Zur Neufassung der VOF

Autor
Maibaum, Thomas
Zeitschrift
Heft
Sonderausgabe
Jahr
2010
Seite(n)
22-23
Titeldaten
  • Maibaum, Thomas
  • Vergabe Navigator
  • Heft Sonderausgabe/2010
    S.22-23
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Der Verfasser stellt die Neufassung der VOF dar und erläutert die Neuregelungen. Dabei geht er zunächst auf den neuen Grundsatz des Nachweises der Eignung durch Eigenerklärung ein. Er bemängelt diesbezüglich, dass es an einer verbindlichen Anordnung zur Nachprüfung dieser Eigenerklärungen fehle. Anschließend behandelt er die neue Möglichkeit der Auslosung im Teilnahmewettbewerb (§ 10 Abs. 3 VOF). Sodann begrüßt er die Klarstellung zu Projektanten in § 4 Abs. 5 VOF. Abschließend geht er auf die Verpflichtung der Losvergabe gemäß § 97 Abs. 3 GWB bei der Vergabe von Generalplanerleistungen und die Anforderungen an die Vergabe von Freiberuflichen Leistungen unterhalb der Schwellenwerte ein.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

“Nach der Reform ist vor der Reform”

Untertitel
Anmerkungen zur GWB-Änderung 2009 aus Sicht der Industrie
Autor
Lau, Niels
Zeitschrift
Heft
Sonderausgabe
Jahr
2010
Seite(n)
9-12
Titeldaten
  • Lau, Niels
  • Vergabe Navigator
  • Heft Sonderausgabe/2010
    S.9-12
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Dr. Anne Bartsch, Referentin im BMUB, Berlin
Abstract
Mit dem neuen GWB 2009 sollte das nationale Vergaberecht vereinfacht und modernisiert sowie transparenter und mittelstandsfreundlicher gestaltet werden. Der Beitrag setzt sich mit der Umsetzung dieser Ziele fundiert auseinander. Dabei wird etwa bemängelt, die geschaffene Möglichkeit zur Berücksichtigung vergabefremder Aspekte belaste Auftraggeber und -nehmer mehr, als sie nutze. Auch die geplante Mittelstandsförderung sei fehlgeleitet, da die Berücksichtigung bzw. Bevorzugung mittelständischer Interessen u. U den Wettbewerb einschränken könne. Ebenso wird die beibehaltene Aufteilung in Ober- und Unterschwellenbereich als inakzeptabel beurteilt. Im Weiteren werden die Aufteilung in VgV und SektVO aufgrund mangelnder Übereinstimmungen der Verfahrensvorschriften kritisiert sowie die Landesvergabegesetze als administrative Belastung bezeichnet. Als positiv wird demgegenüber bewertet, dass interkommunale Kooperationen weiterhin nicht pauschal dem Vergaberecht entzogen werden.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Kommunale Wirtschaftsförderung durch Vergabe öffentlicher Aufträge?

Untertitel
Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit den Vergabeerlassen zur Beschleunigung von Investitionen durch Vereinfachung im Vergaberecht
Autor
Köster, Bernd
Heft
8
Jahr
2010
Seite(n)
473-477
Titeldaten
  • Köster, Bernd
  • NZBau - Neue Zeitschrift für Bau- und Vergaberecht
  • Heft 8/2010
    S.473-477
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Aleksandra Elobied, Rechtsanwältin, Berlin
Abstract
Der Beitrag beschäftigt sich mit den Erlassen zum Konjunkturpaket II auf Bundes- und Landesebene und der mit ihnen verknüpften Erwartung der Kommunen, man könne dank der größeren Flexibilität die regionale Wirtschaft fördern. Eine Bevorzugung von Unternehmen vor Ort hält der Autor jedoch für vergaberechtlich nicht zulässig und eine zeitliche Ausweitung der Maßnahmen daher nicht für sinnvoll.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Kein Rechtsschutz gegen Steuerung mittels „amtlicher Erläuterung“?

Untertitel
Anmerkungen zum Urteil des EuG vom 20.05.2010 (T-25/09) zur Auslegungsmitteilung der Kommission über die öffentliche Auftragsvergabe außerhalb des EU- Vergaberechts
Autor
Knauff, Matthias
Schwensfeier, Roland
Heft
16
Jahr
2010
Seite(n)
611-614
Titeldaten
  • Knauff, Matthias; Schwensfeier, Roland
  • EuZW - Europäische Zeitschrift für Wirtschaftsrecht
  • Heft 16/2010
    S.611-614
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Melanie von Lennep, AOK-Bundesverband, Berlin
Abstract
Die Autoren beleuchten die (im Ergebnis unzulässige) Nichtigkeitsklage gegen die von der Kommission vorgelegte Mitteilung, in der diese ihre Auffassung zur Auslegung von vergaberechtlichen Grundsätzen bei Beschaffungsvorgängen, die aus verschiedenen Gründen nicht unter das EU-Vergaberecht fallen, darlegte. Erläutert wird zunächst das Konstrukt der Mitteilung als eine rechtlich unverbindliche Handlungsform, deren Voraussetzungen und Rechtsfolgen zwar unklar sind, deren Wirkungskraft jedoch normative Kraft besitzt und damit faktisch auf die Anwendung von Vergaberecht in den Mitgliedsstaaten Einfluss nimmt („soft law“). Darüber hinaus stellen die Autoren die prozessrechtliche Problematik der Zulässigkeit der Nichtigkeitsklage gegen Mitteilungen dar und sehen in der hierzu ergangenen Entscheidung des EuG eine aus vergaberechtlicher Sicht vertretbare Entscheidung. Im Ergebnis betonen die Verfasser, dass es aufgrund der zunehmenden Bedeutung von soft law allerdings in Zukunft eine gerichtliche Klärung geben muss, da es durch derlei Handlungsformen aufgrund ihrer faktischen Wirkungen zu einer Verschiebung des Gleichgewichts zwischen den EU-Organen kommen kann. Hierzu bedürfe es einer Fortentwicklung rechtsdogmatischer Instrumentarien.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Das neue Vergaberecht

Untertitel
- Neue Vorschriften zur Vergabe öffentlicher Aufträge
Autor
Wietersheim, Mark von
Schranner, Urban
Jahr
2010
Seite(n)
180
Verlag
Titeldaten
  • Wietersheim, Mark von; Schranner, Urban
  • Haufe
    Freiburg, 2010
    S.180
  • ISBN 978-3-448-09242-4
Zusätzliche Informationen:
Fachbuch

Ort
Freiburg
Abstract
In unmittelbarer zeitlicher Nähe mit dem Inkrafttreten der geänderten VgV und der neugefaßten Vergabeordnungen gibt dieses Buch den aktuellen Rechtsstand wieder und stellt die geänderten Vorschriften ausführlich dar. Der Schwerpunkt der Darstellung liegt auf den Änderungen und ihren Auswirkungen auf die Praxis. Anhand von zahlreichen Praxishinweisen und Formulierungsbeispielen werden die neuen Vorschriften erläutert. Das Buch enthält abgedruckt und auf CD die geänderten Texte von GWB, VgV und den Vergabeordnungen sowie Muster für die wichtigsten Vergabeschritte.
ISBN
978-3-448-09242-4
Rezension abgeschlossen
ja

Gleichbehandlung und Transparenz als gemeinschaftsrechtliche Prinzipien der staatlichen Auftragsvergabe

Autor
Huerkamp, Florian
Jahr
2010
Seite(n)
361
Verlag
Titeldaten
  • Huerkamp, Florian
  • Mohr Siebeck
    Tübingen, 2010
    S.361
    Jus internationale et Europaeum, JusIntEu, Band 37
  • ISBN 978-3-16-150231-6
Zusätzliche Informationen:
Fachbuch

Ort
Tübingen
Reihe
Jus internationale et Europaeum, JusIntEu
Band
37
ISBN
978-3-16-150231-6
Rezension abgeschlossen
nein

Direktvergabe von Verkehrsleistungen

Untertitel
Beauftragung ohne vorherige Durchführung eines Vergabeverfahrens im Bereich straßengebundener Beförderung nach den Vorgaben der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007
Autor
Fandrey, Alexander
Jahr
2010
Seite(n)
361
Titeldaten
  • Fandrey, Alexander
  • Banana Wissensverlag
    Langenfeld, 2010
    S.361
  • ISBN 978-3-9813461-0-7
Zusätzliche Informationen:
Fachbuch

Ort
Langenfeld
ISBN
978-3-9813461-0-7
Rezension abgeschlossen
nein

VOL/A und B, VOF und VgV

Untertitel
- Mit Einführung, Erläuterung und Synopsen
Herausgeber
Müller-Wrede, Malte
Jahr
2010
Seite(n)
265
Titeldaten
  • Müller-Wrede, Malte [Hrsg.]
  • 2. Aufl.,
  • Bundesanzeiger Verlag
    Köln, 2010
    S.265
  • ISBN 978-3-89817-770-2
Zusätzliche Informationen:
Sammlung

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Ort
Köln
Abstract
Im ersten Teil des Werkes werden die wesentlichen strukturellen, sprachlichen und inhaltlichen Änderungen der VOL/A und VOF dargestellt. Die folgenden vier Abschnitte umfassen Textausgaben des 1. Abschnitts der VOL/A 1, des 2. Abschnitts der VOL/A, der VOF und der VgV (VgV in der Entwurfsfassung). Anschließend werden die Änderungen der VOL/A und VOF jeweils in einer Synopse dargestellt. Dem Werk ist zudem eine CD-ROM mit den vergaberechtlichen Vorschriften (GWB, VgV, Vergabeordnungen) beigefügt.
Auflage
2
Rezensent
ISBN
978-3-89817-770-2
Rezension abgeschlossen
ja

Zivilrechtsfolgen von Vergabefehlern - oberhalb der EG-Schwellenwerte

Autor
Hofmann, Heiko
Jahr
2010
Seite(n)
LVIII, 210
Titeldaten
  • Hofmann, Heiko
  • Bundesanzeiger Verlag
    Köln, 2010
    S.LVIII, 210
  • ISBN 978-3-89817-881-5
Zusätzliche Informationen:
Fachbuch

Ort
Köln
Abstract
Die Arbeit befasst sich mit der Frage der zivilrechtlichen Rechtsfolgen von Verstößen gegen das Vergaberecht. Untersucht wird, wie sich Vergabefehler auf den Bestand zivilrechtlicher Beschaffungsverträge auswirken. Ausgangspunkt der Abhandlung sind die Primärrechtsfolgen vergaberechtswidriger Verhaltensweisen. Innerhalb der einzelnen Rechtsfolgen wird auf die verschiedenen Vergabefehler eingegangen. Der erste Teil der Darstellung befasst sich mit der Fehlerfolge der Unwirksamkeit vergaberechtswidriger Beschaffungsverträge. Untersuchungsgegenstand sind hier zum einen mit § 13 S. 6 VgV bzw. § 101a GWB i. V. m. § 101b I Nr. 1, II GWB sowie mit § 101b I Nr. 2, II GWB diejenigen Zivilrechtsfolgen von speziellen Vergabefehlern, die sich unmittelbar aus dem Vergaberecht selbst ergeben. Zum anderen wird im ersten Teil der Darstellung auf die allgemeinen zivilrechtlichen Nichtigkeitsgründe der §§ 134, 138 BGB eingegangen. Der zweite Teil der Untersuchung, der sich zunächst der Rechtsfolge der Aufhebbarkeit von vergaberechtswidrigen Beschaffungsverträgen widmet, behandelt weiterhin den Aufhebungsvertrag, die Vertragsaufhebung durch die Vergabekammer, den Rücktritt bzw. den Anspruch auf Aufhebung des Beschaffungsvertrages sowie die Anfechtung. Schwerpunkt des zweiten Teiles bildet die Frage nach dem Kündigungsrecht des öffentlichen Auftraggebers im Falle von Vergaberechtsverstößen. Ausgehend von den möglichen Gründen für eine Kündigung, werden dort die eventuell vertraglich vereinbarten und sodann die gesetzlichen Lösungsmöglichkeiten analysiert. Im Mittelpunkt der Überlegungen steht insoweit das außerordentliche Kündigungsrecht des öffentlichen Auftraggebers nach § 314 BGB. Im Zusammenhang mit den vertraglich vereinbarten Kündigungsmöglichkeiten wird schließlich beispielhaft eine praktisch gängige Klausel im Hinblick auf das Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen untersucht.
ISBN
978-3-89817-881-5
Rezension abgeschlossen
ja