Die neuen Vergaberichtlinien - Besteht eine rechtliche oder faktische Vorwirkung der Richtlinien vor Ablauf der Frist zur Umsetzung durch die Mitgliedsstaaten?

Autor
Müller, Christian
Normen
Richtlinie 2014/24/EU
Heft
4
Jahr
2014
Seite(n)
347-354
Titeldaten
  • Müller, Christian
  • ZfBR - Zeitschrift für deutsches und internationales Bau- und Vergaberecht
  • Heft 4/2014
    S.347-354
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Richtlinie 2014/24/EU

Dr. Stephen Lampert, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, München
Abstract
Der Verfasser nimmt das Inkrafttreten der Vergaberichtlinie (RL 2014/24/EU) zum Anlass, um zu untersuchen, insoweit Auftraggeber bereits vor der Umsetzung Verfahrenserleichterungen nutzen können, insbesondere bei der Inhouse-Vergabe (Absenkung der Drittgeschäftsanteilsgrenze auf 80 %). Im Ergebnis empfehle sich dies nur für „risikofreudige" Auftraggeber. Zwar könne das nationale Recht schon vor der Umsetzung richtlinienkonform mit Blick auf die neuen Richtlinien ausgelegt werden. Es sei aber nicht absehbar, ob die Nachprüfungsinstanzen ihre bisherige Rechtsprechung mit Blick auf die neuen Richtlinien anpassen werden, oder bis zur Umsetzung in das nationale Recht beibehalten.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Compliance in und für öffentliche(n) Vergabeverfahren

Autor
Schulz, Andreas
Englert, Ivonne
Heft
3
Jahr
2014
Seite(n)
126-131
Titeldaten
  • Schulz, Andreas; Englert, Ivonne
  • CCZ - Corporate Compliance Zeitschrift
  • Heft 3/2014
    S.126-131
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Die Verfasser gehen in ihrem Beitrag der Frage nach, wie Compliance-Verstöße von Unternehmen mittelbar und unmittelbar in öffentliche Beschaffungsvorgänge, mit dem Risiko, dass das betreffende Unternehmen von der Auftragsvergabe ausgeschlossen wird, hineinwirken. Einleitend gehen sie dabei auf die vergaberechtlichen Anforderungen an die Zuverlässigkeit und Gesetztestreue der Bieter ein. Sodann stellen sie dar, worin eine regelwidrige Einflussnahme vor und während des Vergabeverfahrens liegen kann. Hierbei arbeiten sie verschiedene Fallgruppen heraus. Anschließend wird der Bereich der mittelbaren Compliance-Vorgaben durch vergabefremde Kriterien beleuchtet. Daran anknüpfend werden die Folgen von Compliance-Verstößen in Bezug auf Vergabeverfahren dargestellt. Neben dem Ausschluss vom konkreten Vergabeverfahren wird auch die Sanktion der dauerhaften Vergabesperre behandelt. Abschließend werden zur Risikominimierung mögliche Compliance-Management-Maßnahmen für Bieter vorgestellt.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Welche Vergabekammer ist die Richtige?

Autor
Leinemann, Eva-Dorothee
Normen
§ 106a GWB
Zeitschrift
Heft
5
Jahr
2014
Seite(n)
51-54
Titeldaten
  • Leinemann, Eva-Dorothee
  • Vergabe News
  • Heft 5/2014
    S.51-54
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 106a GWB

Karsten Voigt, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Neben einer Darstellung der Tatbestände, die die Zuständigkeit einer bestimmten Vergabekammer begründen, geht der Artikel auch auf die Zuständigkeit bei Gesetzlichen Krankenkassen und Einkäufen zwischen mehreren Hoheitsträgern (Bund/Land, Land/Land, Land/EU) ein. Es folgen eine Darstellung der Folgen von falscher Belehrung und Anrufung einer unzuständigen Vergabekammer.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Neuere EuGH-Rechtsprechung zum Verhältnis von interkommunaler Zusammenarbeit und Vergaberecht

Autor
Sonder, Nicolas
Gerichtsentscheidung
EuGH vom 29.11.2012 C-182/11 und C-183/11 (Eco-Nord)
EuGH vom 19.12.2012 C-159/11 (Lecce)
EuGH vom 13.06.2013 C-386/11 (Piepenbrock)
Heft
5
Jahr
2014
Seite(n)
207-209
Titeldaten
  • Sonder, Nicolas
  • LKV - Landes- und Kommunalverwaltung
  • Heft 5/2014
    S.207-209
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

EuGH vom 29.11.2012 C-182/11 und C-183/11 (Eco-Nord), EuGH vom 19.12.2012 C-159/11 (Lecce), EuGH vom 13.06.2013 C-386/11 (Piepenbrock)

Karsten Voigt, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Der Beitrag wertet die Entscheidungen des EuGH vom 29.11.2012 C-182/11 und C-183/11 (Eco-Nord), 19.12.2012 C-159/11 (Lecce) und vom 13.06.2013 C-386/11 (Piepenbrock) aus. Der Verfasser leitet daraus die Anforderungen des EuGH an eine vergabefreie Interkommunale Zusammenarbeit ab.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Vergabe von Energienetzen

Autor
Preussler, Armin
Kirch, Thomas
Normen
§ 46 EnWG
§ 1 EnWG
§ 19 GWB
§ 20 GWB
§ 3 KAV
Zeitschrift
Heft
6
Jahr
2014
Seite(n)
67-70
Titeldaten
  • Preussler, Armin; Kirch, Thomas
  • Vergabe News
  • Heft 6/2014
    S.67-70
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 46 EnWG, § 1 EnWG, § 19 GWB, § 20 GWB, § 3 KAV

Christian Below, kbk Rechtsanwälte, Hannover
Abstract
Die Autoren geben einen Überblick über die Grundsätze der Vergabe von Wegenutzungsrechten zur Versorgung von Letztverbrauchern mit Strom und Gas. Das förmliche Vergaberecht sowie die Dienstleistungskonzessionsrichtlinie finden auf solche Wegenutzungsverträge keine Anwendung. Der Rechtsrahmen wird im Wesentlichen bestimmt durch §§ 46, 1 EnWG, §§ 19, 20 GWB und die Grundsätze des AEUV. Eine Inhouse-Vergabe von Wegenutzungsrechten ist gemäß § 46 Abs. 4 EnWG nicht möglich, vielmehr muss ein transparenter und diskriminierungsfreier Wettbewerb um die Wegenutzungsrechte durchgeführt werden, bei dem allerdings die Höhe der Konzessionsabgabe als Wertungskriterium keine Differenzierung bietet. Die Rechtsprechung zur Kriteriengestaltung und -gewichtung, insbesondere im Hinblick auf die Ziele des § 1 EnWG wird angerissen, ebenso die Möglichkeit der Kombination des Konzessionswettbewerbs mit der Suche nach einem Beteiligungspartner (einstufiger Wettbewerb) bzw. der Trennung dieser Wettbewerbe (zweistufiger Wettbewerb). Die Autoren stellen kurz die derzeit gängigen Beteiligungsmodelle (z.B. Betriebsführungsmodell, Pachtmodell) vor und nehmen auf hierzu ergangene Rechtsprechung Bezug. Sie stellen Informations- und Bekanntmachungspflichten vor Ablauf des Altkonzessionsvertrags dar und empfehlen abschließend eine sorgfältige Verfahrensvorbereitung.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Verstößt das Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen gegen EU-Recht?

Untertitel
Zur Inkoherenz von Tariftreuepflichten und Mindestlohnklauseln im Vergaberecht
Autor
Simon, Stefan
Heft
3
Jahr
2014
Seite(n)
165-176
Titeldaten
  • Simon, Stefan
  • RdA - Recht der Arbeit
  • Heft 3/2014
    S.165-176
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Dr. Franz Josef Hölzl , Rechtsanwalt , Berlin
Abstract
Gegenstand des Artikels sind das Tariftreue- und Vergabegesetz des Landes Nordrhein-Westfalen und seine Regelungen. Der Autor befasst sich im Schwerpunkt mit der Frage, ob dessen zentrale Regelung, § 4 Abs. 3 TVgG NRW, wonach ein Mindestlohn zu zahlen ist, auf der Grundlage der EU-Vergaberichtlinien und der Arbeitnehmerentsenderichtlinie sowie insbesondere in Hinblick auf das in der Rs. Rüffert entscheidungsrelevante Gebot der gesetzgeberischen Kohärenz gemeinschaftsrechtskonform ist. Diese Frage liegt derzeit auch dem EuGH zur Prüfung vor. Abschließend setzt sich der Autor unter der gleichen Fragestellung mit § 4 Abs. 2 TVgG auseinander, wonach im öffentlichen Personenverkehr mindestens das in einem repräsentativen Tarifvertrag festgelegte Mindestentgelt zu zahlen ist.
Rezension abgeschlossen
ja

Die neue EU-Sektorenrichtlinie

Autor
Prieß, Hans-Joachim
Stein, Roland
Normen
Richtlinie 2014/25/EU
Heft
6
Jahr
2014
Seite(n)
323-328
Titeldaten
  • Prieß, Hans-Joachim ; Stein, Roland
  • NZBau - Neue Zeitschrift für Bau- und Vergaberecht
  • Heft 6/2014
    S.323-328
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Richtlinie 2014/25/EU

Dr. Stephen Lampert, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, München
Abstract
Die Verfasser stellen zunächst Neuerungen im Sektorenvergaberecht beim Anwendungsbereich, Inhouse-Vergaben, den Zusammenarbeitsvorschriften und Rahmenvereinbarungen vor. Sie gehen dann auf künftige Änderungen ein, die sich parallel in der neuen Auftragsvergaberichtlinie (AVR) finden (Elektronische Kommunikation, Auftragsänderungen etc.). Der abschließende Teil behandelt sektorenspezifische Modifikationen gegenüber der AVR (z.B. bei Ausschlussgründen oder Interessenskonflikten).
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Was bringt die neue Sektorenvergaberichtlinie?

Autor
Opitz, Marc
Normen
Richtlinie 2014/25/EU
Heft
3
Jahr
2014
Seite(n)
369-384
Titeldaten
  • Opitz, Marc
  • VergabeR - Vergaberecht
  • Heft 3/2014
    S.369-384
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Richtlinie 2014/25/EU

Dr. Stephen Lampert, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, München
Abstract
Der Beitrag gibt einen umfassenden Überblick über die Neuerungen durch die Sektorenvergaberichtlinie 2014/25/EU. Nach einer kurzen Einleitung werden Gegenstand und Anwendungsbereich des Sektorenvergaberechts (u.a. Auftraggeberbegriff, Sektorentätigkeiten, gemischte Aufträge) thematisiert. Es folgen Neuerungen zur Beschaffungsorganisation (Inhouse-Vergabe usw.), den Vergabegrundsätzen, der Durchführung von Vergabeverfahren (Vergabearten, Leistungsbeschreibung, Zuschlagskriterien usw.), Auftragsausführung und Governance.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Der Katalog ist nicht Maß aller Dinge

Autor
Noch, Rainer
Zeitschrift
Heft
3
Jahr
2014
Seite(n)
30-32
Titeldaten
  • Noch, Rainer
  • Vergabe Navigator
  • Heft 3/2014
    S.30-32
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Ausgehend von der Fallkonstellation, dass die Vergabestelle ein geeignetes Produkt gefunden hat, für das es nur einen Hersteller gibt und die Eröffnung des Wettbewerbs entbehrlich erscheint, skizziert der Verfasser anhand von Praxisbeispielen die Anforderungen an die Markterkundung und an die Bedarfsdefinition.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
nein