Blockchain, Smart Contracts und die Digitalisierung des Vergabeverfahrens
Normen
§ 8 Abs. 1 VgV
Zeitschrift
Heft
1
Jahr
2019
Seite(n)
26-36
Titeldaten
- Wanderwitz, Maximilian
- VergabeR - Vergaberecht
-
Heft 1/2019
S.26-36
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz
§ 8 Abs. 1 VgV
Peter Oriwol, CMS Hasche Sigle, Leipzig
Abstract
Vergabeverfahren werden zunehmend vollelektronisch durchgeführt. Der Beitrag beleuchtet, ob Blockchains und Smart Contracts die Durchführung von Vergabeverfahren unterstützen können. Der Autor stellt die Funktionsweise dieser Technologien dar und untersucht die vergaberechtlichen Rahmenbedingungen sowie die technischen Grenzen ihres Einsatzes. Der Beitrag gelangt zu dem Schluss, dass private und permissioned Blockchains die vergaberechtlichen Anforderungen an die Vertraulichkeit und Integrität der Datenspeicherung erfüllen und deshalb zur Dokumentation des Vergabeverfahrens eingesetzt werden können. Weiter kann nach Auffassung des Autors die mathematisch-quantitative Bewertung von Sachverhalten auf Smart-Contract-Technologie übertragen werden. Der Autor regt den Einsatz dieser Technologien an, zweifelt aber, ob der Einsatz von Vergabeblockchains technisch machbar und der Einsatz von Smart Contracts von den Auftraggebern gewollt ist.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja