.04.2008 - C-346/06
Zeitschrift
Heft
19
Jahr
2008
Seite(n)
1042-1045
Titeldaten
  • Kocher, Eva
  • DB - Der Betrieb
  • Heft 19/2008
    S.1042-1045
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

EuGH, Urteil vom 03.04.2008 - C-346/06

Aleksandra Elobied, Rechtsanwältin, Berlin
Abstract
In dem Aufsatz wird die Rüffert-Entscheidung des EuGH vom 3.4.08 (C-346/06) besprochen. Zunächst werden die Argumentationen des BVerfG sowie des EuGH zur Zulässigkeit der Tariftreueerklärung dargestellt. Die Autorin stimmt dem EuGH zu, dass das Verlangen einer Treueerklärung jedenfalls bezüglich ortsüblicher, nicht repräsentativer Tarifverträge unzulässig sei, weil ein Mindestschutz allgemein und nicht nur für öffentliche Aufträge festgelegt werden müsse. Sie kritisiert jedoch die unzureichende Berücksichtigung der Kollektivverhandlungsfreiheit durch den EuGH.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Private Initiativen zur Stadtentwicklung und Vergaberecht

Autor
Köster, Bernd
Heft
5
Jahr
2008
Seite(n)
300-304
Titeldaten
  • Köster, Bernd
  • NZBau - Neue Zeitschrift für Bau- und Vergaberecht
  • Heft 5/2008
    S.300-304
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Der Verfasser untersucht, inwieweit sog. Business Improvement Districts (Initiativen zur Verbesserung von Stadtquartieren) dem Vergaberecht unterfallen. Zunächst werden die rechtlichen Vorgaben und das Realisierungsverfahren eines Business Improvement District dargestellt. Anschließend untersucht der Verfasser, ob der Vertrag zwischen der Gebietskörperschaft und dem privaten Partner vergabepflichtig ist. Er kommt zu dem Ergebnis, dass - unter Zugrundelegung der neueren Rechtsprechung zur Vergabepflichtigkeit von Grundstücksverkäufen der öffentlichen Hand - die Beauftragung des privaten Partners dem Vergaberecht unterfällt. Dies widerspreche jedoch dem Charakter der Business Improvement Districts und verändere die Grundkonzeption dieses Modells. Es erscheine zweifelhaft, ob die ursprünglichen Ziele des Instruments noch zu erreichen seien.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Entweder - Oder: Eignungs- sind keine Zuschlagskriterien

Autor
Hölzl, Josef
Friton, Pascal
Gerichtsentscheidung
EuGH, Urteil vom 24.01.2008 - C-532/06
Heft
5
Jahr
2008
Seite(n)
307 - 310
Titeldaten
  • Hölzl, Josef; Friton, Pascal
  • NZBau - Neue Zeitschrift für Bau- und Vergaberecht
  • Heft 5/2008
    S.307 - 310
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

EuGH, Urteil vom 24.01.2008 - C-532/06

Abstract
In ihrem Beitrag befassen sich die Autoren mit zwei Fragestellungen im Kontext von Eignungs- und Zuschlagskriterien, zu denen der EuGH im Rahmen des Vorabentscheidungsverfahrens Rs. 532/05 am 24.01.2008 Stellung genommen hat. Zum einen geht es um die in neuer Weise vertretene strikte Trennung von Bewertungskriterien als entweder eignungs- oder zuschlagsbezogen. Laut EuGH ist eine Doppelnennung desselben Kriteriums unter keinen Umständen möglich, selbst wenn es als Eignungs- und gleichzeitig als Zuschlagskriterium geeignet erscheint. Zum anderen wird im Beitrag die mit der EuGH-Entscheidung festgestellte Unzulässigkeit nachträglich gebildeter Unterkriterien und Gewichtungskoeffizienten für Zuschlagskriterien besprochen, die in der Vergabebekanntmachung oder in den Verdingungsunterlagen genannt sind. Die Autoren regen daraufhin zur weiteren Diskussion rund um das Thema an und empfehlen den Vergabestellen, den erhöhten Anforderungen an die Transparenz von Ausschreibungen auf Basis des besprochenen Urteils Rechnung zu tragen.
Rezension abgeschlossen
nein

Verfassungsrecht – Fesseln und Freiheiten für das (Kartell-) Vergaberecht

Autor
Gaier, Reinhard
Normen
Art. 19 Abs. 4 GG
Art. 2 Abs. 1 GG
Art. 3 Abs. 1 GG
Heft
5
Jahr
2008
Seite(n)
289-293
Titeldaten
  • Gaier, Reinhard
  • NZBau - Neue Zeitschrift für Bau- und Vergaberecht
  • Heft 5/2008
    S.289-293
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Art. 19 Abs. 4 GG, Art. 2 Abs. 1 GG, Art. 3 Abs. 1 GG

Karsten Voigt, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Der aus einem Vortrag bei den Badenweiler Gesprächen 2007 entwickelte Aufsatz stellt die Betrachtung des Vergaberechts als multipolares Konfliktverhältnis in den Mittelpunkt der Betrachtung. Der Autor hält die Schutzbereiche der Grundrechte aus Art. 14 Abs. 1 und Art. 12 Abs. 1 GG im Vergabeverfahren für nicht berührt. Nach der Feststellung, dass die Bieter im Vergaberecht aber aus Art. 19 Abs. 4 , Art. 2 Abs. 1 und Art. 3 Abs. 1 GG einen Rechtsschutz haben, wird eingehend diskutiert, welchen Umfang dieser Rechtsschutz haben muss. Im Ergebnis, hält der Autor es für zulässig, unterhalb des Schwellenwertes keinen Primärrechtsschutz zu gewähren. Die Rechte der Bieter habe der Gesetzgeber mit dem Interesse der Öffentlichkeit an einer effektiven Beschaffung in ein Gleichgewicht zu bringen. Als Ergebnis, wäre sowohl die Versagung als auch die Gewährung von Primärrechtsschutz mit der Verfassung vereinbar.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Das Recht der Leistungserbringung in der Kinder- und Jugendhilfe zwischen Korporatismus und Wettbewerb

Autor
Banafsche, Minou
Jahr
2010
Seite(n)
XVI, 306
Verlag
Titeldaten
  • Banafsche, Minou
  • Dr. Kovac
    Hamburg, 2010
    S.XVI, 306
    Schriftenreihe Studien zum Sozialrecht, Band 17
Zusätzliche Informationen:
Fachbuch

Ort
Hamburg
Reihe
Schriftenreihe Studien zum Sozialrecht
Band
17
Rezension abgeschlossen
nein

Entwicklung des Verwaltungskooperationsvertrages unter Berücksichtigung des Vergaberechts

Autor
Stöcker, Nina
Jahr
2010
Seite(n)
457
Verlag
Titeldaten
  • Stöcker, Nina
  • Peter Lang
    Frankfurt, M., 2010
    S.457
    Schriften zum deutschen und europäischen öffentlichen Recht, Band 22
  • ISBN 978-3-631-59831-3
Zusätzliche Informationen:
Fachbuch

Ort
Frankfurt, M.
Reihe
Schriften zum deutschen und europäischen öffentlichen Recht
Band
22
ISBN
978-3-631-59831-3
Rezension abgeschlossen
nein