Rückforderungen von Zuwendungen bei Verstößen gegen Vergaberecht
Untertitel
Vorschläge für eine bessere Handhabung
Normen
ANBest-P
§ 49 VwVfG
Gerichtsentscheidung
BGH, Urteil vom 17.11.2011 (III ZR 234/10)
Zeitschrift
Heft
7
Jahr
2012
Seite(n)
80-83
Titeldaten
- Conrad, Christoph; Leinemann, Eva-Dorothee
- Vergabe News
-
Heft 7/2012
S.80-83
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz
ANBest-P, § 49 VwVfG
BGH, Urteil vom 17.11.2011 (III ZR 234/10)
Dr. Stephen Lampert, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, München
Abstract
Der Beitrag erläutert anhand der aktuellen Rechtsprechung Voraussetzungen und Folgen des Widerrufs von Fördermitteln bei Vergabeverstößen des Fördermittelempfängers. Die Verfasser stellen die uneinheitliche Erlasslage vor und sprechen sich für eine bundeseinheitliche Grundsätze zu einer differenzierten Sanktionierung nach Schwere des Vergabeverstoßes, den eingetretenen Wettbewerbsbeschränkungen und der Beeinträchtigung des Förderzweckes aus. Angesichts der derzeitig uneinheitlichen Rechtslage empfehle sich die sorgfältige Vorbereitung und Durchführung öffentlich geförderter Maßnahmen. Insbesondere dürften die Voraussetzungen für eine freihändige Vergabe (Verhandlungsverfahren) nicht ohne tragfähigen Grund bejahrt werden.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja