Umweltschutz im Vergaberecht

Autor
Schneider, Jens-Peter
Heft
17
Jahr
2009
Seite(n)
1057- 1063
Titeldaten
  • Schneider, Jens-Peter
  • NVWZ - Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht
  • Heft 17/2009
    S.1057- 1063
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Abstract
Ausgehend von einer detaillierten Darstellung der jetzigen rechtlichen Möglichkeiten im öffentlichen Beschaffungswesen umweltpolitische Ziele umzusetzen, stellt der Autor Initiativen der Europäischen Kommission zur Stärkung des Umweltschutzes im Vergabewesen und ihre Umsetzung in Deutschland vor. Dabei schließt der Beitrag auch die Auswirkungen der Tariftreue-Entscheidung des EuGH vom 03.04.2008, C-346/06 auf das umweltorientierte Beschaffungswesen ein. Einer Umsetzung dieses so genannten Green Public Procurement förderlich, sieht der Autor eine Verpflichtung zur angemessenen Berücksichtigung ökologischer Belange im Haushaltsgrundsätzegesetz an.
[Sven-Oliver Petersen, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]
Rezension abgeschlossen
nein

Die Anwendung des europäischen Vergaberechts auf sozialrechtliche Dienstleistungsverträge

Autor
Schäffer, Rebecca
Heft
9
Jahr
2009
Seite(n)
374-380
Titeldaten
  • Schäffer, Rebecca
  • ZESAR - Zeitschrift für europäisches Sozial- und Arbeitsrecht
  • Heft 9/2009
    S.374-380
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Abstract
Zunächst arbeitet die Verfasserin heraus, dass bei richtlinienkonformer Auslegung das Vergaberecht gegenläufige Regelungen im Sozialrecht überlagert. Nachdem sie die öffentliche Auftraggebereigenschaft der Sozialversicherungsträger festgestellt hat untersucht sie ob Freigemeinützigen Träger als Unternehmen im Sinne von § 99 GWB einzuordnen sind. Sodann untersucht Sie ob die soziale Dienstleistungserbringung durch einen Freigemeinützigen Träger als öffentlicher Auftrag einzuordnen ist. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass Freigemeinützigen Träger zwar Unternehmen im Sinne von § 99 GWB sein, im weit überwiegenden Teil der Fälle die Einordnung der sozialrechtliche Dienstleistungsverträge als öffentlicher Auftrag mangels exklusiver Auswahlentscheidung aber nicht in Betracht komme.
[Robert Thiele, forum vergabe e.V.]
Rezension abgeschlossen
nein

Exclusio corruptoris?

Untertitel
- Die gemeinschaftsrechtlichen Grenzen des Ausschlusses vom Vergabeverfahren wegen Korruptionsdelikten
Autor
Prieß, Hans-Joachim
Normen
Art. 45 Abs. 1 RL 2004/18/EG (VKR)
Heft
9
Jahr
2009
Seite(n)
587-592
Titeldaten
  • Prieß, Hans-Joachim
  • NZBau - Neue Zeitschrift für Bau- und Vergaberecht
  • Heft 9/2009
    S.587-592
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Art. 45 Abs. 1 RL 2004/18/EG (VKR)

Abstract
Nach einem instruktiven Einblick in den völkerrechtlichen Kontext, der sich im Wesentlichen auf die Regeln der Weltbank und regionaler Entwicklungsbanken stützt, leitet der Verfasser aus Art. 45 Abs. 1 Unterabs. 3 der RL 2004/18/EG, den Grundfreiheiten und dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz ein Berücksichtigungsgebot der Unternehmensselbstreinigung nach korrumpierenden Verhalten her. Sein Ergebnis belegt er mit entsprechenden Regeln aus der Haushalts-VO und der Verteidigungs-RL. Im Ausblick verlangt er einheitliche Regelungen für den europäischen Raum.
[Karsten Voigt, forum vergabe e.V.]
Rezension abgeschlossen
nein

Das Vergaberecht und die Staatshilfen

Untertitel
Öffentliche Ausschreibung vermeidet aufwendiges EU-Anmeldeverfahren
Autor
Pauka, Marc
Normen
§ 25 a Nr. 2 VOL/A bzw. § 25 a Nr. 3 VOB/A
Zeitschrift
Heft
5
Jahr
2009
Seite(n)
7-10
Titeldaten
  • Pauka, Marc
  • Vergabe Navigator
  • Heft 5/2009
    S.7-10
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 25 a Nr. 2 VOL/A bzw. § 25 a Nr. 3 VOB/A

Abstract
Staatliche Beihilfen können in europaweiten Ausschreibungen für Vergabestellen wie für Bieter zum Stolperstein werden. Der Beitrag beleuchtet die Bedeutung wettbewerblicher Ausschreibungen im Beihilfenrecht und die Bedeutung der Regelungen des § 25 a Nr. 2 VOL/A bzw. § 25 a Nr. 3 VOB/A, nach denen ein Angebot ausgeschlossen werden darf, das aufgrund einer Beihilfe ungewöhnlich niedrig ist. Daneben zeigt der Verfasser Lösungansätze für Problemkonstellationen in diesem Bereich auf.
[Grazyna Fait, forum vergabe e.V.]
Rezension abgeschlossen
nein

Absolut verhältnismäßig?

Untertitel
Im Check: Die Eignungsnachweise
Autor
Noch, Rainer
Zeitschrift
Heft
5
Jahr
2009
Seite(n)
28-29
Titeldaten
  • Noch, Rainer
  • Vergabe Navigator
  • Heft 5/2009
    S.28-29
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Abstract
Ausgehend von Rechtssprechung des EugH zur Verhältnismäßigkeit von Eignungsnachweisen (Urteil vom 16.09.2008, C-213/07) haben die Nachprüfungsinstanzen in verschienden Fällen die Aufhebung von Ausschreibungen verfügt, weil sie die verlangten Nachweise für unangemessen hielten. Der Autor gibt Praxishinweise für eine zulässige Ausgestaltung der Eignungsnachweise.
[Grazyna Fait, forum vergabe e.V.]
Rezension abgeschlossen
nein

Originalprodukte verletzen Bieterrechte

Untertitel
Nur objektive Gesichtspunkte begründen Ausnahmen – gründliche Dokumentation notwendig
Autor
Noch, Rainer
Zeitschrift
Heft
9
Jahr
2009
Seite(n)
26-27
Titeldaten
  • Noch, Rainer
  • Vergabe Navigator
  • Heft 9/2009
    S.26-27
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Abstract
Der Verfasser stellt anhand eines Praxisfalls (Beschaffung von Druckerpatronen) die Grundsätze der produktneutralen Ausschreibung dar. Dabei gibt er Praxishinweise für die Begründung einer Abweichung von der produktneutralen Ausschreibung und zu den diesbezüglichen Dokumentationsanforderungen im Vergabevermerk.
[Robert Thiele, forum vergabe e.V.]
Rezension abgeschlossen
nein

Neue HOAI - Neue Probleme

Untertitel
- Kritische Anmerkungen zur 6. HOAI- Novelle 2009
Autor
Messerschmidt, Burkhard
Heft
9
Jahr
2009
Seite(n)
568-573
Titeldaten
  • Messerschmidt, Burkhard
  • NZBau - Neue Zeitschrift für Bau- und Vergaberecht
  • Heft 9/2009
    S.568-573
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Abstract
Der Verfasser unterzieht die neu gefasste HOAI einer kritischen Betrachtung. Die durch die Dienstleistungsrichtlinie vorgegebene Differenzierung zwischen inländischen und ausländischen Architekten nach dem Sitz werde in der Praxis zu erheblichen Problemen führen. Das Ziel der vereinfachten und transparenteren Ausgestaltung sei durch die Ausgliederung von Regelungsgengenständen in die Anlagen nicht gelungen. Das neu eingeführte Baukostenvereinbarungsmodell nach § 6 Abs. 2 HOAI intendiere die Abkoppelung der Planerhonorare von den Baukosten und stehe damit im diametralen Gegensatz zum Bemühen um die Bewahrung von Mindestsätzen. Die Bonus-Malus-Regelungen werden in der Praxis zu erheblichen Vertrags- und Haftungsrisiken führen.
[Robert Thiele, forum vergabe e.V.]
Rezension abgeschlossen
nein

Die Konkurrenz der Akteneinsichtsrechte

Autor
Meilicke, Frédéric
Normen
§ 111 GWB
Zeitschrift
Heft
5
Jahr
2009
Seite(n)
12-14
Titeldaten
  • Meilicke, Frédéric
  • Vergabe Navigator
  • Heft 5/2009
    S.12-14
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

§ 111 GWB

Abstract
Der Verfasser geht der Frage nach, inwieweit die in den Informationsfreiheitsgesetzen (IFG) des Bundes und der Länder geregelten Ansprüche auf Akteneinsicht neben § 111 GWB Geltung erlangen können. Exemplarisch werden dabei das IFG des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen betrachtet. Dazu wird zunächst ein kurzer Abriss über den aktuellen Meinungsstand gegeben. Im Anschluss daran erörtert der Autor selbst mit Hilfe von Gesetzesauslegung die Situation und befindet letztendlich das GWB als den IFG gegenüber für vorrangig.
[Anne Körner, forum vergabe e.V.]
Rezension abgeschlossen
nein

Unzulässigkeit von Anforderungen an Bieter die über die Gesetzestreue hinausgehen am Beispiel des Bauforderungssicherungsgesetz

Autor
Leinemann, Eva-Dorothee
Kirch, Thomas
Zeitschrift
Heft
10
Jahr
2009
Seite(n)
110-112
Titeldaten
  • Leinemann, Eva-Dorothee; Kirch, Thomas
  • Vergabe News
  • Heft 10/2009
    S.110-112
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Abstract
Laut der Verfasser sollen aus politischen Vorgaben heraus an Bewerber und Bieter um öffentliche Aufträge keine unzulässigen Anforderungen durch die Auftraggeber gestellt werden. So werden üblicherweise schon seit längerem zusätzliche Erklärungen zur Gesetzestreue von den Bietern gefordert; u.a. eine sog. Erklärung zur Baugeldverwaltung und Separierung nach § 1 Bauforderungssicherungsgesetz, mit welcher sich der Beitrag beschäftigt. Nach einer kurzen inhaltlichen Erklärung werden die Recht- und Gesetzmäßigkeit der Forderung eingehend untersucht und letztendlich verneint.
[Anne Körner, forum vergabe e.V.]
Rezension abgeschlossen
nein

Der dreiseitige städtebauliche Vertrag am Beispiel der Konversion in Rheinland-Pfalz

Autor
Koch-Sembdner, Peter
Heft
17
Jahr
2009
Seite(n)
641-650
Titeldaten
  • Koch-Sembdner, Peter
  • ZfIR - Zeitschrift für Immobilienrecht
  • Heft 17/2009
    S.641-650
Zusätzliche Informationen:
Aufsatz

Abstract
Der dreiseitige städtebauliche Vertrag zwischen Gemeinde, Eigentümer/Investor und der jeweiligen Landesregierung bildet den Kern des Artikels. Abstrakt sowie anhand des Beispiels Rheinland-Pfalz werden zunächst die historische Entwicklung und Bedeutung des städtebaulichen Vertrags dargestellt sowie im Weiteren auf die diesem zugrunde liegenden Vorschriften des BauGB, VwVfG und BGB eingegangen. Dabei wird erörtert, inwieweit Vorschriften und Rechtsnatur des zweiseitigen städtebaulichen Vertrages auf den dreiseitigen übertragbar sind. Im Anschluss werden auch das Beurkundungserfordernis (§ 311 b BGB) sowie strafrechtliche Aspekte näher besprochen; auch Bezüge zum EU-Vergaberecht und EU-Beihilfenrecht werden untersucht. Abschließend werden die Vorzüge des dreiseitigen städtebaulichen Vertrages zusammengefasst und eine Checkliste hinsichtlich der Interessenpunkte eines solchen Vertrages gegeben.
[Anne Körner, forum vergabe e.V.]
Rezension abgeschlossen
nein