Das neue Recht der Konzessionsvergabe

Autor
Goldbrunner, Loni
Heft
3
Jahr
2016
Seite(n)
365-384
Titeldaten
  • Goldbrunner, Loni
  • VergabeR - Vergaberecht
  • Heft 3/2016
    S.365-384
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Aline Fritz, FPS Fritze Wicke Seelig Partnerschaftsgesellschaft von Rechtsanwälten, Berlin
Abstract
Der Beitrag führt in den neuen Rechtsrahmen für die Vergabe von Konzessionen ein. Die Autorin erläutert zunächst den Anwendungsbereich der neuen Konzessionsvergabeverordnung. Sie beschreibt dann das Verfahren zur Vergabe von Konzessionen und geht auf wichtige Aspekte bei der Ausführung von Konzessionen ein. Am Schluss stellt sie den vorgesehenen Primärrechtschutz dar. Sie geht dabei nicht nur auf die Abweichungen zur alten Rechtslage ein, sondern beleuchtet auch die Streitpunkte, die mit der Neuregelung nicht ausgeräumt wurden. Sie stellt fest, dass mit den neuen Vorschriften eine erhebliche Regelungsdichte entstanden ist, die zu einer Verschärfung des Konzessionsvergaberechts führt. Diese Regelungsdichte trage aber auch zu einer größeren Transparenz und Rechtssichderheit bei.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Compliance und Unternehmensverantwortlichkeit im Kartellrecht

Autor
Brettel, Hauke
Stephan, Thomas
Jahr
2016
Seite(n)
IX, 124
Verlag
Titeldaten
  • Brettel, Hauke; Stephan, Thomas
  • Mohr Siebeck
    Tübingen, 2016
    S.IX, 124
  • ISBN 978-3-16-154652-5
Zusätzliche Informationen:
Fachbuch

Ort
Tübingen
Abstract
Aus der Monatsinfo 6/2016: Kernfrage dieser Untersuchung ist, ob und wie sich die Einführung von Compliance-Systemen
auf die Verhängung von Bußgeldern bei Kartellverstößen auswirken soll. Beauftragt vom BDI-Ausschuss für
Wettbewerbsordnung soll der Anreizwirkung von Compliance-Programmen gutachterlich nachgegangen werden. Damit
spricht die Untersuchung viele Themen an, die auch bei der Prüfung von Ausschlüssen nach dem Vergaberecht relevant sein
können. Im Vergaberecht wird die Berücksichtigung von Selbstreinigungsmaßnahmen mittlerweile in § 125 GWB
ausdrücklich ermöglicht. Anders als teils in der Praxis gehandhabt, halten die Autoren die Würdigung von Compliance-
Maßnahmen für rechtlich geboten. Sie diskutieren auch die Möglichkeit einer Konzernhaftung. Weiter stellen sie heraus,
dass die Nichtberücksichtigung von Compliance-Systemen auch falsche und letztlich gemeinwohlschädliche
Verhaltensanreize setzt. Im Zusammenhang mit den zu begutachtenden Fragen stellen die Verfasser insgesamt eine
erhebliche Rechtsunsicherheit fest und schlagen zur Herstellung eines rechtssicheren Zustandes gesetzliche Regelungen vor.
ISBN
978-3-16-154652-5
Rezension abgeschlossen
ja

Die VOB 2016, BGB-Bauvertragsrecht und neues Vergaberecht

Untertitel
Die wichtigsten Vorschriften für Baupraxis und Auftragsvergabe mit Erläuterung der Neuregelungen 2016
Herausgeber
Leinemann, Ralf
Maibaum, Thomas
Jahr
2016
Seite(n)
514
Titeldaten
  • Leinemann, Ralf, Maibaum, Thomas [Hrsg.]
  • 9. Aufl.,
  • Bundesanzeiger Verlag
    Köln, 2016
    S.514
  • ISBN 978-3-8462-0631-7
Zusätzliche Informationen:
Fachbuch

Ort
Köln
Abstract
Aus der Monatsinfo 6/2016: Zeitgleich mit der umfassenden Reform des (Bau-)vertrags- und -vergaberechts seit 10 Jahren
zum 18.04.2016 haben die Verfasser die 9., vollständig überarbeitete Auflage ihres Praxisleitfadens für Bauaufträge unter
Berücksichtigung aller Neuerungen und Änderungen des Bauvertrags- und -vergaberechts 2016 vorgelegt. Mit dem
Abdruck der einschlägigen Texte, den Einführungen und Erläuterungen hat der Umfang des ersten Buchs zum neuen Recht
mit 514 Druckseiten in 17 Kapiteln gegenüber der 7. Auflage 2009 (s. zuletzt Monatsinfo 08-09/10, S. 247) erheblich
zugenommen. Eine allgemeine Einführung in die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen eröffnet den Band, an
die sich die Einführung und Textwiedergabe der VOB Teil B (Ausgabe 2016) anschließen. Nichts geändert gegenüber den
Vorauflagen hat sich an der nachfolgenden Erörterung des BGB-Bauvertragsrechts im folgenden Kapitel als eines der
Schwerpunktthemen des Buchs. Weitere sechs Abschnitte enthalten ebenfalls wie die Vorauflagen praxisrelevante
Bauvorschriften, zu denen ein weiterer Abschnitt mit der Einführung und Wiedergabe des Gesetzes zur Regelung eines
allgemeinen Mindestlohns hinzugekommen ist. Die nachfolgenden acht, bislang nur vier Abschnitte geben das neue
Vergaberecht für Bauaufträge wieder. Neben der allgemeinen/amtlichen Einführung mit Textauszug der VOB Teil A
(Ausgabe 2016), der Sektorenverordnung 2016, der Vergabeverordnung 2016 und dem relevanten Auszug aus dem
Kartellvergaberecht im GBW 2016 waren vier neue Regelungen aufzunehmen. Sie enthalten den Textauszug der
Vergabeverordnung Verteidigung und Sicherheit, die Einführung und Textwiedergabe der Konzessionsvergabeverordnung
und insbesondere die bislang vermisste Darstellung und Erläuterung des Vergabenachprüfungsverfahrens nach §§ 115 ff.
GWB.
Auflage
9
ISBN
978-3-8462-0631-7
Rezension abgeschlossen
ja

Kartellrecht mit Vergaberecht und Beihilfenrecht

Autor
Bunte, Hermann-Josef
Stancke, Fabian
Jahr
2016
Verlag
Titeldaten
  • Bunte, Hermann-Josef; Stancke, Fabian
  • 3. Aufl.,
  • C.H. Beck
    München, 2016
  • ISBN 978-3-406-65237-0
Zusätzliche Informationen:
Fachbuch

Ort
München
Abstract
Aus der Monatsinfo 6/2016: Die 3., neu bearbeitete Auflage 2016 bringt dieses Lehr- und Studienbuch zum Kartellrecht mit
Kontrollfragen, Übungsfällen und Lösungen am Ende jeden Kapitels auf den aktuellen Stand der Rechtsetzung,
Rechtsprechung und Literatur. Den Schwerpunkt des nunmehr 550 Druckseiten in vier Hauptteilen und vierzehn Kapiteln
(„Paragraphen“) umfassenden Bands bildet nach wie vor die Darstellung und Erläuterung des Wettbewerbsrecht und
Wettbewerbsschutzes, des EU- sowie des deutschen Kartellrechts in den ersten drei Teilen mit zahlreichen Änderungen und
Neuerungen seit der 2. Auflage 2008, wie z.B. den seitdem neugefassten Gruppenfreistellungsverordnungen mit Leitlinien
oder der 8. GWB-Novelle 2013 zur Verbesserung der Regelungen zum Marktmissbrauch und zur Fusionskontrolle.
Internetwirtschaft im Kartellrecht, kartellrechtliche Schadenersatzansprüche, wirksame Compliance-Programme,
Überarbeitung der Bagatellbekanntmachung und Modernisierung bei Unternehmenszusammenschlüssen sind weitere
wichtige Stichworte auf europäischer und deutscher Ebene. Gegenüber den ersten drei Hauptteilen beschränkt sich die
Darstellung und Erläuterung des zum 18.04.2016 erneut umfassend überarbeiteten Vergaberechts im vierten Hauptteil des
Bands auf das Kapitel 12 mit einem allgemeinen Überblick, der Darstellung des Anwendungsbereichs sowie der
maßgebenden Grundsätze und Verfahren des Vergaberechts bis zur Nachprüfung. In die Kapitel 13 und 14 dieses Teils sind
ebenfalls Überblicke über das geltende Beihilfenrecht und die kartellrechtlichen Sonderregelungen für bestimmte Bereiche
aufgenommen; dies bedeutet bisher eine zusätzliche Einschränkung des für die Darstellung und Erläuterung des neuen
Vergaberechts verfügbaren Raums. Die Kontrollfragen sowie die Übungsfälle mit Lösungen am Ende jeden Kapitels
unterstreichen die Bedeutung der Neuauflage als hilfreiches Studien- und Arbeitsbuch. Neben den Literaturhinweisen
eingangs der einzelnen Kapitel und den weiteren Hinweisen, auch auf die Rechtsprechung im Text und einer Vielzahl von
Fußnoten bietet der Band aber auch zeitgemäße neue Informationsmöglichkeiten wie ein Verzeichnis der Internetquellen.
Auflage
3
ISBN
978-3-406-65237-0
Rezension abgeschlossen
ja

Konformität der Zuschlagskriterien mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz

Autor
Gruber, Thomas
Gruber, Georg
Jahr
2016
Seite(n)
147-152
Titeldaten
  • Gruber, Thomas; Gruber, Georg
  • 2016
    S.147-152
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Dr. Johannes Schramm , Herausgeber und Schriftleiter der „Zeitschrift für Vergaberecht und Bauvertragsrecht“ (ZVB) , Wien
Abstract
Aus der Judikatur ergibt sich, dass Kriterien jeder Art im Vergabeverfahren mit dem rechtlichen Kontext, in welchem sie
verwendet werden, in Einklang zu stehen haben. Aus dem Gleichbehandlungsgrundsatz lässt sich ableiten, dass
Zuschlagskriterien einen Vergleich und eine objektive Bewertung der Angebote ermöglichen müssen. Die
Zusammensetzung einer Kommission ist mit einer ausreichenden ungeraden Anzahl von Personen sowie deren Herkunft aus
verschiedenen Bereichen ein hinreichender Garant für die Sachbezogenheit der Bewertung von Muster-Elementen. Ist die
Zusammensetzung der Kommission als Teil der Ausschreibungsunterlagen hinreichend transparent gemacht, so besteht
auch kein Bedenken gegen die Rechtsmäßigkeit, insbesondere in Zusammenhang mit den allgemeinen Grundsätzen des
§ 19 BVergG. Die §§ 150 ff BVergG ermöglichen bei Rahmenvereinbarungen den Abruf einzelner Aufträge nach prinzipiell
freien Belieben des Auftraggebers. Es gibt nach einhelliger Auffassung keinen Anspruch auf Abruf von Leistungen, mithin
auch keinen Anspruch auf eine bestimmte Menge.
Rezension abgeschlossen
nein

Auftragsänderungen nach der Auftragsvergabe

Autor
Ziekow, Jan
Normen
§ 132 GWB
Heft
3
Jahr
2016
Seite(n)
278-291
Titeldaten
  • Ziekow, Jan
  • VergabeR - Vergaberecht
  • Heft 3/2016
    S.278-291
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 132 GWB

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Der Verfasser stellt in seinem Beitrag ausführlich die Regelung des § 132 GWB zur Zulässigkeit von Auftragsänderungen während der Vertragslaufzeit vor. Zunächst stellt er die Struktur der Regelung dar und skizziert eine geeignete Prüfungsreihenfolge. Anschließend untersucht er die Tatbestände des § 132 GWB und legt die relevanten Merkmale aus. Dabei stellt er auch die Abweichung zur bisherigen Rechtslage, die im Wesentlichen durch die Pressetextentscheidung des EuGH (EuGH, Urteil vom 19.06.2008 – C-454/06) geprägten war, dar. Abschließend kommt er zu dem Ergebnis, dass durch § 132 GWB teilweise erhebliche Neuregelungen gegenüber der bisherigen Rechtslage eingeführt werden. Diese Abweichungen seien aber für den Anwender beherrschbar. Zudem werde die Neuregelung zu einer höheren Rechtssicherheit führen.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Die neue VOB/A

Autor
Reuber, Norbert
Heft
3
Jahr
2016
Seite(n)
339-350
Titeldaten
  • Reuber, Norbert
  • VergabeR - Vergaberecht
  • Heft 3/2016
    S.339-350
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Der Verfasser stellt die neue VOB/A 2016 vor. Zunächst erläutert er den Aufbau und die Gestaltung der VOB/A. Anschließend stellt er die relevanten Neuregelungen der VOB/A angelehnt an die Gesetzesgliederung vor und erläutert den jeweiligen Regelungsinhalt für Oberschwellen- und Unterschwellenvergaben. Abschließend geht er auf die Änderungen der VOB/B ein.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

Änderungen bei der Beschaffung von Ingenieurleistungen durch die Vergaberechtsreform 2016

Autor
Greb, Klaus
Zeitschrift
Jahr
2016
Titeldaten
  • Greb, Klaus
  • VergabeFokus
  • 2016
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Der Verfasser erläutert in seinem Beitrag die neuen Regelungsrahmen zur Vergabe von Ingenieurleistungen. Einleitend skizziert er die Regelung zur Berechnung der Schwellenwerte. Anschließend geht er auf die Regelungsregime ober- und unterhalb der Schwellenwerte ein. Dabei stellt er fest, dass oberhalb der Schwellenwerte zwar die VOF entfallen ist, innerhalb der VgV aber weiterhin die bekannte Abgrenzung zu einer geistig schöpferischen Leistung erforderlich ist um den 6. Abschnitt der VgV anwenden zu können. Nachdem er mögliche Vergabeverfahrensarten betrachtet hat, skizziert er abschließend die neuen Regelungen zur Eignung, zur Wertung und zu Planungswettbewerben.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
ja

eVergabe – die nächsten Schritte

Autor
Adams, Werner
Zeitschrift
Heft
3
Jahr
2016
Titeldaten
  • Adams, Werner
  • VergabeFokus
  • Heft 3/2016
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin
Abstract
Ausgehend von den kürzlich In Kraft getretenen Neuregelungen zur elektronischen Vergabe skizziert der Verfasser anhand der Fristenregelung die Umsetzungsphasen und gibt konkrete Umsetzungsempfehlungen für die Einführung von elektronischen Vergabelösungen. Dabei stehen organisatorische Aspekte im Mittelpunkt seiner Betrachtung. Zunächst stellt er die Vorteile der elektronischen Vergabeakte dar und zeigt die relevanten organisatorischen Fragestellungen hierzu auf. Anschließend geht er auf organisatorische Aspekte und Prozessschritte ein, die bei einer vollständigen Einführung von elektronischen Vergabelösungen zu betrachten und anzupassen sind.
Rezensent
Rezension abgeschlossen
nein