E-Mail nach nirgendwo

Autor
Noch, Rainer
Zeitschrift
Heft
4
Jahr
2014
Seite(n)
27-30
Titeldaten
  • Noch, Rainer
  • Vergabe Navigator
  • Heft 4/2014
    S.27-30
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Sven Tönnemann, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Der Autor beschreibt die Risiken der E-Mail-Kommunikation im Vergabeverfahren. Ausgehend von den zivilrechtlichen Grundlagen über den Zugang von Willenserklärungen vergleicht der Autor die klassische Kommunikation per Post mit dem E-Mail Verkehr und zeigt die Parallelen auf. Schließlich wird auf die Beweisprobleme bei der Zustellung einer Willenserklärung per E-Mail hingewiesen und auf Sonderprobleme wie Empfangsbestätigungen, fehlerhafte E-Mailadressen und die sukzessive E-Mailübertragung über verschiedene Server. Der Autor empfiehlt im Ergebnis, nicht nur die automatische Eingangsbestätigung zu aktivieren, sondern sich vom Empfänger aktiv eine zusätzliche Eingangsbestätigung schicken zu lassen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Nachträge und das Vergaberecht

Untertitel
Vertragsänderungen als Gegenstand eines Vergabeverfahrens
Autor
Rhein, Kay Uwe
Zeitschrift
Heft
4
Jahr
2014
Seite(n)
5-7
Titeldaten
  • Rhein, Kay Uwe
  • Vergabe Navigator
  • Heft 4/2014
    S.5-7
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Sven Tönnemann, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Der Verfasser erläutert, wie Nachträge vergaberechtlich zu beurteilen sind. Hierzu beschreibt er zunächst die Fallgruppen, die der EuGH im Rahmen seiner Entscheidungen Pressetext und Wall AG aufgestellt hat. In der Folge beschäftigt er sich dann mit der Frage, was eine wesentliche Änderung darstelle und gibt einen Ausblick was sich durch die neue Vergaberichtlinie ändern könne. Schließlich werden noch Hinweise zur Formulierung von Preisanpassungsklauseln, die Änderung von Bauverträgen und die Honorarausweitung bei Architektenverträgen gegeben.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Überdenken von Prioritäten der Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft

Autor
Yukins, Christopher R.
Prieß, Hans-Joachim
Heft
9
Jahr
2014
Seite(n)
531-535
Titeldaten
  • Yukins, Christopher R. ; Prieß, Hans-Joachim
  • NZBau - Neue Zeitschrift für Bau- und Vergaberecht
  • Heft 9/2014
    S.531-535
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Sven Tönnemann, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Die Autoren beschreiben die Verhandlungspositionen und Zugeständnisse der Europäer in den Verhandlungen mit den USA über das Transatlantische Freihandelsabkommen im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens. Dabei gehen sie besonders auf den weitergehenden Zugang zum amerikanischen Beschaffungsmarkt auf bundesstaatlicher und lokaler Ebene ein und die Eliminierung von „Buy-American"-Vorgaben. Sodann erläutern die Autoren ihre Kritikpunkte an der europäischen Verhandlungsstrategie und zeigen alternative Verhandlungspunkte auf, wie z.B. Stärkung des mittelbaren Zugangs zu den lokalen Märkten der USA durch Vorgaben der US-Regierung, z.B. an die Kommunen für den Erhalt von staatlichen Zuwendungen sowie die Harmonisierung von Vergaberegeln.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Vorbereitung von Vergabeverfahren

Untertitel
Grundstein erfolgreicher Beschaffungsmaßnahmen?
Autor
Reichling, Ingrid
Osseforth. Tobias
Scheumann, Nina
Jahr
2014
Seite(n)
276-281
Titeldaten
  • Reichling, Ingrid; Osseforth. Tobias; Scheumann, Nina
  • GewArch - Gewerbe Archiv
  • 2014
    S.276-281
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Felix Zimmermann, Beschaffungsamt des BMI, Bonn
Abstract
Der Beitrag führt durch die wesentlichen Punkte, die der öffentliche Auftraggeber im Vorfeld der Bekanntmachung einer Ausschreibung entscheiden und dokumentieren muss. Die Autoren machen deutlich, dass das Vergabeverfahren ab dem Moment der Bekanntmachung allein nach den zuvor getroffenen Festlegungen abläuft. Im Verfahren auftretende Problemkonstellationen lassen sich daher nicht selten auf einen Planungsmangel zu Beginn des Verfahrens zurückführen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Sinn und Zweck der Vergabereife und ihre Bedeutung für das Beschaffungswesen

Autor
Mutschler-Siebertk, Annette
Queisner, Georg
Gerichtsentscheidung
VK Bund, Beschl. v. 19.7.2013 – VK 1-54/13
OLG Düsseldorf, Beschl. v. 27.11.2013 – VII-Verg 20/13
Heft
9
Jahr
2014
Seite(n)
535-540
Titeldaten
  • Mutschler-Siebertk, Annette ; Queisner, Georg
  • NZBau - Neue Zeitschrift für Bau- und Vergaberecht
  • Heft 9/2014
    S.535-540
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

VK Bund, Beschl. v. 19.7.2013 – VK 1-54/13, OLG Düsseldorf, Beschl. v. 27.11.2013 – VII-Verg 20/13

Felix Zimmermann, Beschaffungsamt des BMI, Bonn
Abstract
Anlässlich der Beschlüsse VK Bund, Beschl. v. 19.07.2013 – VK 1-54/13 und OLG Düsseldorf, Beschl. v. 27.11.2013 – VII-Verg 20/13 untersuchen die Autoren, unter welchen Voraussetzungen ein Vergabeverfahren rechtskonform eingeleitet werden kann. Dieses als Vergabereife bezeichnete Verfahrensstadium findet sich insbesondere in § 2 Abs. 5 VOB/A wieder. Vergabereife liegt demnach vor, wenn die Vergabeunterlagen fertig gestellt sind und eine Auftragsausführung in den geplanten Fristen rechtlich und tatsächlich möglich ist. Im Beitrag werden Konstellationen aufgezeigt, in denen es z.B. wegen noch einzuholender öffentlich-rechtlicher Genehmigung zu Konflikten mit dem Erfordenis der Vergabereife kommen kann. Aufgrund des "Soll-Charakters" des § 2 VOB/A vertreten die Autoren hierzu die Ansicht, dass Ausnahmen grundsätzlich möglich sein müssen. Den Interessen der Bieter müsse dann dadurch Rechnung getragen werden, dass sie über etwaige fehlende Genehmigungen aufgeklärt werden. So kommen auch trotz unterschiedlicher Ansätze die besprochenen Entscheidungen der VK Bund und des OLG Düsseldorf zum Ergebnis, dass ein nicht rechtskräftiger Planfeststellungsbeschluss die Vergabereife nicht ausschließt. Die Autoren schließen sich dem an und beenden ihren Beitrag mit dem Vorschlag, eine entsprechende Klarstellung gesetzlich zu verankern.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Rabattierung nach Indikation?

Untertitel
Zur nach Anwendungsgebieten differenzierten Peisgestaltung bei Arzneimitteln in Rabattverträgen unfd Verträgen zur Integrierten Versorgung
Autor
Gaßner, Maximilian
Strömer, Jens M.
Zeitschrift
Jahr
2014
Seite(n)
330-342
Titeldaten
  • Gaßner, Maximilian; Strömer, Jens M.
  • PharmR - Pharma Recht
  • 2014
    S.330-342
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Silke Renner, AOK-Bundesverband, Berlin
Abstract
Die Autoren untersuchen die Frage der Zulässigkeit von indikationsbezogenen Rabattvereinbarungen. Zunächst machen sie auf das bestehende Problem aufmerksam, dass der Hersteller durch die Verpflichtung zur Festlegung eines einheitlichen Preises für alle Anwendungsgebiete eines Arzneimittels versucht sein könnte, ein Arzneimittel für ein Anwendungsgebiet mit geringer Gewinnerwartung nicht (mehr) am Markt zur Verfügung zu stellen, sondern das Medikament nur für ein Anwendungsgebiet mit höherer Gewinnerwartung anzubieten. Eine Möglichkeit, diesem Umstand entgegenzuwirken, könnte die Vereinbarung von indikationsbezogenen Rabattierungen sein. Sie erläutern in diesem Zusammenhang die arzneimittelpreisrechtlichen Vorschriften für verschreibungspflichtige Arzneimittel und deren sozialversicherungsrechtliche Modifizierungen bei der Versorgung durch die gesetzlichen Krankenkassen. Schließlich legen sie dar, dass indikationsbezogene Rabattierungen zwar möglicherweise schwierig umzusetzen, jedoch rechtlich – sowohl in Verträgen nach § 130a Abs. 8 SGB V als auch in Verträgen zur integrierten Versorgung - zulässig sind.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Rechtliche Rahmenbedingungen der Konzessionsvergabe

Autor
Holznagel, Bernd
Heft
7-8
Jahr
2014
Seite(n)
301-308
Titeldaten
  • Holznagel, Bernd
  • NordÖR - Zeitschrift für Öffentliches Recht in Norddeutschland
  • Heft 7-8/2014
    S.301-308
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Dr. Roland Stein , Freshfields Bruckhaus Deringer LLP , Berlin
Abstract
Der Aufsatz befasst sich anhand der aktuellen Neuvergabe der Konzession für das Hamburger Stromnetz mit rechtlichen Voraussetzungen für die Vergabe solcher Konzessionen. Eine Besonderheit der aktuellen Hamburger Neuvergabe liege darin, dass die Stadt Hamburg einen Bürgerentscheid umsetzen müsse, in welchem sich eine Mehrheit für die Übernahme der Strom-, Fernwärme- und Gasleitungsnetze durch die Stadt ausgesprochen habe. Der Autor beleuchtet vor diesem Hintergrund insbesondere energierechtliche und kartellrechtliche Vorgaben für das anstehende Vergabeverfahren. Hierbei stellt er u.a. fest, dass zwar die Regelungen des allgemeinen Vergaberechts nach den §§ 97 ff. GWB keine Anwendung fänden, sich Vorgaben für das Verfahren jedoch aus dem Europarecht ergäben, was zudem jüngst durch den BGH bestätigt worden sei. Selbst im Falle eines Bürgerentscheides müsse daher ein förmliches Auswahlverfahren stattfinden. Hierbei könnten die Motive des Bürgerentscheids allerdings nur zum Teil berücksichtigt werden.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Zur Anzahl der Teilnehmer während des Verhandlungsverfahrens

Autor
Tschäpe, Philipp
Gerichtsentscheidung
VK Lüneburg, 28.11.2013 - VgK-36/2013
OLG München, 19.12.2013 - Verg 12/13
Heft
6
Jahr
2014
Seite(n)
538-546
Titeldaten
  • Tschäpe, Philipp
  • ZfBR - Zeitschrift für deutsches und internationales Bau- und Vergaberecht
  • Heft 6/2014
    S.538-546
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

VK Lüneburg, 28.11.2013 - VgK-36/2013, OLG München, 19.12.2013 - Verg 12/13

Dr. Thorsten Schätzlein, Law and Engineering, Düsseldorf
Abstract
Der Autor setzt sich mit der Verringerung der Anzahl der Teilnehmer während eines Verhandlungsverfahrens auseinander. Er geht hierbei auf die rechtlichen Rahmenbedingungen ein und zeigt daran auf, wie der Auftraggeber die Teilnehmerzahl nach dem Teilnahmewettbewerb und während des Verhandlungsverfahrens verringern kann. Im Anschluss geht er auf zwei aktuelle Entscheidungen hierzu ein und beleuchtet sie vor dem Hintergrund des dargestellten rechtlichen Rahmens. Er weist darauf hin, dass für das Verhandlungsverfahren eine strenge Form gilt, zeigt allerdings auch die für den Auftraggeber bestehenden Spielräume deutlich auf.
Rezension abgeschlossen
ja

Kartellvergaberecht als disziplinierender Faktor bei der Vergabe von Gas- und Stromkonzessionen

Autor
Graef, Andreas
Julian, Faasch
Normen
§ 46 EnWG
§ 1 EnWG
§ 54 GWB
Gerichtsentscheidung
OLG Düsseldorf, Beschl. v. 17.04.2014 - VI-2 Kart 2/13
OLG Düsseldorf, Beschl. v. 17.04.2014 - VI-2 Kart 3/13
OLG Düsseldorf, Beschl. v. 17.04.2014 - VI-2 Kart 4/13
Heft
9
Jahr
2014
Seite(n)
548-550
Titeldaten
  • Graef, Andreas ; Julian, Faasch
  • NZBau - Neue Zeitschrift für Bau- und Vergaberecht
  • Heft 9/2014
    S.548-550
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 46 EnWG, § 1 EnWG, § 54 GWB

OLG Düsseldorf, Beschl. v. 17.04.2014 - VI-2 Kart 2/13, OLG Düsseldorf, Beschl. v. 17.04.2014 - VI-2 Kart 3/13, OLG Düsseldorf, Beschl. v. 17.04.2014 - VI-2 Kart 4/13

Dr. Anne Rausch, CMS Hasche Sigle, Köln
Abstract
Die Autoren befassen sich mit der Vergabe von Gas- und Stromkonzessionen. Die auf wesentliche Inhalte beschränkte Regelung des § 46 EnWG ist mittlerweile durch die Rechtsprechung präzisiert worden. Dies legen die Autoren anhand der Beschlüsse des 2. Kartellsenats bei dem OLG Düsseldorf vom 17.04.2014 dar. Den Beschlüssen liegen Konzessionsvergaben zugrunde, mit denen drei im Hochsauerlandkreis ansässige Kommunen Wegerechte an kommunalen Grundstücken zur Verlegung und zum Betrieb von Energieversorgungsnetzen jeweils an kommunale Unternehmen vergeben hatten. Die Durchführung der Verträge wurde durch die Landeskartellbehörde untersagt und den Kommunen aufgegeben, das Konzessionsvergabeverfahren zu wiederholen. Die hiergegen gerichteten Beschwerden hatten keinen Erfolg. Der Kartellsenat bestätigte zahlreiche Verstöße gegen das Missbrauchsverbot, insbesondere aufgrund von fehlender Transparenz der Wertungskriterien und wegen unzureichender Berücksichtigung der Ziele des § 1 EnWG. Die Verfasser empfehlen, Konzessionsvergabeverfahren streng an dem für die Durchführung von Vergabeverfahren maßgeblichem Regelungsregime auszurichten.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Wettbewerb um Konzessionen durch Richterrecht

Untertitel
Leitplanken für Konzessionsverfahren durch BGH
Autor
Templin, Wolf
Heft
8
Jahr
2014
Seite(n)
487-491
Titeldaten
  • Templin, Wolf
  • NZBau - Neue Zeitschrift für Bau- und Vergaberecht
  • Heft 8/2014
    S.487-491
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Der Verfasser stellt in seinem Beitrag ausgehend von der Entscheidung des BGH vom 17.12.2013 – KRZ 65/12 zum fehlerhaften Konzessionsverfahren eines Energieversorgungsnetzes die Anforderungen an die Vergabe von Konzessionen dar. Zunächst arbeitet er heraus, dass eine Pflicht zur Durchführung eines Konzessionsverfahrens besteht. Anschließend geht er auf die Anforderungen zur Ausgestaltung des Konzessionsverfahrens ein. Abschließend stellt er die Rechtsfolgen von Verstößen gegen die Verfahrensvorgaben dar. In seinem Fazit begrüßt er, dass der BGH Leitplanken für Konzessionsverfahren aufgestellt habe. Es sei nicht nur klargestellt worden, dass die Kommunen die Ziele des § 1 EnWG beachten müssen, vielmehr können auch die Regelungen des Konzessionsvertrags selbst zum Gegenstand des Verfahrens gemacht werden. Letztlich habe der BGH jedoch nicht alle wesentlichen Rechtsfragen der Verfahrensanordnungen geklärt.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja