Inhouse-Geschäfte nach dem neuen GWB
Normen
§ 108 GWB
Zeitschrift
Heft
2
Jahr
2016
Seite(n)
189-196
Titeldaten
- Hofmann, Holger
- VergabeR - Vergaberecht
-
Heft 2/2016
S.189-196
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz
§ 108 GWB
Silke Renner, AOK-Bundesverband, Berlin
Abstract
In seinem Aufsatz gibt der Verfasser einen Überblick über die in § 108 GWB n.F. erstmals kodifizierten Vorgaben für Inhouse-Geschäfte. Nach einer kurzen Darstellung der bisherigen Rechtsprechung des EuGH zum Vorliegen eines vergaberechtsfreien Inhouse-Geschäftes, stellt er die nunmehr in § 108 GWB n.F. geregelten Inhouse-Konstellationen und deren Voraussetzungen vor: klassisch-vertikale Inhouse-Geschäfte, Enkel-Konstellationen, inverse und horizontale Inhouse-Geschäfte und die gemeinschaftliche Kontrolle öffentlicher Auftraggeber über einen Auftragnehmer. Dabei werden einzelne Rechtsfragen erörtert, die sich aus den neuen Regelungen nach Umsetzung der EU-Vergaberichtlinien ergeben. So ist beispielsweise unklar, ob indirekte private Beteiligungsformen an einem öffentlichen Auftraggeber eine Inhouse-Schädlichkeit begründen können.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja