Gesetzliche Mindestlöhne – Handlungsmöglichkeiten der Länder

Untertitel
Das Bremische Landesmindestlohngesetz
Autor
Külpmann, Christoph
Slopinski, Stephan
Heft
7-8
Jahr
2013
Seite(n)
277-284
Titeldaten
  • Külpmann, Christoph; Slopinski, Stephan
  • NordÖR - Zeitschrift für Öffentliches Recht in Norddeutschland
  • Heft 7-8/2013
    S.277-284
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Dr. Thorsten Schätzlein, Law and Engineering, Düsseldorf
Abstract
Die Autoren stellen in ihrem Beitrag das Bremische Landesmindestlohngesetz vor. Hierzu erörtern Sie in einem ersten Schritt die Regelungskompetenz des Landes für ein Mindestlohngesetz. Im Anschluss stellen sie materielle Anforderungen an die Vorgabe eines Mindestlohnes dar. Sie wenden sich dann den konkreten gesetzlichen Vorgaben des Bremischen Landesmindestlohngesetzes zu. Dabei gehen sie insbesondere auf die Fragen ein, an welche Beschäftigten Mindestlohn gezahlt wird und welche Unternehmen hiervon betroffen sind. Des Weiteren, wie die Höhe des Mindestlohnes bestimmt und an die sich ändernden Verhältnisse angepasst wird. Abschließend untersuchen sie, mit welchen Instrumenten der Mindestlohn durchgesetzt werden kann.
Rezension abgeschlossen
ja

Offsets in Defence Procurement under EU Law

Autor
Poell, Jonas
Heft
20
Jahr
2013
Seite(n)
774-778
Titeldaten
  • Poell, Jonas
  • EuZW - Europäische Zeitschrift für Wirtschaftsrecht
  • Heft 20/2013
    S.774-778
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Dr. Roland Stein , Freshfields Bruckhaus Deringer LLP , Berlin
Abstract
Der Autor untersucht in seinem Beitrag, ob Offsets im Verteidigungsbereich unter europarechtlichen Gesichtspunkten rechtmäßig sind. Er beschreibt zunächst die Offset-Praxis in den EU-Mitgliedstaaten und sodann die maßgeblichen Instrumente der Europäischen Kommission. Sodann legt er dar, dass Offsets die EU-Grundfreiheiten einschränken und regelmäßig nicht gerechtfertigt werden können. Das EU-Recht erfordere im Falle eines Verstoßes mindestens die Nicht-Anwendung des Offset-Vertrages.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

In-house-Vergabe öffentlicher Aufträge an gemeinsame Einrichtungen der Sozialversiherungsträger

Untertitel
Zu den Folgen der Entscheidung des EuGH in der Rs- Econord
Autor
Forst, Gerrit
Heft
9
Jahr
2013
Seite(n)
350-357
Titeldaten
  • Forst, Gerrit
  • ZESAR - Zeitschrift für europäisches Sozial- und Arbeitsrecht
  • Heft 9/2013
    S.350-357
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Der Verfasser untersucht die Auswirkungen des EuGH Urteils vom 29.11.2012 – C182/11 auf die vergaberechtliche Beurteilung von Kooperationen im Bereich der Sozialversicherungsträger. Zunächst stellt er die im Rahmen der bisherigen Rechtsprechung aufgestellten Voraussetzungen für eine zulässige In-house Vergabe dar. Anschließend skizziert er die Entscheidung des Gerichts zur Ausgestaltung des Kontrollkriteriums. Er stellt fest, dass das Gericht an dem Kontroll- und dem Tätigkeitskriterium festhält. Neu sei jedoch, dass das Kontrollkriterium schon dann fehle, wenn eine mehrheitlich beteiligte dominate Stelle die Kontrolle allein ausübt. Abschließend nimmt er die Auswirkungen des Urteils auf Kooperationen von Sozialversicherungsträgen in den Fokus. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die erforderliche Kontrolle von gemeinsamen Einrichtungen von Sozialversicherungsträgern gesellschaftsrechtlich vermittelt sein muss. Kontrollkonzepte aus dem Arbeit-, Kapital-, oder Bilanzrecht reichen hierfür nicht aus. Die Rechtsform der Aktiengesellschaft komme aufgrund der Weisungsunabhängikeit der Geschäftsführung nicht in Betracht. Anders verhalte es sich mit der GmbH. Hier müsse jedoch durch ausreichende Beteiligungen und Nebenabreden sichergestellt werden, dass auch Minderheitsgesellschafter ausreichend Einfluss auf die Geschäftsführung haben. Hierzu sein eigne sich ein Vetorecht.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die Verfolgung von Submissionsabsprachen nach GWB/OWIG und Strafrecht (§ 298 StGB)

Untertitel
Praktische und rechtliche Schnittstellenprobleme aus Sicht der Verteidigung
Autor
Dierlamm, Alfred
Heft
2
Jahr
2013
Seite(n)
2
Titeldaten
  • Dierlamm, Alfred
  • ZWeR - Zeitschrift für Wettbewerbsrecht
  • Heft 2/2013
    S.2
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Der Verfasser stellt in seinem Beitrag Problemstellungen dar, die sich bei der Verwertung von Kooperationsbeiträgen von Mitarbeitern im Rahmen der Verfolgung von Submissionsabsprachen aufgrund der parallelen Zuständigkeit von Staatsanwaltschaft- und Kartellbehörden ergeben können. Nach einer einleitenden Problemdarstellung zeigt er zunächst die Unterschiede zwischen der Kronzeugenregelung nach § 46b StGB, die den Aufklärungsbeitrag des Mitarbeiters mit einem Strafbonus versieht, und der Bonusregelung nach Bekanntmachung Nr. 9/2006 des Bundeskartellamts, welche die Kooperationsbereitschaft des Unternehmens honoriert, auf. Im Anschluss geht er auf die Problembereiche ein, die sich bei der Mitarbeiterbefragung, der Vernehmung, der weiteren Verwertbarkeit der Ergebnisse und im Rahmen der Akteneinsicht ergeben.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die Öffentlich-Private Partnerschaft in der Republik Kosovo

Autor
Tiede, Wolfgang
Pohl, Jan-Christoph
Gayling-Westphal, Barbara von
Heft
9
Jahr
2013
Seite(n)
261-265
Titeldaten
  • Tiede, Wolfgang ; Pohl, Jan-Christoph ; Gayling-Westphal, Barbara von
  • WiRO - Wirtschaft und Recht in Osteuropa
  • Heft 9/2013
    S.261-265
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Der Verfasser stellt den Regelungsrahmen für Öffentlich-Private Partnerschaften in der Republik Kosovo dar. Einleitend erläutert er die Funktionsweise und die Zielsetzung der Republik Kosovo im Hinblick auf Öffentlich-Private Partnerschaften. Ausgehend vom ÖPP Gesetz der Republik Kosovo beschreibt er zunächst die zentralen Institutionen, den ÖPP-Ausschuss und die ÖPP-Abteilung deren Funktionen und Arbeitsweise. Sodann skizziert er den Anwendungsbereich des Gesetzes und beschriebt das Vergabeverfahren für eine ÖPP sowie den materiell-rechtliche Rahmen der ÖPP.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

In-House Contracts and Inter-Municipal Cooperation

Untertitel
Exceptions from the European Union Procurement Law Should be Applied with Caution
Autor
Hausmann, Friedrich Ludwig
Queisner, Georg
Heft
3
Jahr
2013
Seite(n)
231-237
Titeldaten
  • Hausmann, Friedrich Ludwig ; Queisner, Georg
  • EPPPL - European Public Private Partnership Law
  • Heft 3/2013
    S.231-237
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Sven Tönnemann, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Die Autoren untersuchen die Ausnahmen vom europäischen Vergaberecht für In-House Verträge und interkommunale-Zusammenarbeit. Dabei geben sie einen guten Überblick, welche Anforderungen die Rechtsprechung des EuGH hierzu entwickelt hat. Dabei wird insbesondere eingegangen auf die ältere Teckal Entscheidung und die aktuelle Econord Entscheidung zur In-House Vergabe. Es wird festgehalten, dass für das sogenannte Kontrollkriterium sowohl der öffentliche Auftraggeber Anteile an der In-House Gesellschaft halten muss und zugleich die Kontrolle über das Unternehmen ausüben muss. Dabei sei künftig zu klären, wie dies bei einer Minderheitsbeteiligung eines öffentlichen Auftraggebers sichergestellt werden könne. Für öffentlich-öffentliche Partnerschaften bzw. die interkommunale Zusammenarbeit werden die Entscheidungen Stadtreinigung Hamburg, Azienda Sanitaria Locale die Lecce und Piepenbrock erläutert. Der EuGH habe klargemacht, dass die In-House Vergabe und die öffentlich-öffentliche Partnerschaft zwei verschiedene Ausnahmen vom Vergaberecht darstellen. So dann werden die Kriterien für die öffentlich-öffentliche Partnerschaft noch einmal näher betrachtet und ein Ausblick auf die Reformbemühungen der EU-Kommission hierzu gegeben.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Theorie und Praxis der Hilfsmittelversorgung stimmen nicht immer überein

Untertitel
BVMed-Sozialrechtstag am 18. Juni 2013 in Berlin
Autor
Beeres, Manfred
Jahr
2013
Seite(n)
260-261
Titeldaten
  • Beeres, Manfred
  • RDG - Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen
  • 2013
    S.260-261
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Sven Tönnemann, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Der Autor fasst die Inhalte des Sozialrechtstages des Bundesverbandes Medizintechnologie vom 18. Juni 2013 in Berlin zusammen. Dabei werden mehrere Vorträge vorgestellt, unter anderem der Vortrag von Dr. Oliver Esch, der den aktuellen Stand bei Ausschreibungen nach §127 Abs. 1 SGB V und das bevorstehende neue Richtlinienpaket der EU behandelt.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

The Liability of EU Institutions for Breach of Procurement Rules

Autor
Caranta, Roberto
Heft
3
Jahr
2013
Seite(n)
238-247
Titeldaten
  • Caranta, Roberto
  • EPPPL - European Public Private Partnership Law
  • Heft 3/2013
    S.238-247
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Sven Tönnemann, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Der Autor untersucht inwieweit EU-Institutionen für Verstöße gegen vergaberechtliche Vorschriften zur Haftung herangezogen werden. Nach seiner Auffassung sei die Rechtsprechung in ihren Entscheidungen sehr zurückhaltend, wenn Schadensersatzansprüche gegen die EU-Institutionen geltend gemacht werden. Einleitend wird ein kurzer Überblick über die Haftungsregelungen für EU-Einrichtungen gegeben. Die Schwierigkeit die EU-Institutionen haften zu lassen wird anhand zweier Fälle aus dem Wettbewerbsrecht illustriert. Im Anschluss wird auf einige EuGH Entscheidungen zur Verletzung von vergaberechtlichen Regelungen eingegangen, bei denen es um die Haftung EU-Institutionen eine Rolle spielte. Im Ergebnis sei es sehr schwierig Schadensersatz von EU-Institutionen zu erlangen, da der EuGH diesen einen weiten Ermessenspielraum bei ihren Handlungen einräumt und es daher oft bereits an der Rechtsverletzung fehle oder der Nachweis der Kausalität zwischen Rechtsverletzung und Schaden nicht nachgewiesen sei.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Model Contracts for Public-Private Innovation Partnerships, a Danish Initiative

Autor
Olesen, Karsten Naundrup
Heft
3
Jahr
2013
Seite(n)
248-256
Titeldaten
  • Olesen, Karsten Naundrup
  • EPPPL - European Public Private Partnership Law
  • Heft 3/2013
    S.248-256
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Prof. Dr. Mark von Wietersheim, forum vergabe e.V., Berlin
Abstract
Der Autor stellt zwei dänische Musterverträge für sog. Innovative Öffentliche-Private Partnerschaften dar. Bei diesen Partnerschaften geht es nicht um eine Beschaffung, sondern eine gemeinsame Suche nach Lösungen vorgegebener Probleme. Angesichts der Hürden, von denen viele juristischer Natur sind, werden solche Partnerschaften nur selten ausprobiert. Diese Situation soll durch Musterverträge verbessert werden, die in der Zusammenarbeit von Kanzleien und Universitäten entwickelt wurden. Die nur auf Dänisch erhältlichen Texte, der Charakter der zu bildenden Partnerschaften und ihr rechtlicher Hintergrund werden in dem Artikel inhaltlich näher dargestellt.
Rezension abgeschlossen
ja