Probe aufs Exempel

Untertitel
Im Check: Sinnvolle Vorgaben im Leistungsverzeichnis für Bauaufträge
Autor
Noch, Rainer
Zeitschrift
Heft
5
Jahr
2011
Seite(n)
27-29
Titeldaten
  • Noch, Rainer
  • Vergabe Navigator
  • Heft 5/2011
    S.27-29
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Dr. Anne Bartsch, Referentin im BMUB, Berlin
Abstract
Erstellen Auftraggeber das benötigte Leistungsverzeichnis nicht selbst und übernehmen dieses unbesehen von externen Planern, so sind Konflikte und Folgekosten häufig vorprogrammiert. Einigen der typischen Problemstellen geht der Verfasser daher im vorliegenden Beitrag nach. So wird u.a. auf mögliche Probleme bei Flachdächern, Trittschalldämmung, Brandschutz und Bestandsschutz hingewiesen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Unerwünschte Folgen der HOAI 2009

Untertitel
AHO-Gutachten: Reform führt zu Preisunsicherheit und Nachtragsanstieg
Autor
Herholz, Ronny
Zeitschrift
Heft
5
Jahr
2011
Seite(n)
7-8
Titeldaten
  • Herholz, Ronny
  • Vergabe Navigator
  • Heft 5/2011
    S.7-8
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Dr. Anne Bartsch, Referentin im BMUB, Berlin
Abstract
Die 6. HOAI Novelle hat nach dem Verfasser einige Diskussionen herauf beschworen. Insbesondere sei die Herausnahme der sog. Beratungsleistungen aus der HAOI kritisch zu betrachten. Diese Maßnahme sowie deren Auswirkungen auf die Vergabepraxis untersucht der Verfasser daher eingehend; auch andere diskutierte Schwachstellen werden erörtert.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Politisch korrekte Auftragsvergabe

Untertitel
Was das neue NRW-Vergabegesetz Vergabestellen und Bietern abverlangt
Autor
Krämer, Martin
Zeitschrift
Heft
5
Jahr
2011
Seite(n)
5-7
Titeldaten
  • Krämer, Martin
  • Vergabe Navigator
  • Heft 5/2011
    S.5-7
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Christine , forum vergabe e.V. , Berlin
Abstract
Nordrhein - Westfalen bringt mit dem Gesetz über die Sicherung der Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerbs bei der Vergabe öffentlicher Aufträge ein neues Vergabegesetz auf den Weg. Der Verfasser stellt wesentliche Inhalte (Mindestlohnanforderungen, Schaffung einer neuen Prüfbehörde, Nachweispflichten bei der Berücksichtigung sozialer Kriterien, Frauen- und Familienförderung) des Gesetzes dar und unterzieht es einer kritischen Betrachtung. So zeigt er bspw. Probleme für die Betriebe hinsichtlich der Einhaltung der Mindestlohnvorgaben auf. Er befürchtet auch, dass durch die weitere Aufblähung von zu beachtenden Vorschriften, geforderten Erklärungen und Nachweisen insbesondere kleinere Firmen davon abgehalten werden, sich um kommunale Aufträge zu bewerben.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Keine Verdrängung speziellen EU-Verkehrsvergaberechts aus Gründen der Unionstreue

Autor
Michaels, Sascha
Normen
Art. 5 Abs. VO 1370/2007
§ 15 Abs. 2 AEG
Art. 2 lit. i VO 1370/2007
§ 99 Abs. 1 GWB
Art. 1 Abs. 4 RL 2004/18/EG
Art. 17 RL 2004/18/EG
Gerichtsentscheidung
BGH, Beschluss vom 08.02.2011 - X ZB 4/10
OLG Düsseldorf, Beschluss vom 21.07.2010 - VII-Verg 19/10
OLG Brandenburg, Beschluss vom 02.09.2003 - Verg W 3/03 und 5 /03
Heft
16
Jahr
2011
Seite(n)
969-974
Titeldaten
  • Michaels, Sascha
  • NVWZ - Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht
  • Heft 16/2011
    S.969-974
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Art. 5 Abs. VO 1370/2007, § 15 Abs. 2 AEG, Art. 2 lit. i VO 1370/2007, § 99 Abs. 1 GWB, Art. 1 Abs. 4 RL 2004/18/EG, Art. 17 RL 2004/18/EG

BGH, Beschluss vom 08.02.2011 - X ZB 4/10, OLG Düsseldorf, Beschluss vom 21.07.2010 - VII-Verg 19/10, OLG Brandenburg, Beschluss vom 02.09.2003 - Verg W 3/03 und 5 /03

Stefan Bahrenberg , Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. (VDV) , Köln
Abstract
Der Beitrag setzt sich kritisch mit der Entscheidung des BGH, Beschluss vom 08.02.2011 - X ZB 4/10, auseinander, wobei insbesondere die Ausführungen des BGH hinsichtlich der Abgrenzung von Dienstleistungsauftrag und Dienstleistungskonzession hinterfragt werden. Der Autor spricht sich nach Sichtung der geltenden Vorschriften (z. B. GWB, VgV, VO 1370/2007, RL 2004/18/EG) und bisher ergangener Rechtsprechung für eine mehr normativ begründete Abgrenzung aus, die bei der Bewertung des bei der Dienstleistungskonzession übergehenden wirtschaftlichen Risikos neben einer rein quantitativen Bemessung Beachtung finden müsse. Da für diese normative Abgrenzung im Verkehrsbereich spezielle Regeln des gemeinschaftsrechtlichen EU-Verkehrsvergaberechts ins Verhältnis zum allgemeinen Vergaberecht zu stellen seien, wäre diese Auslegungsfrage letztlich auch vom zuständigen EuGH zu klären.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die Beachtung des Geheimwettbewerbs im Vergabeverfahren bei Parallelangeboten konzernverbundener Unternehmen

Autor
Mager, Stefan
Recke, Barbara Frfr v. d.
Normen
§ 16 VgV
Gerichtsentscheidung
OLG Düsseldorf, Beschluss vom 13.04.2011 - VII-Verg 4/11
Heft
9
Jahr
2011
Seite(n)
541-544
Titeldaten
  • Mager, Stefan; Recke, Barbara Frfr v. d.
  • NZBau - Neue Zeitschrift für Bau- und Vergaberecht
  • Heft 9/2011
    S.541-544
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 16 VgV

OLG Düsseldorf, Beschluss vom 13.04.2011 - VII-Verg 4/11

Jan Sulk, AOK-Bundesverband, Berlin
Abstract
Der Artikel behandelt die Problematik der Sicherstellung des Geheimwettbewerbs durch Bieter und Auftraggeber vor dem Hintergrund eines Beschlusses des OLG Düsseldorf vom 13.04.2011. Die Autoren führen aus, dass das OLG in seiner Entscheidung einen Verstoß gegen den Grundsatz des Geheimwettbewerbs feststellt, wenn gesicherte Erkenntnisse über eine Wettbewerbsbeeinträchtigung bestehen. Eine ausdrückliche Verständigung der Unternehmen sei hierzu nicht erforderlich. Parallelangebote von Bietern, bei denen Schnittstellen bestehen, begründeten eine Vermutung zugunsten einer Verletzung des Geheimwettbewerbs, deren Widerlegung den Bietern jedoch ermöglicht werden müsse. Im Anschluss erfolgt der Hinweis auf eine vom OLG Düsseldorf durchgeführte Übertragung seiner Rechtsprechung von Doppelbewerbungen auf die Bewertung der Teilnahme konzernverbundener Unternehmen an der Ausschreibung.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die elektronische Auktion

Autor
Kirch, Thomas
Zeitschrift
Heft
9
Jahr
2011
Seite(n)
106-108
Titeldaten
  • Kirch, Thomas
  • Vergabe News
  • Heft 9/2011
    S.106-108
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Felix Zimmermann, Beschaffungsamt des BMI, Bonn
Abstract
Der Schwerpunktbeitrag erläutert die elektronische Auktion, die ihren Niederschlag in § 101 Abs. 6 GWB gefunden hat. Dem Gesetz ist über die bloße Erwähnung hinaus keine nähere Verfahrensbeschreibung der elektronischen Auktion zu entnehmen. Der Autor bietet insoweit einen Überblick mit den Punkten Anwendungsbefugnis, Verfahrensablauf, Verfahrenseinleitung, Eröffnung des Auktionsverfahrens und Durchführung der Auktion.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Das novellierte Vergaberecht zwischen Beschleunigungsgrundsatz und effektivem Bieterschutz

Autor
Bulla, Simon
Schneider, Wolfgang
Heft
5
Jahr
2011
Seite(n)
664-677
Titeldaten
  • Bulla, Simon; Schneider, Wolfgang
  • VergabeR - Vergaberecht
  • Heft 5/2011
    S.664-677
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Felix Zimmermann, Beschaffungsamt des BMI, Bonn
Abstract
Der Aufsatz widmet sich ausgewählten Rechtsproblemen, die sich aufgrund der Modernisierung des Vergaberechts im Jahre 2009 im GWB, der VgV und in den in den Vergabe- und Vertragsordnungen entweder (noch) nicht erledigt oder inzwischen neu ergeben haben. Diskutiert werden etwa die Pflicht zur Vorinformation (§ 101a GWB), die Folgen einer fehlenden oder fehlerhaften Vorinformation, de facto Vergaben, die Rügeobliegenheit (§ 107 Abs. 3 GWB) sowie das Nachreichen fehlender und irrtümlich fehlerhafter Unterlagen. Auf aktuelle Rechtsprechung wird dabei ebenso Bezug genommen wie etwa auf die Vereinbarkeit mit EU-Recht.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Nicht nur sauber, sondern rein

Untertitel
Was belastete Bieter tun müssen, um wieder am Wettbewerb teilzunehmen
Autor
Noch, Rainer
Normen
§ 6 Abs 6 lit c) EG VOL/A
Gerichtsentscheidung
VK Lüneburg, VgK-04/2011 vom 24.03.2011
Zeitschrift
Heft
4
Jahr
2011
Seite(n)
27-29
Titeldaten
  • Noch, Rainer
  • Vergabe Navigator
  • Heft 4/2011
    S.27-29
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 6 Abs 6 lit c) EG VOL/A

VK Lüneburg, VgK-04/2011 vom 24.03.2011

Karsten Voigt, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Der Verfasser diskutiert an der Entscheidung der VK Lüneburg (VgK-04/2011 vom 24.03.2011) welche Verpflichtungen und Handlungsoptionen die Vergabestelle hat, wenn ihr - auch nach Wahl des Zuschlagsempfängers - kartellrechtliche Verfehlungen eines Bieters bekannt werden. Dabei geht er vertieft auf die Anforderungen an Unternehmen bei der Selbstreinigung und auf die Prüf- und Kontrollpflichten der Vergabestellen ein.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens (IÖPP) zur Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen unter vergaberechtlichen Aspekten

Autor
Donat, Christoph von
Gerichtsentscheidung
EuGH, Urteil vom 22.12.2010 - C-215/09
Heft
8
Jahr
2011
Seite(n)
472-474
Titeldaten
  • Donat, Christoph von
  • NZBau - Neue Zeitschrift für Bau- und Vergaberecht
  • Heft 8/2011
    S.472-474
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

EuGH, Urteil vom 22.12.2010 - C-215/09

Karsten Voigt, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Der Beitrag bespricht das Urteil "Oulun kaupunki" des EuGH (C-215/09 vom 22.12.2010) und stellt es in den Kontext des Urteils "Loutraki" und befasst sich mit der Wahl eines Mitgesellschafters für ein Unternehmen, in das die öffentliche Hand eigene Anteile einbringen will, um dann von dort Leistungen zu beziehen. Der Schwerpunkt des Artikels ist die Frage der Trennbarkeit der gesellschaftsrechtlichen von den vergaberechtlichen Fragen. Der Verfasser kommt zu dem Ergebnis, dass die Situation noch immer rechtlich sehr unsicher sei und rät zu einer Ausschreibung.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Der Pharmarabatt nach § 130a SGB V (Teil I)

Autor
Luthe, Ernst-Wilhelm
Normen
§ 130a SGB V
Heft
6
Jahr
2011
Seite(n)
316-321
Titeldaten
  • Luthe, Ernst-Wilhelm
  • Sgb - Die Sozialgerichtsbarkeit
  • Heft 6/2011
    S.316-321
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 130a SGB V

Karsten Voigt, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Der Artikel befasst sich mit den Zwangsrabatten auf Mediakmente und ist vergaberechtlich unergiebig. Da allerdings in dem - ebenfalls besprochenen - Zweiten Teil des Artikels die dem Vergaberecht unterliegenden Rabattverträge nach §130a Abs. 8 SGB V besprochen werden, sei hier kurz erwähnt, dass inhaltlich die Wirksamkeit der Rabattregeln, ihre Umgehung, Geltungsbereich, patentgeschützte und generische Medikamente besprochen werden.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja