Vergabe von Beitrittsverträgen an Betriebliche Vorsorgekassen

Autor
Breitenfeld, Michael
Hoffmann, Erich
Heft
5
Jahr
2017
Seite(n)
263-267
Titeldaten
  • Breitenfeld, Michael; Hoffmann, Erich
  • RPA - Recht und Praxis der öffentlichen Auftragsvergabe
  • Heft 5/2017
    S.263-267
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

RA Mag. Robert Ertl, Breitenfeld Rechtsanwälte GmbH & Co KG, Wien
Abstract
Die Autoren widmen sich der in Österreich noch ungeklärten Frage, ob der Abschluss einer betrieblichen Vorsorgekasse (zwingendes Abfindungsmodell) einer Ausschreibungspflicht unterliegt, und geben einen Überblick der österreichischen Rechtslage. Die Autoren treten für eine Ausschreibungspflicht bei
betrieblichen Vorsorgekassen ein.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die Modernisierung des deutschen Vergaberechts

Autor
Bungenberg, Marc
Schellhaas, Stefan
Heft
2
Jahr
2017
Seite(n)
72-79
Titeldaten
  • Bungenberg, Marc; Schellhaas, Stefan
  • WuW - Wirtschaft und Wettbewerb
  • Heft 2/2017
    S.72-79
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Der Beitrag gibt zunächst einen Überblick über den Modernisierungsprozess des deutschen Vergaberechts im Jahr 2016 und den Ausgangspunkt der EU-Vergaberechtsreform im Jahr 2014. Anschließend stellen die Verfasser die neue Struktur des Vergaberechts auf Gesetzes-, Verordnungs- und Ordnungsebene dar. Sodann gehen sie auf wesentliche Neuerungen in den vergaberechtlichen Vorschriften wie Stärkung der strategischen Vergabe, Kündigung von Aufträgen, Konzessionen, Öffentlich-öffentliche Zusammenarbeit und den Rechtsschutz ein. Weitere Neuerungen werden überblicksartig wiedergegeben. In ihrem abschließenden Fazit bezeichnen sie die Modernisierung als weitgehend gelungen. Hierfür führen sie insbesondere die umfangreiche Ausweitung des Vierten Teils des GWB, mit der erstmalig ein echter gesetzlicher Rahmen geschaffen wurde, der die gestiegene Bedeutung dieses Rechtsgebiets widerspiegele, die Kodifizierung der vergaberechtlichen Rechtsprechung, die umfassende Regelung der Konzessionsvergabe und die Aufwertung der strategischen Vergabe an. Kritisch betrachten sie die immer noch bestehende Vergaberechtskaskade sowie die Schaffung von über 150 zusätzlichen vergaberechtlichen Vorschriften, da dies dem Ziel der Anwenderfreundlichkeit des Vergaberechts entgegenstehen könne.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
nein

Russische Föderation: Gesetz über die öffentlich-private Partnerschaft – Teil 3-4

Untertitel
Textdokumentation mit Einführung von Antje Himmelreich, Regensburg
Autor
Himmelreich, Antje
Heft
9/10/11
Jahr
2017
Seite(n)
WiRO 9/2017 S. 271-281, WiRO 10/2017, S. 302-311, WiRO 11/2017, S. 334 - 343
Titeldaten
  • Himmelreich, Antje
  • WiRO - Wirtschaft und Recht in Osteuropa
  • Heft 9/10/11/2017
    S.WiRO 9/2017 S. 271-281, WiRO 10/2017, S. 302-311, WiRO 11/2017, S. 334 - 343
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Im Anschluss an den ersten Teil des Beitrages (vgl. Literaturbrief 10/2017) setzt die Verfasserin in den Teilen 2 bis 4 die Textdarstellung des Gesetzes über die öffentlich-private Partnerschaft der Russischen Föderation (Artikel 12-47) fort. Flankierend hierzu erläutert sie den sachlichen Anwendungsbereich des Gesetzes, die Rechtsnatur der ÖPP und die charakteristischen Elemente der Vereinbarung über die ÖPP.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

In-House-Vergaben an Tochtergesellschaften anderer Auftraggeber

Autor
Horstkotte, Michael
Hünemörder, Olaf
Dimieff, Martin
Normen
§ 108 GWB
§ 138 GWB
Art. 12 RL 2014/24/EU
Art. 28 RL 2014/25/EU
Heft
6
Jahr
2017
Seite(n)
697-704
Titeldaten
  • Horstkotte, Michael; Hünemörder, Olaf; Dimieff, Martin
  • VergabeR - Vergaberecht
  • Heft 6/2017
    S.697-704
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 108 GWB, § 138 GWB, Art. 12 RL 2014/24/EU, Art. 28 RL 2014/25/EU

Dr. Jan Helge Mey, LL.M. (McGill), BHO Legal, Köln
Abstract
Die Autoren setzen sich mit den kodifizierten Voraussetzungen der In-House-Vergabe auseinander. Anhand eines Fallbeispiels - Beteiligung eines Sektorenauftraggebers an der zur Belieferung des Wohnungsbestandes mit Wärme gegründeten Tochtergesellschaft einer kommunalen Wohnungsgenossenschaft GmbH - wird insbesondere untersucht, was unter einer "direkten" und "privaten" Kapitalbeteiligung im Sinne von § 108 Abs. 1 Nr. 3 GWB zu verstehen ist. Für die Frage, ob eine direkte Kapitalbeteiligung vorliege, sei eine funktionale Betrachtung anzustellen und darauf abzustellen, ob ein Wettbewerber der Auftragnehmerin vermittelt durch die Kapitalbeteiligung partizipiere. Privat sei eine Kapitalbeteiligung, wenn der Beteiligte nicht öffentlicher Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB sei.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die Ausschreibungspflichtigkeit von Vertragsänderungen nach § 132 GWB und § 47 UvGO

Autor
Figgen, Markus
Schäffer, Rebecca
Normen
§ 132 GWB
§ 47 UVgO
§ 313 BGB
Zeitschrift
Heft
6
Jahr
2017
Seite(n)
17-22
Titeldaten
  • Figgen, Markus; Schäffer, Rebecca
  • VergabeFokus
  • Heft 6/2017
    S.17-22
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 132 GWB, § 47 UVgO, § 313 BGB

Karsten Voigt, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Der Artikel betrifft die Vertragsänderungen ausgeschriebener Leistungen. Behandelt werden Änderungen des Leistungsinhaltes, Erweiterung und Beschränkung des Umfangs und der Laufzeit, Preisänderung, Auftragnehmerwechsel und weitere Vertragsmodifikationen. Dazu wird auf die Transparenzpflicht und die Nachprüfungsmöglichkeiten eingegangen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Zentral oder dezentral? Zur Organisation der Auftragsvergabe – Teil 2

Autor
Werner, Adams
Zeitschrift
Heft
6
Jahr
2017
Seite(n)
11-12
Titeldaten
  • Werner, Adams
  • VergabeFokus
  • Heft 6/2017
    S.11-12
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Im ersten Teil des Beitrages zeigt der Verfasser Gründe auf, die für die Einrichtung einer zentralen
Vergabestelle in Organisationen – die dem Vergaberecht unterliegen – sprechen. Dabei stellt er
insbesondere auf die Bündelung von vergaberechtlichen Fachwissen und von Beschaffungskompetenz für
die Einführung der E-Vergabe ab. Im zweiten Teil des Beitrages geht er auf mögliche Aufgaben und
Kompetenzen zwischen Fachabteilungen und der zentralen Vergabestelle ein. Hierbei zählt er die Aufgabe
im Rahmen der Vorbereitung einer Ausschreibung zur Fachabteilung und die Aufgaben im Rahmen der
Durchführung der konkreten Ausschreibung, der Gesamtkoordination sowie der Vertragsgestaltung zur
zentralen Vergabestelle, wobei die Fachabteilung die Kontrolle über den eigentlichen
Beschaffungsvorgang behalten solle. Insgesamt führe die Zentralisierung von Vergabestellen und die
Einführung der E-Vergabe zu einem Abbau von Schnittstellen der Bündelung von Kompetenzen, einer
Standardisierung und somit zu einer effizienten und sicheren Durchführung von Vergabeverfahren.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Was genau können Auftraggeber von einem Projektsteuerer erwarten? Und was nicht

Autor
Schäffer, Rebecca
Zeitschrift
Heft
6
Jahr
2017
Seite(n)
9-11
Titeldaten
  • Schäffer, Rebecca
  • VergabeFokus
  • Heft 6/2017
    S.9-11
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Sven Tönnemann, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Die Autorin definiert zunächst den Begriff Projektsteuerung näher und grenzt die Aufgaben gegenüber der Projektleitung ab. Schließlich werden Hinweise gegeben, ob es sich um Dienstleistungs- oder Werkverträge handelt, wann ein Projektsteuerer idealerweise eingebunden wird, inwieweit dieser auch rechtlich beraten darf und ob es sinnvoll ist, die Aufgabe durch andere Projektbeteiligte übernehmen zu lassen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die Beschaffung von Projektsteuerungsleistungen

Autor
Schäffer, Rebecca
Zeitschrift
Heft
6
Jahr
2016
Seite(n)
2-6
Titeldaten
  • Schäffer, Rebecca
  • VergabeFokus
  • Heft 6/2016
    S.2-6
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Sven Tönnemann, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Die Autorin beschreibt die verschiedenen Phasen eines Beschaffungsvorganges für Projektsteuerungsleistungen und gibt Praxishinweise, woran zu denken sei. Ausgehend von der Bestimmung der anwendbaren Vergaberegelungen, die Berechnung des Schwellenwertes über die Vergabeart wird dann ein Schwerpunkt bei der Beschreibung der Leistung und der Auswahl der Beratungsbüros gesetzt. Schließlich werden auch Tipps gegeben, wie gegebenenfalls notwendige Verhandlungen strukturiert werden könnten. Im Ergebnis sei das Vergaberecht für Projektsteuerungsleistungen weniger starr als für andere Leistungsgegenstände, was sinnvoll genutzt werden könne.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Boomzeiten – Bauleistungen wirtschaftlich beschaffen

Autor
Lorenz, Marco
Zoller ,Anna
Zeitschrift
Heft
12
Jahr
2017
Seite(n)
178-181
Titeldaten
  • Lorenz, Marco; Zoller ,Anna
  • Vergabe News
  • Heft 12/2017
    S.178-181
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Der Beitrag befasst sich mit der Problematik, dass aufgrund der allgemein erhöhten Nachfrage für Bauleistungen am Markt öffentliche Auftraggeber teilweise weniger oder sogar gar keine Angebote im Rahmen von öffentlichen Ausschreibungen erhalten. Die Verfasser analysieren Schmerzpunkte der Bieter im öffentlichen Vergabeverfahren und geben Praxistipps, wie die Interessen der Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber berücksichtigt werden können, um die Motivation zur Teilnahme am formalisierten Vergabeverfahren zu motivieren. Neben Aspekten wie der Erstattung der Angebotserstellungskosten werden unter anderem eine ausführliche Leistungsbeschreibung, marktgerechte Vertragsmodelle ohne konfrontativen Charakter, eine richtige Budgetplanung und nicht zuletzt die koordinierte d.h. ressourcengerechte Ausschreibung von Bauleistungen durch verschiedene Auftraggeber in einer Region genannt.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die Verlängerung der Wartefrist nach § 134 Abs. 2 GWB, oder: Was ist das Wort einer Vergabestelle wert?

Untertitel
Zugleich Anmerkung zum Beschluss des OLG Düsseldorf vom 05.10.2016 – VII-Verg 24/16
Autor
Kühn, Matthias
Normen
§ 134 GWB
Gerichtsentscheidung
OLG Düsseldorf 5.10.2016 - VII-Verg 24/16
Heft
6
Jahr
2017
Seite(n)
708-712
Titeldaten
  • Kühn, Matthias
  • VergabeR - Vergaberecht
  • Heft 6/2017
    S.708-712
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 134 GWB

OLG Düsseldorf 5.10.2016 - VII-Verg 24/16

Dr. Stephen Lampert, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, München
Abstract
Der Beitrag behandelt die in der Praxis häufige Konstellation, dass ein Bieter nach Zugang des Vorabinformationsschreibens kurz vor Ablauf der Wartefrist erstmals Rügen erhebt und ihm die Vergabestelle mitteilt, dass die Rügen geprüft werden und der Zuschlag auch nach Ablauf der Wartefrist vorerst nicht erteilt werde. Für das OLG Düsseldorf (VII-Verg 24/16) ist ein dennoch erteilter Zuschlag nicht unwirksam, insbesondere, wenn nur der Rügeführer über die Verschiebung des Zuschlagstermins informiert wurde. Der Verfasser kritisiert dies: Die Pflicht der Vergabestelle, sich an ihre Ankündigung zu halten, folge aus dem Transparenzgebot und dem darin enthaltenen Verbot widersprüchlichen Verhaltens. Es handele sich um eine Änderung am mitgeteilten frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses im Sinne der §§ 134 Abs. 1, 135 Abs. 1 Nr. 1 GWB. Der rügende Bieter könne auf diese Änderungsmitteilung vertrauen. Die übrigen Bieter müssten nicht informiert werden. Ein dennoch erteilter Zuschlag könne nicht als unanfechtbar behandelt werden. Bis zur höchstrichterlichen Klärung bleibe den Bietern als sicherster Weg angesichts dieser Rechtsprechung aber nur die Einreichung eines Nachprüfungsantrags. Sinnvoll sei es, wenn die Vergabestelle vorsorglich alle Bieter informiert und zusichert, dass diese Mitteilung für den Auftraggeber bindend ist.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja