Die Doppelbeteiligung im Vergabeverfahren

Autor
Ehrig, Jan
Heft
1
Jahr
2010
Seite(n)
11-16
Titeldaten
  • Ehrig, Jan
  • VergabeR - Vergaberecht
  • Heft 1/2010
    S.11-16
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Der Verfasser untersucht unter Zugrundelegung der Rechtsprechung, wann verschiedene Konstellationen der Doppelbeteiligung im Vergabeverfahren zu einem Ausschluss führen können. Zunächst geht er auf die Fallgruppe der gleichzeitigen Beteiligung eines Unternehmens als Mitglied einer Bietergemeinschaft einerseits und als autonomer Bieter andererseits ein. Anschließend stellt er verschiedene Fälle der verdeckten Bietergemeinschaft und der Doppelbeteiligung sowohl als Bieter als auch als Nachunternehmer in einem Vergabeverfahren dar.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Mehrfachbeteiligung auf Nachunternehmerebene

Autor
Dirksen, Christoph
Schellenberg, Martin
Heft
1
Jahr
2010
Seite(n)
17-20
Titeldaten
  • Dirksen, Christoph; Schellenberg, Martin
  • VergabeR - Vergaberecht
  • Heft 1/2010
    S.17-20
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Die Verfasser gehen der Frage nach, wann bei einer Mehrfachbeteiligung eines Unternehmens als Nachunternehmer in einem Vergabeverfahren ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb vorliegt. Dazu arbeiten sie zunächst die rechtlichen Grundlagen heraus. Anschließend unterziehen sie verschiedene Konstellationen der Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren einer rechtlichen Würdigung. Dabei stellen sie die Rechtsprechung zu diesen Fallgruppen dar und geht auf Einzelfragen hinsichtlich der Beweisführung ein.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

IT-Beschaffung über Zweckverbände und die Erfordernisse des Europäischen Vergaberechts

Untertitel
Eine vergaberechtsfreie Möglichkeit der kommunalen Bedarfsdeckung und ihre Grenzen
Heft
1
Jahr
2010
Seite(n)
14-18
Titeldaten
  • ITRB - Der IT Rechtsberater
  • Heft 1/2010
    S.14-18
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Felix Zimmermann, Beschaffungsamt des BMI, Bonn
Abstract
Der Autor stellt mit seinem Beitrag anschaulich dar, warum die Aufgabenübertragung an kommunale Zweckverbände rein innerorganisatorische behördliche Akte und daher vergaberechtsfrei sind. Darüber hinaus werden andere Formen der behördlichen Zusammenarbeit beschrieben (mandatierende und delegierende Vereinbarung) und nebst EuGH-Rechtsprechung in den Rechtssachen "Coditel" und "Abfallentsorgung Hamburger Umfeld" besprochen. Der Beitrag schließt mit Hinweisen für die Praxis, die insbesondere im Vorfeld der Übertragung von Aufgaben an Zweckverbände bzw. bei interkommunalen Vereinbarungen hilfreich sein können.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Prävention gegen Korruption

Untertitel
Konkrete Vorbeugemaßnahmen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge
Autor
Wollschläger, Sebastian
Zeitschrift
Heft
2
Jahr
2010
Seite(n)
6-8
Titeldaten
  • Wollschläger, Sebastian
  • Vergabe Navigator
  • Heft 2/2010
    S.6-8
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Dr. Anne Bartsch, Referentin im BMUB, Berlin
Abstract
Der Artikel befasst sich mit der Thematik der Korruptionsvermeidung. Nach herrschender Auffassung versprächen präventive Mittel gegenüber repressiven den größeren Erfolg. Der Autor gibt Anregungen, wie Präventionsmaßnahmen gegen Korruption bei der Vergabe öffentlicher Aufträge aussehen können. So etwa mittels Sensibilisierung und Schulung von Mitarbeitern oder das “Mehr-Augen-Prinzip”. Auch Hinweise zur Gestaltung von Vergabeverfahren zeigen Möglichkeiten auf.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Das Vergaberecht im Bereich sozialer Dienstleistungen, dargestellt am Beispiel der Schuldnerberatung

Autor
Willenbruch, Klaus
Gerichtsentscheidung
OLG Hamburg, Urteil vom 07.12.2007 - 1 Verg 4/07
Heft
2
Jahr
2010
Seite(n)
395-401
Titeldaten
  • Willenbruch, Klaus
  • VergabeR - Vergaberecht
  • Heft 2/2010
    S.395-401
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

OLG Hamburg, Urteil vom 07.12.2007 - 1 Verg 4/07

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Ausgehend von dem Urteil des OLG Hamburg vom 07.12.2007 - 1 Verg 4/07, geht der Verfasser der Frage nach, ob und inwieweit soziale Dienstleistungen dem Vergaberecht unterfallen. Dabei stellt er den Meinungstand und den Regelungsrahmen dar. Der Verfasser schließt sich der Auffassung des OLG Hamburg im oben genannten Beschwerdeverfahren an, nach der die Beauftragung eines Träger mit der Schuldnerberatung und die Vergütung mittels Fallpauschalen ein vergabepflichtiger Auftrag ist. Anschließend geht er auf Fragen zur Abgrenzung von Dienstleistungskonzessionen und Dienstleistungsaufträgen im Bereich sozialer Dienstleistungen ein. Dabei kritisiert er, dass die Vergabe von Dienstleistungskonzessionen nicht im nationalen Vergaberecht normiert ist und fordert eine Gleichbehandlung dieser Auftragsarten. Im weiteren Verlauf der Abhandlung stellt er Praxisprobleme bei der Vergabe von Schuldnerberatungen dar, die sich aus der strikten Trennung von Eignungs- und Zuschlagskriterien ergeben. Er spricht sich dafür aus, dass in diesem Bereich ein Mehr an Eignung in der Wertung Berücksichtigung finden müsse.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die neue VOB/A aus Sicht der Bauindustrie

Autor
Werner, Michael
Heft
2
Jahr
2010
Seite(n)
328-336
Titeldaten
  • Werner, Michael
  • VergabeR - Vergaberecht
  • Heft 2/2010
    S.328-336
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Karsten Voigt, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Der offensichtlich etwas ältere Text stellt die VOB/A vor. Neben Einblicken in die Entstehungsgeschichte gibt es eine Nummernsynopse und eine ausführliche Darstellung der Neuregelungen aufgegliedert auf die wichtigsten Paragraphen der VOB/A.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Update HOAI

Untertitel
Die wichtigsten Regelungen im Porträt - Teil 3 der neuen Serie „ HOAI 2009“
Autor
Welter, Ulrich
Heft
2
Jahr
2010
Seite(n)
10-13
Titeldaten
  • Welter, Ulrich
  • VergabeR - Vergaberecht
  • Heft 2/2010
    S.10-13
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Grazyna Fait , forum vergabe e.V. , Berlin
Abstract
Gegenstand des dritten Teils der Serie zur neuen HOAI 2009 sind die preisrechtlichen Vorschriften zum Planen und Bauen im Bestand (Umbauzuschlag). Inhalte und Hintergründe der folgenden Bestimmungen werden einzeln vorgestellt: § 35 Leistungen im Bestand, § 41 Besondere Grundlage des Honorars (für Ingenieurbauwerke), § 44 Anwendungsbereich (Verkehrsanlagen) und § 55 Abs. 4 HOAI (a.F.) Erhöhter Aufwand bei Planungen. Ebenfalls werden mögliche praxisbezogene Konsequenzen der novellierten Bestimmungen aufgezeigt.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Zwischenbilanz: Stand der Reform des Vergaberechts am Ende der 16. Wahlperiode

Autor
Waldmann, Bettina
Heft
2a
Jahr
2010
Seite(n)
298-302
Titeldaten
  • Waldmann, Bettina
  • VergabeR - Vergaberecht
  • Heft 2a/2010
    S.298-302
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Karsten Voigt, Rechtsanwalt, Hamburg
Abstract
Die Verfasserin ist die Leiterin des für das Vergaberecht zuständigen Referats im BMWi. Sie stellt die politische Ausgangslage dar und erklärt daraus die jetzt abgeschlossene Reformrunde. Sie geht dabei auf bestimmte Weichenstellungen ein – etwa die interstaatliche Zusammenarbeit und die Mittelstandsklausel ein. Sie gelangt zu einem insgesamt positiven Fazit, stellt aber auch klar, dass zur Umsetzung der Richtlinien zur Verteidigung und Sicherheit sowie „Saubere Fahrzeuge“ weitere Reformanstrengungen nötig sein werden.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Naht das Ende der Ahlhorn- Rechtsprechung?

Untertitel
Zu den Schlussanträgen des Generalanwalts im Vorabentscheidungsverfahren des EuGH zu städtebaulichen Verträgen
Autor
Vetter, Andrea
Bergmann, Tina
Normen
§ 99 Abs. 3 GWB
§ 99 Abs. 6 GWB
Heft
5
Jahr
2010
Seite(n)
299-303
Titeldaten
  • Vetter, Andrea; Bergmann, Tina
  • NVWZ - Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht
  • Heft 5/2010
    S.299-303
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 99 Abs. 3 GWB , § 99 Abs. 6 GWB

Dr. Anne Bartsch, Referentin im BMUB, Berlin
Abstract
Der Beitrag beleuchtet nach einer kurzen Zusammenfassung der „Ahlhorn“- Rechtsprechung des OLG Düsseldorf die Inhalte des Vorabentscheidungsersuchens an den EuGH zur Klärung der die Auslegung der Richtlinie 2004/18/EG in Fällen der Grundstücksveräußerung der öffentlichen Hand betreffenden Fragen. So wird auf die einzelnen Vorlagefragen analysierend eingegangen und diese werden anhand der Schlussanträge des Generalanwalts beurteilt.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die Vergabe von Dienstleistungskonzessionen

Autor
Vavra, Maria
Heft
2a
Jahr
2010
Seite(n)
351-361
Titeldaten
  • Vavra, Maria
  • VergabeR - Vergaberecht
  • Heft 2a/2010
    S.351-361
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Zunächst arbeitet die Verfasserin die Vorrausetzung einer Dienstleistungskonzession unter Zugrundelegung der Rechtsprechung des EuGH heraus. Anschließend stellt sie die nationale Rechtsprechung zu den Voraussetzungen der Dienstleistungskonzessionen dar. Im Folgenden untersucht sie unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des EuGH die Anforderungen an die Vergabe einer Dienstleistungskonzession. Abschließend behandelt sie den Rechtschutz bei der Vergabe von Dienstleistungskonzessionen, hierbei steht der Rechtsweg im Mittelpunkt der Betrachtung. In ihrem Fazit bemängelt sie die unterschiedliche Behandlung von Dienstleistungskonzession und Dienstleistungsauftrag, stellt die europarechtliche Rechtsetzungsentwicklung dar und plädiert für national einheitliche Regelungen für die Vergabe von Dienstleistungskonzessionen und Dienstleistungsaufträgen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja